KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.290 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Physiklaborant/in nutzt du Laborgeräte aus Glas, Porzellan oder Metall, trennst und reinigst Stoffe und gehst mit Säuren und Lösemitteln um. Du misst Spannung und Stromstärke, baust Schaltungen auf und berechnest zum Beispiel die Wärmeausdehnung. Physiklaborant/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.290 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.216 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 117 Menschen diese Ausbildung.
Was macht man als Physiklaborant/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie sie Laborgeräte aus den unterschiedlichsten Materialien, z.B. Glas, Porzellan und Metall, zum Aufbewahren, Lagern, Trennen, Vereinigen und Reinigen von Arbeitsstoffen einsetzen
- Arbeitsstoffe zu kennzeichnen und z.B. mit Säuren und Salzen sowie mit organischen Lösemitteln umzugehen
- Welche physikalischen und chemischen Methoden der Stofftrennung, -vereinigung und -reinigung es gibt
- Wie sie Spannung, Widerstand und Stromstärke messen sowie Schaltungen anfertigen und Geräte montieren
- Wie man mikrobiologische Arbeitstechniken anwendet, z.B. Sterilisation und Desinfektion
Wo und wann du arbeitest
- Künstliche Beleuchtung
- Chemische Gerüche
- Teilweise Maschinenlärm im Labor
- Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Im Labor werden Versuchsanleitungen erstellt, physikalische Experimente durchgeführt sowie Ergebnisse untersucht und ausgewertet. Akribie steht dabei an oberster Stelle. Jede kleine Beobachtung muss protokolliert und interpretiert werden. Der Tag beginnt meistens mit dem Vorbereiten von Tests. Materialien müssen bereitgestellt und Geräte aufgebaut werden. Häufig wird bei den Versuchsreihen mit Strom, Säuren oder gar Strahlungen gearbeitet, weswegen man stets die vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen beachten muss.
Natürlich wissen Physiklaboranten, wie die einzelnen Gegenstände in einem Labor funktionieren und wofür sie verwendet werden. Diese müssen fachgerecht bedient werden können, um entnommene Proben untersuchen und Messungen durchführen zu können. Wesentlicher Bestandteil dieses Berufs ist Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen und eine gehörige Portion Neugier. Auch Teamfähigkeit ist essentiell, da bestimmte Projekte nur in einem Kollektiv angegangen werden können. Dann müssen sich deine Kollegen jederzeit auf dich verlassen können. Wer also gerne experimentiert, physikalische Zusammenhänge schnell erfassen kann und stets akribisch sowie verantwortungsbewusst ist, der sollte sich für eine Ausbildung zum Physiklaboranten bewerben.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- eine Leidenschaft für das praktische Experimentieren hast.
- Freude daran hast, wissenschaftliche Fragestellungen zu erforschen und Lösungen zu finden.
- sorgfältig und präzise arbeiten kannst.
Schwierig, wenn du …
- nicht offen für lebenslanges Lernen bist.
- eingeschränkt teamfähig bist.
- nicht mit Herausforderungen konfrontiert werden möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Physiklaborant/in gehört unter anderem dazu:
- Staub, Gerüche oder Dämpfe
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 6 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Beobachtungsgenauigkeitz. B. für das Erkennen von Materialveränderungen bei physikalischen Versuchsreihen
- Sorgfalt und Durchhaltevermögenz. B. beim Durchführen langwieriger Versuchsreihen
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Umgang mit gefährlichen Substanzen
- Geschicklichkeit und gute Auge-Hand-Koordinationz. B. beim Umgang mit Pipetten und Pinzetten
- Wichtige Schulfächer
-
- Physik, um Experimente im Bereich Atom- und Kernphysik durchzuführen
- Chemie, um chemische Experimentreihen vorbereiten, durchführen und auswerten zu können
- Mathematik, um die Zusammensetzung chemischer Verbindungen zu berechnen
Wie viel verdient man als Physiklaborant/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.290 € über die ganze Ausbildung.
- 1.216 € 1. Jahr
- 1.279 € 2. Jahr
- 1.336 € 3. Jahr
- 1.415 € 4. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 81 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Physiklaborant/in (Tarif 2025) 1.290 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 3 von 8 in Chemie und Labor
- 1. Lacklaborant/in 1.299 €
- 2. Chemikant/in 1.295 €
- 3. Physiklaborant/in 1.290 €
- 4. Chemielaborant/in 1.279 €
- 5. Biologielaborant/in 1.275 €
- 6. Werkstoffprüfer/in 1.269 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Wie hoch dein Gehalt später ausfallen wird, hängt auch von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Betriebsgröße, Art der Anstellung, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Wem das nicht genügt oder schnell genug geht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.873 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.290 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.989 € und 5.964 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
26,8 % im Bereich
Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.
Wie läuft die Ausbildung als Physiklaborant/in ab?
Die Ausbildung zum Physiklaboranten dauert 3,5 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Berufsschule besuchst. Grundvoraussetzung ist der mittlere Schulabschluss. Des Weiteren wird auch auf gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern viel Wert gelegt.
Gut zu wissen: Physiklaboranten sind in der Lage, komplexe Messgeräte und Analysewerkzeuge zu bedienen, um experimentelle Daten zu sammeln und zu interpretieren.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
117 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Physiklaborant/in?
Nach der Ausbildung hast du noch nicht ausgelernt. Möchtest du mehr Verantwortung übernehmen und höhere Positionen bekleiden, dann solltest du eine Weiterbildung zum Techniker anstreben. Die Fachrichtungen Physiktechnik und Werkstofftechnik kommen zum Beispiel in Frage. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche hat, der kann auch studieren. Interessant sind beispielsweise die Studiengänge Physik, Maschinenbau oder Werkstofftechnik.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Physiklaborant/in?
Die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt stehen sehr gut. Viele Ausbildungsplätze bleiben in diesem Sektor jedes Jahr unbesetzt. Auch nach der Lehrzeit warten spannende Jobangebote auf dich. Finanzielle Sorgen wirst du dir mit dieser grundsoliden Basis nicht machen müssen, da nicht nur ein fester Arbeitsplatz auf dich wartet, sondern noch ein Beruf, in dem du dich vielseitig fortbilden kannst.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeDer Betrag zeigt den Unterschied zu Physiklaborant/in.
Häufige Fragen zum Beruf Physiklaborant/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Physiklaborant/in?
Die Ausbildung als Physiklaborant/in dauert 3,5 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Physiklaborant/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.216 € im ersten und 1.415 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.290 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 81 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Physiklaborant/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du eine Leidenschaft für das praktische Experimentieren hast; Freude daran hast, wissenschaftliche Fragestellungen zu erforschen und Lösungen zu finden; sorgfältig und präzise arbeiten kannst.
Wann passt der Beruf Physiklaborant/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du nicht offen für lebenslanges Lernen bist; eingeschränkt teamfähig bist; nicht mit Herausforderungen konfrontiert werden möchtest.
Welche Schulfächer sind für Physiklaborant/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Physik, um Experimente im Bereich Atom- und Kernphysik durchzuführen; Chemie, um chemische Experimentreihen vorbereiten, durchführen und auswerten zu können; Mathematik, um die Zusammensetzung chemischer Verbindungen zu berechnen.
Ist Physiklaborant/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Physiklaborant/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Physiklaborant/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.