- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Fernmeldeanlagenelektroniker/in?
Der Beruf umfasst Aufbau, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Anlagen der Informations- und Telekommunikationstechnik: Netzwerke, Telefonanlagen, Übertragungstechnik, Glasfaserinfrastruktur, Sicherheits- und Gefahrenmeldeanlagen.
Der Alltag wechselt zwischen Baustelle, Kundenanlage und Werkstatt. Messen, Prüfen, Dokumentieren und die Einweisung der Nutzenden gehören dazu.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- technisch interessiert bist und gern installierst.
- sorgfältig misst und dokumentierst.
- gern beim Kunden vor Ort arbeitest.
Schwierig, wenn du …
- reine Werkstattarbeit ohne Kundenkontakt suchst.
- Arbeiten in Höhe oder in Schächten ausschließt.
- dich nicht mit Elektrotechnik befassen willst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was verdienst du in der Ausbildung?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
- mind. 1.014 € 4. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Fernmeldeanlagenelektroniker/in ab?
Die Bezeichnung Fernmeldeanlagenelektroniker ist überholt. Die heutigen Ausbildungsberufe sind Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik im Handwerk sowie Elektroniker für Geräte und Systeme oder für Betriebstechnik in der Industrie.
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und wird dual absolviert. Für die Bewerbung reicht meist ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss.
Gut zu wissen: Der Beruf heißt heute Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fernmeldeanlagenelektroniker/in?
Möglich sind die Meisterprüfung im Elektrotechnikerhandwerk, die Technikerfortbildung, Herstellerzertifikate für Netzwerktechnik sowie Spezialisierungen in Glasfasertechnik oder Sicherheitstechnik.
Der Meisterbrief berechtigt zur Selbstständigkeit und zur Ausbildung eigener Lehrlinge – und ebenso zum Studium.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fernmeldeanlagenelektroniker/in?
Der Glasfaserausbau und die Modernisierung von Mobilfunknetzen sorgen für außergewöhnlich hohen Bedarf an Fachkräften in der Kommunikationstechnik.
Auch Gebäudetechnik und Sicherheitsanlagen wachsen, weil Gebäude zunehmend vernetzt werden.
Häufige Fragen zum Beruf Fernmeldeanlagenelektroniker/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Fernmeldeanlagenelektroniker/in?
Die Ausbildung als Fernmeldeanlagenelektroniker/in dauert 3,5 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Fernmeldeanlagenelektroniker/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Für wen ist der Beruf Fernmeldeanlagenelektroniker/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du technisch interessiert bist und gern installierst; sorgfältig misst und dokumentierst; gern beim Kunden vor Ort arbeitest.
Wann passt der Beruf Fernmeldeanlagenelektroniker/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du reine Werkstattarbeit ohne Kundenkontakt suchst; Arbeiten in Höhe oder in Schächten ausschließt; dich nicht mit Elektrotechnik befassen willst.
Ist Fernmeldeanlagenelektroniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Fernmeldeanlagenelektroniker/in ist ein Ausbildungsberuf.
Quellen: Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.