- Weg
- Studium
Was macht man als Controlling?
Controlling ist die Steuerungsfunktion eines Unternehmens. Controllerinnen und Controller planen Budgets, vergleichen laufend Soll und Ist, erklären Abweichungen und liefern der Geschäftsführung die Zahlen, auf deren Basis entschieden wird.
Der Alltag hat einen festen Takt: Monatsabschluss, Quartalsbericht, Jahresplanung. Dazwischen liegen Sonderauswertungen, Investitionsrechnungen und viele Gespräche mit den Fachabteilungen. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, Zahlen so aufzubereiten, dass Nicht-Fachleute sie verstehen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- analytisch denkst und Zahlen magst.
- sorgfältig arbeitest und Fristen einhältst.
- komplizierte Sachverhalte einfach erklären kannst.
Schwierig, wenn du …
- Routinen und feste Berichtszyklen nicht magst.
- Tabellenarbeit vermeiden willst.
- unangenehme Botschaften nicht überbringen möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie finanzierst du das Studium?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Wie läuft die Ausbildung als Controlling ab?
Der übliche Weg führt über ein Studium in BWL, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Controlling oder Rechnungswesen.
Der zweite Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung und die Fortbildung zum Controller oder zum Bilanzbuchhalter. Diese Route ist in kleineren und mittleren Unternehmen gut etabliert.
Gut zu wissen: Controlling wird als Schwerpunkt im Studium und als Kammerfortbildung angeboten – beide Wege sind anerkannt.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Controlling?
Verbreitet sind Zertifikate wie der Geprüfte Controller sowie Spezialisierungen im Konzernrechnungswesen, in der internationalen Rechnungslegung oder in der Datenanalyse.
Weil Berichte zunehmend automatisiert entstehen, sind Kenntnisse in Auswertungswerkzeugen und Datenmodellierung inzwischen ein eigener Karrierehebel.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Controlling?
Controlling gehört zu den stabilsten kaufmännischen Funktionen, weil jedes Unternehmen ab einer gewissen Größe darauf angewiesen ist. Der Aufstieg führt über die Bereichsleitung bis zur kaufmännischen Geschäftsführung.
Die Rolle verschiebt sich: Weg vom Zahlenzusammentragen, hin zur Beratung der Fachbereiche. Wer erklären und überzeugen kann, kommt weiter als jemand, der nur rechnet.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Controlling
Für wen ist der Beruf Controlling geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du analytisch denkst und Zahlen magst; sorgfältig arbeitest und Fristen einhältst; komplizierte Sachverhalte einfach erklären kannst.
Wann passt der Beruf Controlling eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Routinen und feste Berichtszyklen nicht magst; Tabellenarbeit vermeiden willst; unangenehme Botschaften nicht überbringen möchtest.
Ist Controlling eine Ausbildung oder ein Studium?
Controlling ist ein Beruf, für den du studierst.
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.