Berufsprofil
Fahrradmonteur/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, was bei der Kommunikation mit Kunden zu beachten ist.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Fahrradmonteur/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Was bei der Wartung von Fahrrädern zu beachten ist und wie man die Arbeitsschritte dokumentiert
- Wie Montage- und Betriebsanleitungen, Schalt- und Funktionspläne und Herstellerangaben zu lesen und anzuwenden sind
- Mit welchen Werkzeugen und Methoden Messarbeiten durchgeführt werden
- Was bei der Kommunikation mit Kunden zu beachten ist
- Mit welchen Werkzeugen und Methoden mechanische und elektrische Bauteile sowie Leitungen und Anschlüsse auf Verschleiß, Beschädigungen und Funktionsfähigkeit geprüft werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkstätten und Werkhallen
- Z.T. bei Maschinenlärm
- Z.T. saisonale Spitzen
Mehr zum Alltag
Fahrradmonteur bzw. -monteurin ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel und im Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Montieren und Justieren von Fahrzeugkomponenten
- Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordinationz. B. beim Einstellen von Schaltungen
- Technisches Verständnisz. B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Laufräder zu spannen
- Mathematik, um Einstellwerte zu berechnen
- Physik, um mechanische Vorgänge am Fahrrad zu verstehen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Fahrradmonteur/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Fahrradmonteur/in ab?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fahrradmonteur/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fahrradmonteur/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fahrradmonteure und -monteurinnen in Betrieben des Zweiradhandels und des Zweiradhandwerks.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Fahrradmonteur/in
Was verdient man in der Ausbildung als Fahrradmonteur/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Fahrradmonteur/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Laufräder zu spannen; Mathematik, um Einstellwerte zu berechnen; Physik, um mechanische Vorgänge am Fahrrad zu verstehen.
Ist Fahrradmonteur/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Fahrradmonteur/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.