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Ein junger Mann in dunklem T-Shirt verdrahtet Bauteile in einem geöffneten Schaltschrank KI-generiert

Berufsprofil · Elektro und IT

Elektroniker/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Baugruppen montiert, demontiert und Teile durch mechanische Bearbeitung anpasst.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3,5 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Als Elektroniker/in montierst du Baugruppen und baust Schaltgeräte zum Steuern, Messen und Überwachen ein. Du misst elektrische Größen, prüfst Steuerungen, achtest auf sichere Anlagen und arbeitest dabei auch mit Software, Netzwerken und digitalen Diagnosesystemen. Elektroniker/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 87 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Elektroniker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben zu planen sind und wie man bei Abweichungen von der Planung Prioritäten setzt
  • Wie man Baugruppen montiert, demontiert und Teile durch mechanische Bearbeitung anpasst
  • Was bei der Berechnung und Messung elektrischer Größen zu beachten ist und wie man die Funktion von Steuerungen und Regelungen prüft und bewertet
  • Wie man Gefahren beurteilt, die sich aus dem Betreiben elektrischer Geräte, Betriebsmittel und Anlagen ergeben, und durch welche Schutzmaßnahmen die sichere Nutzung zu gewährleisten ist
  • Was bei der Auswahl von Hard- und Softwarekomponenten und bei der Einbindung von IT-Systemen in Netzwerke zu beachten ist

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Wechselnde Arbeitsorte
  • Z.B. Kühlräume
  • Heizungsräume
  • Andere Betriebsräume; auf wechselnden Baustellen
Mehr zum Alltag

Elektroniker sorgen im Hintergrund dafür, dass die Stromversorgung funktioniert. Der Beruf des Elektronikers besteht aber nicht nur aus Steckdosen, Kabel und Co. - je nach Fokussierung unterscheiden sich die einzelnen Einsatzgebiete sehr. Es gibt speziell ausgebildete Fachkräfte für Energie- und Gebäudetechnik, Gebäude- und Infrastruktursysteme, Automatisierungstechnik, Geräte und Systeme, Maschinen- und Antriebstechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik, Betriebstechnik, Informations- und Systemtechnik und zu guter Letzt noch IT-Systemelektroniker.

Die Vielseitigkeit ist aber auch ein großer Vorteil, da du von Anfang an dein Lieblingsaufgabenfeld wählen kannst und dich nicht erst während der Ausbildung spezialisieren musst. Die Hauptaufgabe in allen Bereichen ist immer dieselbe – du sorgst im Unternehmen dafür, dass die Stromversorgung kontinuierlich gewährleistet und der Stromkreis stets geschlossen ist.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • Geschicklichkeit und gute Feinmotorik besitzt.
  • Problemlösungsfähigkeiten besitzt.
  • zuverlässig und genau bist.

Schwierig, wenn du …

  • schnell frustriert bist.
  • feste Abläufe wechselnden Aufgaben vorziehst.
  • ein geringes Sicherheitsbewusstsein hast.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Technisches Verständnisz. B. zur Fehleranalyse an haustechnischen Anlagen
  • Umsichtz. B. bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um elektrische Größen zu berechnen
  • Physik, um Fehler an haustechnischen Anlagen zu analysieren
  • Werken/Technik, um Skizzen anzufertigen
  • Informatik, um IT-Systeme zu konfigurieren

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Elektroniker/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
  4. mind. 1.014 € 4. Jahr
Mehr zum Gehalt

Nach 3,5 Jahren steigt dein Verdienst erneut an. Natürlich variiert das Einkommen je nach Arbeitsstandort, Betriebsgröße und Berufserfahrung. Leider gibt es auch in dieser Branche ein starkes Ost-West-Gefälle. Angestellte im Westen Deutschlands verdienen demnach deutlich mehr als die Kollegen in östlichen Regionen. Mit Weiterbildungen hast du zudem die Möglichkeit, dein Einkommen aufzubessern.

Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.935 € brutto im Monat.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.335 € und 4.738 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Elektroniker/in ab?

Wie bereits erwähnt, musst du dich bereits vor der Ausbildung entscheiden, in welchem Einsatzgebiet du tätig werden möchtest. Elektroniker werden nämlich zu den Monoberufen gezählt. Ob du lieber in der Industrie oder im Handwerk arbeiten möchtest, kannst du vielleicht schon im Rahmen eines Praktikums feststellen.

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Jede einzelne Form der Lehre dauert 3,5 Jahre. Nach 2 Jahren spezialisierst du dich dann innerhalb deines Fachgebiets erneut. Die Ausbildung findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Tag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Schulbank drücken musst, wo dir die Theorie vermittelt wird. Vorausgesetzt wird häufig mindestens der mittlere Schulabschluss.

Gut zu wissen: Elektroniker arbeiten in verschiedenen Bereichen, je nach ihrer gewählten Fachrichtung. Zu den häufigsten gehören die Energie- und Gebäudetechnik, die Automatisierungstechnik, die Informations- und Telekommunikationstechnik sowie die Geräte- und Systemtechnik. Häufig wird in Werkstätten, an Baustellen und in Industrieanlagen gearbeitet, jedoch können Elektroniker je nach Fachrichtung auch im Kundendienst tätig sein.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

87 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Weitere: TU Hamburg (3)

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Elektroniker/in?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass du nach deiner Ausbildung noch nicht ausgelernt hast und dir jederzeit die Möglichkeit geboten wird, an Fortbildungen teilzunehmen.

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Natürlich ist ein positiver Effekt, dass du dabei nicht nur die Karriereleiter hinaufkletterst, sondern noch mehr verdienen wirst. Durch unterschiedliche Kurse zum Beispiel beim Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie e. V. vertiefst du dein Wissen in den verschiedenen technischen Bereichen. Mit diesen Zusatzqualifikationen bist du flexibler einsetzbar. Als ausgebildeter Prozessmanager übernimmst du im Unternehmen führende Positionen und koordinierst Aufträge.

Techniker sind für die Umsetzung neuer Pläne verantwortlich und leiten teilweise eigene Teams. Mit einem Meistertitel bist du befähigt, Azubis auszubilden und anzuleiten. Des Weiteren bist du als Meister in der Lage, einen eigenen Betrieb zu gründen und dich selbstständig zu machen.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Elektroniker/in?

Aufgrund deiner vielseitigen Einsetzbarkeit und dem breit gefächerten Wissen bist du in der Wirtschaft und Industrie eine gern gesehene Arbeitskraft. Mit entsprechenden Weiterbildungen bist du fast unersetzlich. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung können sich Elektroniker über ein gutes Gehalt freuen. Zwar ist der Job auch in gewisser Weise von der Konjunktur abhängig, aber nicht ganz so stark wie andere Handwerksberufe.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Elektroniker/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Elektroniker/in?

Die Ausbildung als Elektroniker/in dauert 3,5 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Elektroniker/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Elektroniker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du Geschicklichkeit und gute Feinmotorik besitzt; Problemlösungsfähigkeiten besitzt; zuverlässig und genau bist.

Wann passt der Beruf Elektroniker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du schnell frustriert bist; feste Abläufe wechselnden Aufgaben vorziehst; ein geringes Sicherheitsbewusstsein hast.

Welche Schulfächer sind für Elektroniker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um elektrische Größen zu berechnen; Physik, um Fehler an haustechnischen Anlagen zu analysieren; Werken/Technik, um Skizzen anzufertigen; Informatik, um IT-Systeme zu konfigurieren.

Ist Elektroniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Elektroniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Elektroniker/in - Gebäude- und Infrastruktursysteme“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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