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Auszubildender taucht Werkstücke in ein Galvanikbad und misst die Schicht

Berufsprofil

Oberflächenbeschichter/in

Als Oberflächenbeschichter/in überziehst du Metalle und Kunststoffe mit verschiedenen Stoffen.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
Ø 1.305 €im Monat, Tarif 2025
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Ein typischer Tag

Was macht man als Oberflächenbeschichter/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Werkstücke aus unterschiedlichem Material umzuformen, zu feilen, sägen, bohren, senken, schweißen, kleben, löten und sie schließlich auf ihre Beschichtbarkeit zu prüfen
  • Wie man beschichtete und unbeschichtete Oberflächen mechanisch, chemisch oder elektrolytisch vorbereitet und behandelt und dabei die entsprechenden Anlagen bedient
  • Wie man verantwortungs- und umweltbewusst mit Betriebs- und Gefahrstoffen umgeht, welche umwelttechnischen Verfahren es gibt, um Wasser zu sparen und Stoffe rückgewinnen zu können
  • Was bei der Vorbereitung von Arbeitsablauf und Materialbedarf zu beachten ist, wie man Skizzen anfertigt, Datenträger handhabt und die Arbeitsergebnisse kontrolliert und protokolliert
  • Welche gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Umweltschutzes beachtet werden müssen und wie man mit Abfällen und Reststoffen umgeht

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • In Werkstätten oder -hallen bei Wärme
  • Dämpfen und unangenehmen Gerüchen
  • In Industriebetrieben Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Das machst du nicht nur um sie besser aussehen zu lassen, sondern auch um sie leitfähiger zu machen, um sie vor Korrosion zu schützen oder um sie zu härten. Du kannst sie auch durch farbliche Überzüge schöner aussehen lassen oder andere Wünsche eines Kunden erfüllen. Es gibt viele verschiede Arten von Überzügen, die jeweils einen anderen Zweck erfüllen. Beispiele dafür sind Gold- und Silberüberzüge, Hart-Crom Überzüge, Zinkschicht, Plasmen und die Eloxierung.

Bevor du allerdings die gewünschte Schicht aufträgst überprüfst du das Metall oder den Kunststoff, ob er die richtigen Maße und Werte hat. Alles muss genau stimmen damit bei dem Überzug nichts schief gehen kann. Ist das alles geklärt kommt das Metall- oder Kunststoffteil in ein galvanisches Bad oder in eine Vakuumbeschichtungsanlage, wo die Beschichtung aufgetragen wird.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • Freude daran findest, Materialien wie Metallen oder Kunststoffen bestimmte Eigenschaften zu verleihen.
  • Wert auf Genauigkeit und Sorgfalt legst.
  • qualitätsbewusst bist.

Schwierig, wenn du …

  • empfindlich gegenüber chemischen Substanzen oder Dämpfen bist.
  • nach einer sehr abwechslungsreichen Tätigkeit suchst.
  • schwere körperliche Arbeit vermeiden musst.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Überwachen der Verweildauer im Tauchbad oder beim Prüfen der Schichtdicke
  • Handwerkliches Geschickz. B. beim Vor- und Nachbehandeln von Werkstücken
Wichtige Schulfächer
  • Chemie, um chemische Vorgänge beim Galvanisieren zu verstehen
  • Physik, um beschichtete Leiterplatten zu testen
  • Mathematik, um Metallmengen für Elektrolytbäder zu berechnen
  • Werken/Technik, um Werkstücke zu polieren

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Was verdienst du in der Ausbildung?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.305 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.229 € 1. Jahr
  2. 1.296 € 2. Jahr
  3. 1.374 € 3. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Diese Ausbildung zahlt 96 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

  • Oberflächenbeschichter/in 1.305 €
  • Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
  • Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Oberflächenbeschichter/in ab?

Die Ausbildung zum/r Oberflächenbeschichter/in dauert ganze drei Jahre. Während den drei Jahren lernst du alle Inhalte, die du später wissen solltest, in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb. Es wird also die Theorie direkt mit der Praxis in einer dualen Ausbildung verbunden.

Gut zu wissen: Deine erlernten Fähigkeiten leisten einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und Haltbarkeit verschiedenster Produkte und finden Anwendung von der Automobilindustrie über den Schiffsbau bis zur Herstellung von Haushaltsgeräten.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Oberflächenbeschichter/in?

Möchtest du noch mehr lernen als du in der Ausbildung schon gelernt hast gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Du kannst du zum Beispiel durch Weiterbildungen auf bestimmte Beschichtungstechniken oder Arbeitsschutz spezialisieren und so ein echter Experte für die Bereiche werden.

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Ist es dir wichtig in deinem Unternehmen aufzusteigen solltest du entweder studieren gehen oder eine Prüfung ablegen, die dein Wissen und Können bestätigt. Dafür würde dich die Prüfung zum/r Techniker/in in Galvanotechnik anbieten. Möchtest du lieber studieren gehen, solltest du den Studiengang Werkstoffwissenschaft, -technik wählen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Oberflächenbeschichter/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Oberflächenbeschichter/in?

Die Ausbildung als Oberflächenbeschichter/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Oberflächenbeschichter/in?

Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.229 € im ersten und 1.374 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.305 €. Diese Ausbildung zahlt 96 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

Für wen ist der Beruf Oberflächenbeschichter/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du Freude daran findest, Materialien wie Metallen oder Kunststoffen bestimmte Eigenschaften zu verleihen; Wert auf Genauigkeit und Sorgfalt legst; qualitätsbewusst bist.

Wann passt der Beruf Oberflächenbeschichter/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du empfindlich gegenüber chemischen Substanzen oder Dämpfen bist; nach einer sehr abwechslungsreichen Tätigkeit suchst; schwere körperliche Arbeit vermeiden musst.

Welche Schulfächer sind für Oberflächenbeschichter/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Chemie, um chemische Vorgänge beim Galvanisieren zu verstehen; Physik, um beschichtete Leiterplatten zu testen; Mathematik, um Metallmengen für Elektrolytbäder zu berechnen; Werken/Technik, um Werkstücke zu polieren.

Ist Oberflächenbeschichter/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Oberflächenbeschichter/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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