Berufsprofil · Metall und Maschinenbau
Berg- und Maschinenmann/-frau
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man im Bergbau gebräuchliche Holzverbindungen herstellt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Berg- und Maschinenmann/-frau?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man im Bergbau gebräuchliche Holzverbindungen herstellt
- Wie Material von Hand und mit Fördermitteln transportiert wird
- Wie man technische Unterlagen und markscheiderische Darstellungen liest
- Wie man Werkstücke (Bleche, Profilteile, Flachprofile, Winkelprofile) trennt, schmiedet, biegt und richtet
- Was beim Bohren, Senken und Gewindeschneiden zu beachten ist
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Unter Tage bei künstlicher Beleuchtung
- Z.T. große Wärme
- Feuchtigkeit
- Zugluft
Mehr zum Alltag
Berg- und Maschinenmann bzw. Berg- und Maschinenfrau der Fachrichtung Transport und Instandhaltung ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bergbau (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Beobachtungsgenauigkeitz. B. Erkennen von Sicherheitsrisiken
- Handwerkliches Geschickz. B. Austauschen von Maschinenteilen
- Psychische Belastbarkeitz. B. Arbeiten in ständiger Gefährdung und beengten Verhältnissen unter Tage
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Stützen im Grubenbau einzubringen
- Mathematik, um Querschnitte, Gewichte und Geschwindigkeiten zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Berg- und Maschinenmann/-frau?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Berg- und Maschinenmann/-frau ab?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Für den Zugang zur Ausbildung ist der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest erforderlich.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Bergbau (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Berg- und Maschinenmann/-frau?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Berg- und Maschinenmann/-frau?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Berg- und Maschinenleute der Fachrichtung Transport und Instandhaltung im Braunkohlenbergbau und im Bergbau auf Eisenerze.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Berg- und Maschinenmann/-frau
Was verdient man in der Ausbildung als Berg- und Maschinenmann/-frau?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Berg- und Maschinenmann/-frau wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Stützen im Grubenbau einzubringen; Mathematik, um Querschnitte, Gewichte und Geschwindigkeiten zu berechnen.
Ist Berg- und Maschinenmann/-frau eine Ausbildung oder ein Studium?
Berg- und Maschinenmann/-frau ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Bergbau (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.