Berufsprofil · Verkehr und Logistik
Servicefahrer/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Termine mit Kunden abstimmt und Aufträge entgegennimmt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Servicefahrer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Termine mit Kunden abstimmt und Aufträge entgegennimmt
- Was bei der Tourenplanung zu beachten ist und wie man Straßenkarten liest
- Was bei der Annahme von Waren und beim Be- und Entladen von Fahrzeugen wichtig ist
- Wie man Daten eingibt, sichert und pflegt und was man über den Datenschutz wissen muss
- Wie man Warenbestände und Warenzustand prüft, Ablauffristen berücksichtigt, Fehlbestände ergänzt und Waren rückführt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte: im Führerhaus am Steuer
- In Lagerhäusern
- Bei Kunden/Kundinnen
- Unregelmäßig
Mehr zum Alltag
Servicefahrer bzw. -fahrerin ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeitz. B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um die Fahrtdauer einer Tour zu berechnen
- Werken/Technik, um einfache Reparaturen auszuführen
- Deutsch, um Kunden/Kundinnen die Bedienung der gelieferten Geräte zu erklären
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Servicefahrer/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Servicefahrer/in ab?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung ist z.B.: Mindestalter von 18 Jahren Fahrerlaubnis Klasse B
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
27 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Servicefahrer/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Servicefahrer/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Servicefahrer/innen in Unternehmen, die unterschiedlichste Servicedienstleistungen beim Kunden erbringen.
Häufige Fragen zum Beruf Servicefahrer/in
Was verdient man in der Ausbildung als Servicefahrer/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Servicefahrer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um die Fahrtdauer einer Tour zu berechnen; Werken/Technik, um einfache Reparaturen auszuführen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen die Bedienung der gelieferten Geräte zu erklären.
Ist Servicefahrer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Servicefahrer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.