KI-generiert Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung
Fachkraft für Lederverarbeitung
Du verarbeitest Leder zu Teilen für Schuhe, Lederwaren und Sattlerarbeiten.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Kurz gesagt
Du stellst aus Leder Teile für Schuhe und Lederwaren her. Du prüfst Material, schneidest zu, prägst, färbst Kanten, klebst und nähst und bedienst dafür die Maschinen in der Werkstatt oder Produktionshalle. Fachkraft für Lederverarbeitung: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 3 Menschen diese Ausbildung.
Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Fachkraft für Lederverarbeitung?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Werk- und Hilfsstoffe sowie Zubehör auf Qualität, Schäden und Fehler prüft und wie man sie sortiert und lagert
- Wie man Fehler beim Legen und Schneiden bzw. deren Folgen für die Weiterverarbeitung erkennt und beurteilt
- Wie Kanten gefärbt und eingeschlagen werden
- Was beim Prägen und Perforieren von Teilen zu beachten ist
- Welche Nähgarne und -zwirne, Nähnadeln und Nähfüße sowie Klebstoffe ausgewählt werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkstätten und -hallen bei Maschinenlärm und unter Geruchseinfluss
- In Industriebetrieben Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Zuerst prüfst du Leder, Hilfsstoffe und Zubehör auf Mängel und Schäden, sortierst und lagerst sie. Dann schneidest du zu oder stanzt aus und achtest darauf, dass beim Zuschnitt keine Fehler entstehen, die sich später auswirken.
Danach folgen Prägen, Perforieren, Kanten färben und einschlagen, Futterteile verkleben und Nähen. Garne, Nadeln, Nähfüße und Klebstoffe wählst du passend aus und ordnest Spezialnähte dem Einsatzzweck zu. Du bedienst und wartest Maschinen in Werkstätten und Produktionshallen, wo es laut ist und nach Leder riecht. In Industriebetrieben gibt es Schichtarbeit.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern mit Leder und anderen Materialien arbeitest.
- genau hinschaust, wenn Material Fehler haben könnte.
- gern Maschinen bedienst und wartest.
Schwierig, wenn du …
- Maschinenlärm und Geruch in der Werkstatt unangenehm findest.
- lieber im Büro arbeitest.
- Schichtarbeit ausschließen möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Fachkraft für Lederverarbeitung unter anderem dazu:
- Staub, Gerüche oder Dämpfe
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 6 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Spalten der Lederzuschnitte
- Handwerkliches Geschickz. B. beim Anbringen von Reißverschlüssen
- Technisches Verständnisz. B. beim Bedienen und Warten der Maschinen
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken, um Garnituren und Dekorationen abzusteppen
- Mathematik, um Maße für Vorzeichnungen zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Fachkraft für Lederverarbeitung?
Was mindestens gezahlt wird
Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.953 € brutto im Monat.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.474 € und 3.626 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung ab?
Bis zum Abschluss vergehen 2 Jahre. Der Beruf gehört zur Industrie. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und besuchst parallel die Berufsschule.
Im Betrieb arbeitest du an Maschinen und Werkstücken, in der Berufsschule bekommst du die fachlichen Grundlagen dazu. Welchen Abschluss du mitbringen musst, regelt kein Gesetz, es zählt, was der Betrieb erwartet.
Wichtig sind Sorgfalt, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis, zum Beispiel wenn du Lederzuschnitte spaltest, Reißverschlüsse einsetzt oder die Maschinen wartest.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
3 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fachkraft für Lederverarbeitung?
Nach bestandener Abschlussprüfung kannst du unter bestimmten Voraussetzungen länger lernen und dann einen Folgeberuf abschließen: Schuhfertiger oder Schuhfertigerin, Maßschuhmacher oder Maßschuhmacherin mit Schwerpunkt Schaftbau oder Sattler oder Sattlerin.
Zum Aufstieg passt die Prüfung zum Industriemeister oder zur Industriemeisterin mit Schwerpunkt Schuhfertigung. Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du Textil- und Bekleidungstechnik studieren. Anpassungsweiterbildungen gibt es zur Lederverarbeitung sowie zu Qualitätsprüfung und Qualitätstechnik.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachkraft für Lederverarbeitung?
Du kannst für Hersteller von Schuhen und Lederwaren arbeiten sowie in Sattlereien, je nach Betrieb an Produktionsstraßen oder in kleineren Werkstätten.
Mit einer Zusatzqualifikation, etwa im europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, kannst du schon in der Ausbildung deine Startposition verbessern.
Häufige Fragen zum Beruf Fachkraft für Lederverarbeitung
Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Lederverarbeitung?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.
Für wen ist der Beruf Fachkraft für Lederverarbeitung geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Leder und anderen Materialien arbeitest; genau hinschaust, wenn Material Fehler haben könnte; gern Maschinen bedienst und wartest.
Wann passt der Beruf Fachkraft für Lederverarbeitung eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Maschinenlärm und Geruch in der Werkstatt unangenehm findest; lieber im Büro arbeitest; Schichtarbeit ausschließen möchtest.
Welche Schulfächer sind für Fachkraft für Lederverarbeitung wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken, um Garnituren und Dekorationen abzusteppen; Mathematik, um Maße für Vorzeichnungen zu berechnen.
Ist Fachkraft für Lederverarbeitung eine Ausbildung oder ein Studium?
Fachkraft für Lederverarbeitung ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Fachkraft - Lederverarbeitung“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.