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Kosmetikerin behandelt eine Kundin unter der Lupenleuchte KI-generiert

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Kosmetiker/in

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Wege
Ausbildung · Schulische Ausbildung
Dauer
I.d.R. 2 Jahre
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Kurz gesagt

Als Kosmetiker/in behandelst du Haut und Körper, zum Beispiel mit Massagen und Geräten, und schminkst Kundinnen und Kunden. Du berätst zu Pflege und Make-up, erkennst Hautbesonderheiten und arbeitest im Verkaufsraum, in der Behandlungskabine oder bei Kunden. Kosmetiker/in: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen/Berufskollegs. Die Ausbildung dauert I.d.R. 2 Jahre.

Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Kosmetiker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Kosmetische Grundausbildung
  • Apparatekunde und Präparatekunde
  • Körperbehandlung und Massagen
  • Dekorative und apparative Kosmetik
  • Wirtschaftslehre und Fachrechnen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Im Verkaufsraum und in der Behandlungskabine
  • Z.T. beim Kunden/bei der Kundin
  • Samstagsarbeit
Mehr zum Alltag

Kosmetikerinnen kümmern sich um die Bedürfnisse im Schönheitsbereich. Besonders häufig beschäftigen sich Kosmetikerinnen mit Haarentfernungen, der Hautpflege sowie der Hand- und Fußpflege. Nicht selten wird zudem ein Massage-Programm angeboten, bei dem der Kunde abschalten kann.

Zum Arbeitsalltag gehört neben Einfühlungsvermögen auch ein freundliches Auftreten und der Umgang mit Kunden. Meistens werden die Behandlungen direkt an einer dir fremden Person durchgeführt. Dabei sollten Berührungsängste Fehlanzeige sein. Kosmetikerinnen können die verschiedenen Hauttypen unterscheiden und wissen, welche Produkte gezielt wirken und das Hautbild verbessern. Was wirklich hilft und dem Kunden gut tut, wird vorab abgesprochen. Das können Packungen, Moor- oder Dampfbäder, Masken oder Kompressen sein. Es gibt eine große Palette an möglichen Anwendungen. Immer wichtiger wird das Aufgabenfeld der Haarentfernung.

Heutzutage ist es möglich, unerwünschte Härchen zu entfernen, damit sich die Menschen wieder wohler in ihrer Haut fühlen. Dafür werden Wachs, bestimmte Cremes oder Pinzetten angewandt. Aber auch Maniküre und Pediküre gehört zum Arbeitsalltag. Dabei darf man keine Scheu zeigen, wenn beispielsweise Hautprobleme analysiert und behandelt werden müssen. Im Vordergrund steht immer das Wohlbefinden der Gäste, die den Salon aufsuchen. Sie sollen sich schöner fühlen, wenn sie unter die Menschen gehen. Du könntest der Garant dafür sein.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • ein Gespür für Trends und einen Sinn für Ästhetik besitzt.
  • gerne Neues ausprobierst.
  • Lust auf direkte Arbeit mit unterschiedlichsten Kunden hast.

Schwierig, wenn du …

  • allergisch auf chemische Inhaltsstoffe reagierst.
  • Körperpflege eher als lästige Pflicht siehst.
  • mit kaufmännischen Aufgaben wenig anfangen kannst.

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Kosmetiker/in unter anderem dazu:

  • Kreativ gestalten
  • Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, kreativ zu gestalten und eigene Ideen einzubringen?
Wäre es okay für dich, viel Kontakt mit Kundschaft, Gästen oder Publikum zu haben?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Kreativität und Sinn für Ästhetikz. B. beim Entwerfen eines anlassbezogenen Make-ups, bei der Typberatung
  • Beobachtungsgenauigkeitz. B. Erkennen und richtiges Einordnen von Hautbesonderheiten
  • Kunden- und Serviceorientierungz. B. Eingehen auf individuelle Kundenwünsche bei der kosmetischen Beratung
Wichtige Schulfächer
  • Biologie, um die richtigen Behandlungsmethoden für Haut, Hände, Füße oder Nägel auszuwählen
  • Chemie, um die Wirkungsweisen und Zusammensetzungen von Kosmetikpräparaten zu kennen
  • Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Dienstleistungen und Kosmetika zu beraten
  • Kunst – Sinn und Gespür für Ästhetik

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Kosmetiker/in?

Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.

Wie hoch das Gehalt nach der Ausbildung ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Betriebsgröße, Arbeitsstandort und Berufserfahrung. Nach ein paar Jahren im Job steigt auch die Höhe des Gehalts. Selbstständige können natürlich weitaus mehr verdienen, indem sie ihren Stammkundenkreis vergrößern. Nach oben sind gehaltstechnisch keine Grenzen gesetzt. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt unabdingbar machen möchte, sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Kosmetiker/in ab?

Grundsätzlich kann eine Ausbildung dual oder rein schulisch stattfinden. Die duale Lehre dauert 3 Jahre. Bei dieser Variante sammelst du praktische Erfahrungen bereits ab dem ersten Arbeitstag im Betrieb und besuchst blockweise die Berufsschule. Eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule dauert in der Regel 2 Jahre und wird nicht vergütet.

Gut zu wissen: Kosmetiker/in kannst du schulisch an einer Berufsfachschule oder dual in einem Kosmetikinstitut lernen. Die duale Ausbildung ist bundesweit geregelt, die schulische regeln die Länder.

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Steckbrief

Berufstyp
Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen/Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)
Lernorte
Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Kosmetiker/in?

Für Kosmetikerinnen ist es nach der Ausbildung besonders wichtig, regelmäßig an Weiterbildungen teilzunehmen. Die vielen Trends bringen automatisch auch viele neue Produkte hervor, mit denen man sich erst einmal auseinandersetzen muss.

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Man kann sich allerdings auch auf bestimmte Bereiche konzentrieren. In Frage kommen Nageldesign, Fußpflege, Waren- und Verkaufskunde sowie Friseurkosmetik. Mit einer Weiterbildung zur Fachwirtin in Kosmetik und Wellness kannst du später führende Positionen innerhalb des Betriebs einnehmen. Wer die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche hat, der kann ein Studium mit dem Schwerpunkt Maskenbild aufnehmen. Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und sein eigener Chef zu sein.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Kosmetiker/in?

Leider sieht es derzeit auf dem Arbeitsmarkt so aus, dass es Kosmetiker, Make-up-Artisten und weitere Fachkräfte in diesem Segment fast wie Sand am Meer gibt.

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Einziger Hoffnungsschimmer ist, dass die Beauty-Industrie immer mehr Umsätze verzeichnet und weiter wachsen wird. Daher wird auch die Nachfrage stetig vorhanden sein. Wichtig ist, sich bereits während der Ausbildung von der Konkurrenz abzuheben und sich schnell einen Namen zu machen. Abwechslung steht auf der Tagesordnung. Wer sein Hobby zum Beruf machen und dem Kunden ein Strahlen ins Gesicht zaubern möchte, der sollte sich für diese Ausbildung entscheiden.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Kosmetiker/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Kosmetiker/in?

Die Ausbildung als Kosmetiker/in dauert in der Regel 2 Jahre an einer Berufsfachschule, als duale Ausbildung 3 Jahre.

Für wen ist der Beruf Kosmetiker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du ein Gespür für Trends und einen Sinn für Ästhetik besitzt; gerne Neues ausprobierst; Lust auf direkte Arbeit mit unterschiedlichsten Kunden hast.

Wann passt der Beruf Kosmetiker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du allergisch auf chemische Inhaltsstoffe reagierst; Körperpflege eher als lästige Pflicht siehst; mit kaufmännischen Aufgaben wenig anfangen kannst.

Welche Schulfächer sind für Kosmetiker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Biologie, um die richtigen Behandlungsmethoden für Haut, Hände, Füße oder Nägel auszuwählen; Chemie, um die Wirkungsweisen und Zusammensetzungen von Kosmetikpräparaten zu kennen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Dienstleistungen und Kosmetika zu beraten; Kunst – Sinn und Gespür für Ästhetik.

Ist Kosmetiker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Zu Kosmetiker/in führen mehrere Wege: eine Ausbildung oder eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen/Berufskollegs (landesrechtlich geregelt). Lernorte: Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb.

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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