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Bestattungsfachkraft bei der Arbeit

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Bestattungsfachkraft

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie technische Unterlagen anzufertigen und anzuwenden sind.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
Ø 945 €im Monat, Tarif 2025
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Ein typischer Tag

Was macht man als Bestattungsfachkraft?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Was bei der Durchführung friedhofstechnischer Arbeiten zu beachten ist
  • Wie technische Unterlagen anzufertigen und anzuwenden sind
  • Wie Abläufe geplant, Ergebnisse kontrolliert, Verwaltungsvorgänge bearbeitet und qualitätssichernde Maßnahmen angewendet werden können
  • Wie Verstorbene überführt, aufbewahrt und aufgebahrt werden
  • Wie man Bestattungsaufträge bearbeitet und Angehörige zum Thema Bestattungsvorsorge berät

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Z.T. in künstlich beleuchteten Räumen
  • Z.B. Werkstätten
  • Aufbahrungshallen
  • Krematorien
Mehr zum Alltag

Bestattungsfachkraft ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk, in Industrie und Handel sowie im öffentlichen Dienst.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Einfühlungsvermögenz. B. beim Umgang mit trauernden Hinterbliebenen
  • Psychische Stabilitätz. B. beim Anblick Verstorbener
  • Kunden- und Serviceorientierungz. B. beim Eingehen auf individuelle Wünsche der Hinterbliebenen
Wichtige Schulfächer
  • Psychologie/Ethik, um Angehörige einfühlsam und respektvoll zu begleiten
  • Deutsch, um Traueranzeigen zu verfassen
  • Mathematik, um Bestattungsverträge abzurechnen
  • Werken, um Särge auszustatten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Bestattungsfachkraft?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 945 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 825 € 1. Jahr
  2. 940 € 2. Jahr
  3. 1.069 € 3. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Diese Ausbildung zahlt 264 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.

  • Bestattungsfachkraft 945 €
  • Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
  • Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €

Platz 8 von 10 in Handwerk und Gestaltung

  1. 5. Orthopädieschuhmacher/in 1.056 €
  2. 6. Maler/in und Lackierer/in 985 €
  3. 7. Tischler/in (Schreiner/in) 981 €
  4. 8. Bestattungsfachkraft 945 €
  5. 9. Raumausstatter/in 922 €
  6. 10. Friseur/in 727 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Bestattungsfachkraft ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Handwerk, in Industrie und Handel sowie im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Bestattungsfachkraft?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Bestattungsfachkraft?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Bestattungsfachkräfte vorwiegend in Bestattungsinstituten, Krematorien oder Friedhofsverwaltungen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Bestattungsfachkraft

Was verdient man in der Ausbildung als Bestattungsfachkraft?

Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 825 € im ersten und 1.069 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 945 €. Diese Ausbildung zahlt 264 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.

Welche Schulfächer sind für Bestattungsfachkraft wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Psychologie/Ethik, um Angehörige einfühlsam und respektvoll zu begleiten; Deutsch, um Traueranzeigen zu verfassen; Mathematik, um Bestattungsverträge abzurechnen; Werken, um Särge auszustatten.

Ist Bestattungsfachkraft eine Ausbildung oder ein Studium?

Bestattungsfachkraft ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk, in Industrie und Handel sowie im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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