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Anlagenmechaniker misst ein Rohrstück, die Ausbilderin prüft mit KI-generiert

Berufsprofil · Metall und Maschinenbau

Anlagenmechaniker/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Betriebsmittel inspiziert, pflegt und wartet.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3,5 Jahre
Vergütung
Ø 1.381 €im Monat, Tarif 2025
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Kurz gesagt

Als Anlagenmechaniker/in fertigst du Werkstücke und Bauteile, indem du Rohre, Bleche oder Profile trennst und umformst. Du liest Rohrleitungs- und Montagepläne, setzt Schweißpläne um, wartest Betriebsmittel und nutzt Steuerungstechnik sowie Diagnosesysteme, oft auf wechselnden Baustellen. Anlagenmechaniker/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.381 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.270 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 1.086 Menschen diese Ausbildung.

Ein typischer Tag

Was macht man als Anlagenmechaniker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Werkstoffeigenschaften beurteilt und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählt
  • Die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen sicherzustellen und Werkstücke und Bauteile herzustellen
  • Welche Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme es gibt und wie sie genutzt werden
  • Wie man Betriebsmittel inspiziert, pflegt und wartet
  • Steuerungstechnische Unterlagen auszuwerten und Steuerungstechnik anzuwenden
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Wo und wann du arbeitest

  • Witterungseinflüsse im Freien
  • Wechselnde Baustellen
  • Lärm in Werkstätten
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Als Anlagenmechaniker/in baust du große technische Anlagen für die Industrie: Rohrleitungen, Behälter, Apparate und Versorgungssysteme, wie sie etwa in Chemiewerken, Kraftwerken, Raffinerien oder in der Lebensmittelindustrie stehen. Du liest Rohrleitungs- und Montagepläne, trennst und formst Rohre, Bleche und Profile, schweißt und montierst die Teile.

Nach der Montage prüfst du die Anlagen, nimmst sie in Betrieb und hältst sie instand. Du arbeitest in der Werkstatt, in Industriehallen und auf Baustellen, oft auch auf Leitern und Gerüsten.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • körperlich fit und handwerklich geschickt bist.
  • gut in Mathe und Physik bist.
  • Spaß am Umgang mit Werkzeugen und Maschinen hast.

Schwierig, wenn du …

  • nicht schwindelfrei bist.
  • nicht flexibel bist, was den Einsatz deiner Arbeitsorte betrifft.
  • kein Interesse an der Technik hast und dir das Verständnis dafür fehlt.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Anlagenmechaniker/in gehört unter anderem dazu:

  • Arbeit in der Höhe
  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
  • Lärm
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, in der Höhe zu arbeiten, zum Beispiel auf Leitern, Gerüsten oder Dächern?
Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, an wechselnden Orten oder auf Baustellen zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheitz. B. beim Arbeiten auf Leitern und Gerüsten
  • Umsichtz. B. beim Anschließen von Kesseln
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Technik, um Metallbearbeitungstechniken anzuwenden und Skizzen anzufertigen
  • Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen
  • Physik, um die Arbeitsweise technischer Anlagen zu verstehen
  • Informatik, um mit informationstechnischen Systemen und CNC-Maschinen zu arbeiten
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Gehalt

Wie viel verdient man als Anlagenmechaniker/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.381 € über die ganze Ausbildung.

  1. 1.270 € 1. Jahr
  2. 1.348 € 2. Jahr
  3. 1.445 € 3. Jahr
  4. 1.535 € 4. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 172 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

  • Anlagenmechaniker/in (Tarif 2025) 1.381 €
  • Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €

Platz 1 von 12 in Metall und Maschinenbau

  1. 1. Anlagenmechaniker/in 1.381 €
  2. 2. Konstruktionsmechaniker/in 1.326 €
  3. 3. Fertigungsmechaniker/in 1.324 €
  4. 4. Industriemechaniker 1.318 €
  5. 5. Zerspanungsmechaniker/in 1.317 €
  6. 6. Oberflächenbeschichter/in 1.305 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Dein Gehalt hängt von mehreren Faktoren ab. Die Höhe deines Gehaltes richtet sich nach dem Arbeitsstandort, der Unternehmensgröße, der Berufserfahrung und deiner Position. In der Regel werden Anlagenmechaniker nach ihrer Lehre tariflich angestellt.

Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.149 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.381 €.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.456 € und 5.039 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.

Wie oft Ausbildungen vorzeitig enden

Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

26,8 % im Bereich

Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).

Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.

Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in ab?

Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Industriebetrieb und in der Berufsschule statt. Du lernst technische Zeichnungen und Rohrleitungspläne zu lesen, Werkstoffe zu beurteilen, Rohre und Bleche zu bearbeiten, zu schweißen und Bauteile zu montieren. Später kommen Steuerungstechnik, Inbetriebnahme und Instandhaltung dazu.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, viele Betriebe erwarten aber mindestens einen mittleren Schulabschluss.

Gut zu wissen: Das ist der Industrieberuf. Wer Heizungen, Bäder und Lüftungen in Gebäuden einbaut, lernt den eigenen Handwerksberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Wie verbreitet ist der Beruf?

1.086 neue Azubis im Jahr 2024

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Anlagenmechaniker/in?

Mit der Fortbildung zum Industriemeister beziehungsweise zur Industriemeisterin Metall übernimmst du Führungsaufgaben und bildest Auszubildende aus. Eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker beziehungsweise zur Technikerin bringt dir mehr Verantwortung und den Zugang zum Studium. Weitere Wege sind der Technische Fachwirt und danach der Technische Betriebswirt.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Anlagenmechaniker/in?

Gut ausgebildete Anlagenmechaniker/innen werden in der Industrie, in der Energieversorgung und im Anlagenbau gebraucht – beim Neubau ebenso wie bei Wartung und Umbau bestehender Anlagen. In Industriebetrieben gilt meist ein Tarifvertrag.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Anlagenmechaniker/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in?

Die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in dauert 3,5 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Anlagenmechaniker/in?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.270 € im ersten und 1.535 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.381 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 172 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

Für wen ist der Beruf Anlagenmechaniker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du körperlich fit und handwerklich geschickt bist; gut in Mathe und Physik bist; Spaß am Umgang mit Werkzeugen und Maschinen hast.

Wann passt der Beruf Anlagenmechaniker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du nicht schwindelfrei bist; nicht flexibel bist, was den Einsatz deiner Arbeitsorte betrifft; kein Interesse an der Technik hast und dir das Verständnis dafür fehlt.

Welche Schulfächer sind für Anlagenmechaniker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Metallbearbeitungstechniken anzuwenden und Skizzen anzufertigen; Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen; Physik, um die Arbeitsweise technischer Anlagen zu verstehen; Informatik, um mit informationstechnischen Systemen und CNC-Maschinen zu arbeiten.

Ist Anlagenmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Anlagenmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Vorzeitig gelöste Verträge
BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Anlagenmechaniker/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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