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Technische Konfektionärin näht in der Produktionshalle an einer Industriemaschine schweres Markisenmaterial KI-generiert

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Technische/r Konfektionär/in

Du stellst technische Textilprodukte her, zum Beispiel Planen, Markisen, Zelte oder Schutz- und Wetterkleidung.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Du stellst technische Textilprodukte wie Planen, Markisen, Zelte oder Wetterkleidung her. Dazu erstellst du Schnitte, nähst, schweißt und klebst Materialien, richtest die Maschinen ein und prüfst Nähte und Verbindungen auf Fehler, bevor die fertige Ware zum Einsatz kommt. Technische/r Konfektionär/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 27 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Technische/r Konfektionär/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Maschinen einrichtet, Funktionen prüft, Maschinen und Anlagen unter Berücksichtigung von Sicherheitsbestimmungen in Betrieb nimmt und bedient
  • Wie man Umsetzungsvorschläge unter Berücksichtigung von technischen Vorgaben, Einsatz, Funktion, Flächengestaltung und Kundenanforderungen erarbeitet
  • Wie man Auswirkungen von Veredelungsprozessen auf Werk- und Hilfsstoffe, insbesondere Elastizität, Reißfestigkeit, Schrumpfung, Witterungsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit, berücksichtigt
  • Wie man Schnittschablonen überprüft und anfertigt, Schnittbilder optimiert
  • Wie man Nahtverbindungen prüft, Nähfehler beseitigt, Bogen-, Form- und Kappnähte herstellt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Maschinenlärm und Gerüche (z.B. durch Klebearbeiten) in Produktionshallen
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Du richtest Maschinen ein, prüfst ihre Funktion und bedienst sie unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen. Du überprüfst und fertigst Schnittschablonen an und verbesserst Schnittbilder.

Du nähst Bogen-, Form- und Kappnähte, prüfst Nähte und beseitigst Fehler. Du schweißt und klebst Materialien miteinander, kontrollierst die Verbindungen und montierst Konfektionsware samt Zubehör vor. Dabei gehst du mit Maschinenlärm und Klebstoffgeruch in Produktionshallen um.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern mit Stoffen und anderen Materialien arbeitest.
  • dich für Maschinen und Fertigungstechnik interessierst.
  • genau zuschneidest und sauber verarbeitest.

Schwierig, wenn du …

  • Lärm und Klebstoffgerüche in der Halle vermeiden willst.
  • Schichtarbeit ausschließen möchtest.
  • lieber im Büro arbeitest als an Maschinen.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Technische/r Konfektionär/in unter anderem dazu:

  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Lärm
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Geschicklichkeitz. B. bei unterschiedlichen Nähtechniken, beim Einstellen von Nähmaschinen
  • Auge-Hand-Koordinationz. B. Stoffe zuschneiden
  • Handwerkliches Geschickz. B. bei Montagearbeiten
  • Technisches Verständnisz. B. beim Warten der Betriebsmittel
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen
  • Technik, um Werkstücke mit der Schweißmaschine zu verbinden
  • Werken/Textiles Gestalten, um Stoffe von Hand zuzuschneiden

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Technische/r Konfektionär/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.930 € brutto im Monat.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.473 € und 3.682 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Technische/r Konfektionär/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie nach dem Berufsbildungsgesetz. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Die Berufsschule und der Betrieb ergänzen sich dabei.

Im Betrieb lernst du Maschinen einrichten, Schnitte erstellen, Näh-, Schweiß- und Klebetechniken anwenden und Umsetzungsvorschläge nach Kundenwunsch erarbeiten. Du erfährst auch, wie Veredelungsprozesse Eigenschaften wie Elastizität, Reißfestigkeit oder Witterungsbeständigkeit verändern. In der Berufsschule gestaltest du dekorative Elemente und textile Flächen als Informationsträger. Das Gesetz verlangt keinen bestimmten Schulabschluss.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

27 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Technische/r Konfektionär/in?

Nach der Ausbildung kannst du dich fortbilden, zum Beispiel zur Europaassistentin oder zum Europaassistenten. Das erweitert dein Wissen im Waren- und Wirtschaftsrecht. Welche Fortbildung zu dir passt, hängt von deinen Interessen und deinem Betrieb ab.

Weiterlesen

Auch ohne Abitur kannst du nach einem Meister- oder Technikerabschluss in ganz Deutschland studieren. Das öffnet dir Leitungsaufgaben und den Weg an die Hochschule. Ein Gespräch mit deinem Ausbildungsbetrieb zeigt dir, welche Wege dort üblich sind.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Technische/r Konfektionär/in?

Technische Konfektionärinnen und Konfektionäre arbeiten in Industriebetrieben, die Planen, Markisen, Zelte oder Schutz- und Wetterkleidung herstellen. Wer schon in der Ausbildung zusätzliche Qualifikationen erwirbt, verbessert die Startposition.

Teilweise gibt es Schichtarbeit. Geschick bei Nähtechniken, Auge-Hand-Koordination beim Zuschneiden und technisches Verständnis beim Warten der Betriebsmittel helfen dir im Alltag. Je mehr du im Betrieb ausprobierst, desto klarer wird dein Bereich.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Technische/r Konfektionär/in

Was verdient man in der Ausbildung als Technische/r Konfektionär/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Technische/r Konfektionär/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Stoffen und anderen Materialien arbeitest; dich für Maschinen und Fertigungstechnik interessierst; genau zuschneidest und sauber verarbeitest.

Wann passt der Beruf Technische/r Konfektionär/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Lärm und Klebstoffgerüche in der Halle vermeiden willst; Schichtarbeit ausschließen möchtest; lieber im Büro arbeitest als an Maschinen.

Welche Schulfächer sind für Technische/r Konfektionär/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen; Technik, um Werkstücke mit der Schweißmaschine zu verbinden; Werken/Textiles Gestalten, um Stoffe von Hand zuzuschneiden.

Ist Technische/r Konfektionär/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Technische/r Konfektionär/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Technische/r Konfektionär/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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