- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Goldschmied/in?
Du entwirfst, gestaltest und fertigst Ketten, Juwelen und Schmuck an. Je nachdem welche Fachrichtung du wählst. Mit der Fachrichtung Juwelen kümmerst du dich um Schmuck mit Edelsteinen. In der Fachrichtung Ketten geht es um die Herstellung von Ketten, aber auch von Armbändern und Fußketten. Die dritte Fachrichtung ist die Fachrichtung Schmuck. Ein/e Goldschmied/in in dieser Fachrichtung erstellt Ringe, Armbänder und Anhänger.
Mehr zum Alltag
In allen Bereichen entwirfst du Schmuckstücke oder fertigst sie nach Kundenwünschen an. Auch für Reparaturen bist du der erste Ansprechpartner deiner Kunden. In der Industrie dagegen geht es eher um die Anfertigung von Musterstücken und der Bedienung von Maschinen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- eine Leidenschaft für kunsthandwerkliche Tätigkeiten hast.
- Freude am kreativen Designprozess und der Gestaltung von Schmuckstücken hast.
- Präzision und Detailgenauigkeit besitzt.
Schwierig, wenn du …
- kein gutes ästhetisches Empfinden besitzt.
- empfindlich gegenüber Metallstaub bist.
- Schwierigkeiten mit präzisen Messungen und Details hast.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie viel verdient man als Goldschmied/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
- mind. 1.014 € 4. Jahr
Mehr zum Gehalt
Für die Handwerksbranche liegen derzeit keine Angaben vor. Die Höhe des Gehalts variiert je nach der Berufserfahrung, der zu tragenden Verantwortung und dem Grad der Weiterbildung.
Wie läuft die Ausbildung als Goldschmied/in ab?
Die Ausbildung findet dual statt und dauert 3 ½ Jahre. In den ersten beiden Jahren lernst du alle Grundlagen und im dritten und vierten Jahr spezialisierst du dich auf deine Fachrichtung.
Gut zu wissen: Du erwirbst umfassende Kenntnisse über metallverarbeitende Techniken, darunter das Schmelzen, Gießen, Schmieden, Gravieren und Polieren von Edelmetallen.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Goldschmied/in?
Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten in 3 Richtungen. Anpassung, Aufstieg und Studium. An fachlichen Anpassungsmöglichkeiten gibt es die Möglichkeit in den Bereichen Gold- und Silberschmiedetechnik über Lötverfahren bis hin zu Arbeitsschutz und -sicherheit.
Weiterlesen
Möchtest du dich aber eher auf Einsatzgebiete spezialisieren ist dies in Bereichen wie Entwurf und Fertigung, Qualitätsmanagement und -sicherung sowie Verkauf denkbar. Um aufsteigen zu können ist es ratsam die Prüfung zu/r Gold- und Silberschmiedemeister/in abzulegen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit eines Studiums. Ein geeigneter Studiengang wäre Schmuckdesign.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Goldschmied/in?
Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Goldschmiedebetriebe stetig zu. Das Problem liegt nicht bei den Kunden sondern eher bei den Auszubildenden, die nicht vorhanden sind. Nur wenige wollen diese Ausbildung anfangen, da sie sehr kreativ ist. Für kreative Köpfe ist dieser Beruf also perfekt.
Häufige Fragen zum Beruf Goldschmied/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Goldschmied/in?
Die Ausbildung als Goldschmied/in dauert 3,5 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Goldschmied/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Für wen ist der Beruf Goldschmied/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du eine Leidenschaft für kunsthandwerkliche Tätigkeiten hast; Freude am kreativen Designprozess und der Gestaltung von Schmuckstücken hast; Präzision und Detailgenauigkeit besitzt.
Wann passt der Beruf Goldschmied/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du kein gutes ästhetisches Empfinden besitzt; empfindlich gegenüber Metallstaub bist; Schwierigkeiten mit präzisen Messungen und Details hast.
Ist Goldschmied/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Goldschmied/in ist ein Ausbildungsberuf.
Quellen: Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.