KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Kurz gesagt
Du untersuchst im Labor Fasern, Stoffe, Farben und Hilfsmittel und prüfst, wie belastbar sie sind. Deine Ergebnisse hältst du in Protokollen fest, du gehst Fehlern und Reklamationen auf den Grund und wartest dazu die Laborgeräte. Textillaborant/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 36 Menschen diese Ausbildung.
Was macht man als Textillaborant/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche Arten der Faserschädigung es gibt und wie man sie erkennt
- Wie man Veredelungsprozesse unterscheiden kann
- Was bei der systematischen Fehlerermittlung zu beachten ist und wie Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen umgesetzt werden
- Wie technische Dokumentationen erstellt werden, insbesondere Prüfprotokolle und Zertifikate
- Wie Verarbeitungskriterien ermittelt werden und die Funktionalität von Werk- und Arbeitsstoffen geprüft wird
Wo und wann du arbeitest
- Labor
- Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Du untersuchst Fasern auf Schäden, unterscheidest Veredelungsverfahren und testest, wie widerstandsfähig Material gegen Hitze, Chemie, Wetter oder mechanische Belastung ist. Auch Farbmittel, Hilfsmittel und Rezepturen prüfst du.
Tritt ein Fehler auf, suchst du systematisch nach der Ursache und planst Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen. Du dokumentierst deine Ergebnisse in Prüfprotokollen und Zertifikaten, bearbeitest Reklamationen und wartest die Laborgeräte. Du arbeitest im Labor bei künstlichem Licht.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern im Labor arbeitest und Materialien untersuchst.
- Fehler systematisch aufspüren willst.
- genau dokumentierst und Ergebnisse sauber festhältst.
Schwierig, wenn du …
- lieber draußen oder mit viel Bewegung arbeitest.
- ungern mit Prüfprotokollen und Messverfahren zu tun hast.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Textillaborant/in gehört unter anderem dazu:
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 3 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Technisches Verständnisz. B. bei Wartungsarbeiten an Laborgeräten
- Wichtige Schulfächer
-
- Chemie, um Textilproben auf belastende Stoffe zu testen
- Physik, um die Reißfestigkeit eines Stoffes zu bestimmen
- Mathematik, um Messwerte statistisch auszuwerten
- Englisch, um englischsprachige Fachliteratur zu verstehen
Wie viel verdient man als Textillaborant/in?
Was mindestens gezahlt wird
Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
- mind. 1.014 € 4. Jahr
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.610 € brutto im Monat.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.741 € und 5.686 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Textillaborant/in ab?
Die Ausbildung ist ein staatlich anerkannter Beruf der Industrie. Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb übst du Prüfverfahren und die Dokumentation der Ergebnisse. Dabei kannst du dich auf Textiltechnik, Textilveredlung oder Textilchemie ausrichten.
In der Berufsschule behandelst du den Umgang mit Schadensfällen und Reklamationen, das Prüfen textiler Flächen und die farbmetrische Untersuchung von Stoffen. Dazu kommen allgemeine Fächer wie Deutsch sowie Wirtschaft und Soziales. Für den Einstieg schreibt das Gesetz keine bestimmte Vorbildung vor.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
36 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Textillaborant/in?
Nach der Ausbildung kannst du dich in Textilerzeugung oder Qualitätsprüfung weiterbilden. Für den Aufstieg bietet sich die Prüfung zum Industriemeister oder zur Industriemeisterin der Fachrichtung Textilwirtschaft an.
Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du zum Beispiel Textil- und Bekleidungstechnik studieren. Schon in der Ausbildung ist eine Zusatzqualifikation zum europäischen Wirtschaftsrecht möglich, der Europaassistent bzw. die Europaassistentin.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Textillaborant/in?
Nach der Ausbildung arbeitest du etwa bei Herstellern von Textilien und Kleidung, in Forschungsinstituten oder bei Firmen aus Autobau und Luftfahrt. Dort prüfst du Material und hältst die Ergebnisse fest.
Häufige Fragen zum Beruf Textillaborant/in
Was verdient man in der Ausbildung als Textillaborant/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.
Für wen ist der Beruf Textillaborant/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern im Labor arbeitest und Materialien untersuchst; Fehler systematisch aufspüren willst; genau dokumentierst und Ergebnisse sauber festhältst.
Wann passt der Beruf Textillaborant/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du lieber draußen oder mit viel Bewegung arbeitest; ungern mit Prüfprotokollen und Messverfahren zu tun hast.
Welche Schulfächer sind für Textillaborant/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Chemie, um Textilproben auf belastende Stoffe zu testen; Physik, um die Reißfestigkeit eines Stoffes zu bestimmen; Mathematik, um Messwerte statistisch auszuwerten; Englisch, um englischsprachige Fachliteratur zu verstehen.
Ist Textillaborant/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Textillaborant/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Textillaborant/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.