Berufsprofil · Chemie und Labor
Chemielaborjungwerker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie mit Waagen verschiedener Empfindlichkeit gewogen wird.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Chemielaborjungwerker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man einfache Arbeiten aus den Gebieten Messen, Anreißen, Feilen, Raspeln, Sägen, Meißeln und Hobeln durchführt
- Wie z.B. Glas, Porzellan, Gummi, Kork oder Kunststoffe bearbeitet oder behandelt werden
- Wie man Laboratoriumsgeräte und -apparate reinigt und behandelt
- Wie mit Waagen verschiedener Empfindlichkeit gewogen wird
- Wie Messinstrumente abgelesen werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Labor
- Z.T. Produktionshallen
- Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Chemielaborjungwerker bzw. -jungwerkerin ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Beobachtungsgenauigkeitz. B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen
- Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögenz. B. beim Überwachen langwieriger chemischer Versuchsabläufe
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Einhalten der Sicherheits- und Umweltbestimmungen
- Wichtige Schulfächer
-
- Chemie, um chemische Lösungen herzustellen
- Physik, um Versuchsanordnungen aufzubauen
- Mathematik, um Mischungsverhältnisse zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Chemielaborjungwerker/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Chemielaborjungwerker/in ab?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung findet im dualen System statt. Lernorte sind Ausbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der chemischen Industrie): Labors, Technikumsräume, Prüfstationen Berufsschule : Unterrichtsräume
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
12 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Chemielaborjungwerker/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Chemielaborjungwerker/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Chemielaborjungwerker/innen vornehmlich in der chemischen Industrie.
Häufige Fragen zum Beruf Chemielaborjungwerker/in
Was verdient man in der Ausbildung als Chemielaborjungwerker/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Chemielaborjungwerker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Chemie, um chemische Lösungen herzustellen; Physik, um Versuchsanordnungen aufzubauen; Mathematik, um Mischungsverhältnisse zu berechnen.
Ist Chemielaborjungwerker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Chemielaborjungwerker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.