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Modist/in: wie man Zeichnungen und Skizzen erstellt und Entwürfe erarbeitet

Berufsprofil

Modist/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Zeichnungen und Skizzen erstellt und Entwürfe erarbeitet.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Modist/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Zeichnungen und Skizzen erstellt und Entwürfe erarbeitet
  • Wie Filz- und Strohhüte geformt und die Ränder und Oberflächen bearbeitet werden
  • Was bei der Herstellung von Schnittschablonen, beim Zusammenfügen der Schnittteile und bei der Garnitur von Kopfbedeckungen zu beachten ist
  • Wie man Kundenwünsche ermittelt, Entwürfe und Modelle präsentiert und mit Reklamationen umgeht
  • Wie Entwürfe nach modischen, historischen, funktionalen und technologischen Gesichtspunkten kundenbezogen ausgearbeitet werden können

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Textilstaub
  • Gerüche (z.B. durch Klebemittel) in der Werkstatt
Mehr zum Alltag

Modist bzw. Modistin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Passt das zu mir?

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Zeichnerische Befähigung und Kreativitätz. B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Musterzeichnungen
  • Kundenorientierungz. B. beim Abklären von Kundenwünschen
  • Sorgfaltz. B. beim exakten Zuschneiden von Materialien
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Textiles Gestalten, um Kopfbedeckungen herzustellen
  • Kunst, um eigene Kreationen zu entwerfen
  • Mathematik, um Material zu berechnen
  • Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Kleidungsstilen zu beraten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Modist/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Modist/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Modist/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Modist/in?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Modisten und Modistinnen in Betrieben der handwerklichen Hutherstellung sowie in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Modist/in

Was verdient man in der Ausbildung als Modist/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Modist/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Textiles Gestalten, um Kopfbedeckungen herzustellen; Kunst, um eigene Kreationen zu entwerfen; Mathematik, um Material zu berechnen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Kleidungsstilen zu beraten.

Ist Modist/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Modist/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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