KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.195 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Berufskraftfahrer/in kontrollierst du dein Fahrzeug vor der Abfahrt und beurteilst per Sichtprüfung dessen Verkehrssicherheit. Du übernimmst Transportgut oder Gepäck, prüfst es auf Mängel, planst und sicherst die Ladung, beförderst Fahrgäste, sicherst Unfallstellen ab und dokumentierst deine Leistungen. Berufskraftfahrer/in: Duale Ausbildung im Güterverkehr und in der Personenbeförderung. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.195 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.114 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 2.565 Menschen diese Ausbildung.
Was macht man als Berufskraftfahrer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man die Funktionsweise der Fahrzeuge erklärt, z.B. den Motor, die Kraftübertragung, das Fahrwerk oder mechanische und elektrische Systeme
- Wie man die Verkehrssicherheit durch Sichtkontrolle beurteilt, etwa bei Aufbau und Rädern, Motor, Beschilderung, Zubehör oder Sicherungs- und Sicherheitsmitteln
- Wie man Unfallstellen, Gefahrenstellen und Fahrzeuge absichert
- Wie Abrechnungen durchgeführt und erbrachte Leistungen dokumentiert werden
- Welchem Verwendungszweck Fahrzeuge und Hilfsmittel zugeordnet werden
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte: im Führerhaus am Steuer
- Im Freien oder in Lagerhäusern
- Z.T. in Fahrzeughallen und Werkstätten bei Maschinenlärm
- Unregelmäßig
Berufskraftfahrer/in – Einblicke
3 BilderMehr zum Alltag
Du kommst in Deutschland und Europa herum. Berufskraftfahrer sind dafür verantwortlich, dass ihre Ware oder die zu transportierenden Personen heil und sicher von A nach B kommen.
Letztlich spielt es keine Rolle, ob du mehrere Neuwagen oder das Warensortiment eines Supermarktes auslieferst – für die Unversehrtheit der Fracht bist einzig du verantwortlich. Pünktlichkeit steht dabei an oberster Stelle. Oft machen äußere Faktoren wie zum Beispiel Staus einen Strich durch die Rechnung. Dann heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Stress gehört nicht hinters Steuer, daher solltest du vor allem Geduld und Gelassenheit mitbringen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- verantwortungsbewusst bist.
- eine gute Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit hast.
- kein Problem damit hast, stundenlang am Steuer zu sitzen.
Schwierig, wenn du …
- nicht gerne auf Reisen gehst.
- körperlich fordernde Arbeitstage vermeiden willst.
- dich nicht für Technik interessierst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Berufskraftfahrer/in gehört unter anderem dazu:
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 7 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Verantwortungsbewusstseinz. B. Überprüfen der Betriebssicherheit oder Einhalten der Lenkzeiten
- Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. Beachten von Anzeigen und des Straßenverkehrs
- Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeitz. B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen
- Technisches Verständnisz. B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen
- Wichtige Schulfächer
-
- Deutsch, um Betriebsanleitungen zu verstehen
- Mathematik, um den Kraftstoffverbrauch auszurechnen
- Werken/Technik, um einfache Reparaturen durchzuführen
- Physik, um die Fahrphysik von Autos zu verstehen
- Englisch, um mit ausländischer Kundschaft zu kommunizieren
Wie viel verdient man als Berufskraftfahrer/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.195 € über die ganze Ausbildung.
- 1.114 € 1. Jahr
- 1.200 € 2. Jahr
- 1.290 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 14 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Berufskraftfahrer/in (Tarif 2025) 1.195 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 7 von 9 in Verkehr und Logistik
- 4. Lokführer/in 1.314 €
- 5. Fachkraft für Lagerlogistik 1.251 €
- 6. Fachkraft im Fahrbetrieb 1.239 €
- 7. Berufskraftfahrer/in 1.195 €
- 8. Fachlagerist/in 1.192 €
- 9. Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice 1.166 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Als Berufseinsteiger kannst du noch nicht mit dem ganz großen Geld rechnen. Mit steigender Berufserfahrung steigt natürlich auch dein Einkommen. Um ein wenig mehr verdienen zu können, solltest du im öffentlichen Dienst als Busfahrer arbeiten. Hier erhältst du meistens einen Tarifvertrag.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.196 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.195 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.743 € und 3.787 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
44,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
44,8 % bei diesem Beruf
Das liegt über dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.
Wie läuft die Ausbildung als Berufskraftfahrer/in ab?
Eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer dauert in der Regel 3 Jahre. In dieser Zeit lernst du, die verschiedenen Typen zu fahren. Berufskraftfahrer wissen sich auf europäischen Straßen zu orientieren. Außerdem werden dir Kenntnisse über die Be- und Entladung deines Gefährts beigebracht. Die erste Zeit lernst du allerdings vor allem theoretisches Know-how. Dazu gehören unter anderem die Sicherheitsrichtlinien, das Erstellen von Abrechnungen und die Organisation deiner Routen. Besonders wichtig ist die Wissensvermittlung der technischen Grundlagen. Dazu gehört, wie Motoren sowie mechanische und elektrische Systeme funktionieren.
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Erst danach fährst du selbst. Welche Führerscheinklassen du abschließen wirst, hängt von deinem Arbeitgeber ab, welche er für sein Unternehmen benötigt. Rein theoretisch benötigst du für diese Ausbildung keinen Schulabschluss. Die meisten Bewerber können jedoch einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss vorweisen.
Gut zu wissen: Zu den Ausbildungsinhalten gehören Funktionen des Fahrzeuges, Verkehrssicherheiten, Aufträge und Fahrtenplanung, Fahrzeug Beladung.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Güterverkehr und in der Personenbeförderung (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
2.565 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Berufskraftfahrer/in?
Nach der Ausbildung hast du natürlich noch nicht ausgelernt. Du hast mehrere Möglichkeiten, dich in diesem Beruf zu entfalten. So stehen dir verschiedene Spezialisierungen zur Verfügung, auf die du dich konzentrieren kannst.
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So können sich Berufskraftfahrer zum Auslieferungsfahrer, Sonderfahrzeugführer oder Kraftfahrzeugführer von Baufahrzeugen ausbilden lassen. Als staatlich geprüfter Techniker in der Kraftfahrzeugtechnik übernimmst du deutlich mehr Verantwortung in den Bereichen Instandsetzung, Wartung, Produktion und Entwicklung. Führungsaufgaben in den Gebieten Verkehr, Hafenwirtschaft, Transport und Logistik werden dir als geprüfter Fachwirt zuteil. Mit einem Meistertitel im Kraftverkehr bekleidest du leitende Positionen hauptsächlich in Kurierdiensten, Verkehrsbetrieben oder im öffentlichen Personennahverkehr.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Berufskraftfahrer/in?
Die Aussichten auf eine Festanstellung stehen nicht schlecht. Dadurch, dass du mehrere Fahrzeugtypen fahren darfst, bist du flexibel einsetzbar und kommst für unterschiedliche Wirtschaftssektoren in Frage. Um das Gehalt jedoch aufzubessern, ist es ratsam, sich fortzubilden, um mehr Verantwortung übernehmen zu können.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeDer Betrag zeigt den Unterschied zu Berufskraftfahrer/in.
Häufige Fragen zum Beruf Berufskraftfahrer/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Berufskraftfahrer/in?
Die Ausbildung als Berufskraftfahrer/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Berufskraftfahrer/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.114 € im ersten und 1.290 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.195 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 14 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Berufskraftfahrer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du verantwortungsbewusst bist; eine gute Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit hast; kein Problem damit hast, stundenlang am Steuer zu sitzen.
Wann passt der Beruf Berufskraftfahrer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du nicht gerne auf Reisen gehst; körperlich fordernde Arbeitstage vermeiden willst; dich nicht für Technik interessierst.
Welche Schulfächer sind für Berufskraftfahrer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Deutsch, um Betriebsanleitungen zu verstehen; Mathematik, um den Kraftstoffverbrauch auszurechnen; Werken/Technik, um einfache Reparaturen durchzuführen; Physik, um die Fahrphysik von Autos zu verstehen; Englisch, um mit ausländischer Kundschaft zu kommunizieren.
Ist Berufskraftfahrer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Berufskraftfahrer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Güterverkehr und in der Personenbeförderung (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Der Wert gilt für diesen Beruf. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Berufskraftfahrer/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.