Betriebswirt wertet Kennzahlen am Bildschirm aus

Berufsprofil · Kaufmännische Berufe

Betriebswirt/in

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Weg
Weiterbildung
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Ein typischer Tag

Was macht man als Betriebswirt/in?

Betriebswirtinnen und Betriebswirte sorgen dafür, dass ein Unternehmen wirtschaftlich arbeitet. Je nach Bereich heißt das: Budgets planen und überwachen, Angebote kalkulieren, Verträge verhandeln, Personal einsetzen, Prozesse verbessern oder Zahlen für die Geschäftsführung aufbereiten.

Der Alltag ist stark von Besprechungen, Auswertungen und Abstimmung geprägt. Wer im Controlling arbeitet, verbringt viel Zeit mit Tabellen und Berichtssystemen; im Vertrieb oder Einkauf steht der Kontakt zu Kunden und Lieferanten im Vordergrund.

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Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern mit Zahlen arbeitest und Zusammenhänge erkennst.
  • strukturiert planst und Prioritäten setzen kannst.
  • Verantwortung übernehmen willst.

Schwierig, wenn du …

  • Auswertungen und Tabellenarbeit vermeiden möchtest.
  • dich nicht mit Kennzahlen und Budgets befassen willst.
  • eine rein praktische Tätigkeit suchst.

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Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Betriebswirt/in ab?

Es gibt zwei Wege. Der akademische führt über ein BWL-Studium an Hochschule oder Fachhochschule. Der berufsbegleitende führt über eine kaufmännische Ausbildung und die anschließende Fortbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt an einer Fachschule – üblicherweise zwei Jahre in Vollzeit oder drei bis vier Jahre berufsbegleitend.

Daneben gibt es die Fortbildungsabschlüsse der Kammern, etwa den Geprüften Betriebswirt nach der Fortbildungsordnung der Industrie- und Handelskammer. Dieser Abschluss setzt in der Regel einen Fachwirtabschluss und Berufspraxis voraus.

Gut zu wissen: Der Abschluss Staatlich geprüfter Betriebswirt eröffnet den Hochschulzugang – auch ohne Abitur.

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Steckbrief

Berufstyp
Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Angebote in Baden-Württemberg 35

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Angebote in Bayern 48

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Betriebswirt/in?

Typische Anschlüsse sind Spezialisierungen im Controlling, im Personalwesen oder im Projektmanagement, dazu Zertifikate wie der Geprüfte Controller oder Zertifizierungen im Projektmanagement.

Wer den Fachschulweg gegangen ist, kann anschließend studieren: Der Abschluss Staatlich geprüfter Betriebswirt eröffnet in allen Bundesländern den Hochschulzugang, auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Betriebswirt/in?

Betriebswirtschaftliche Qualifikationen werden in jeder Branche gebraucht, das macht den Beruf krisenfest. Wer zusätzlich Datenauswertung und Digitalisierung beherrscht, hat einen deutlichen Vorteil, weil viele Auswertungen heute automatisiert entstehen.

Der Aufstieg führt über Teamleitung und Abteilungsleitung bis in die Geschäftsführung – in kleineren Unternehmen oft schneller als in Konzernen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Betriebswirt/in

Für wen ist der Beruf Betriebswirt/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Zahlen arbeitest und Zusammenhänge erkennst; strukturiert planst und Prioritäten setzen kannst; Verantwortung übernehmen willst.

Wann passt der Beruf Betriebswirt/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Auswertungen und Tabellenarbeit vermeiden möchtest; dich nicht mit Kennzahlen und Budgets befassen willst; eine rein praktische Tätigkeit suchst.

Ist Betriebswirt/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Betriebswirt/in ist ein Beruf, den du über eine Weiterbildung erreichst.

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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