- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.330 €im Monat, Tarif 2025
Diesen Beruf findest du auch unter der Schreibweise ohne „für“. Zur Seite Fachangestellte/r Bäderbetriebe
Was macht man als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?
Fachangestellte für Bäderbetriebe sind für die Sicherheit der Badegäste verantwortlich. Sie beaufsichtigen den Badebetrieb, greifen bei Notfällen ein, leisten Erste Hilfe und führen Rettungsmaßnahmen durch.
Dazu kommt die Technik: Wasseraufbereitung überwachen, Chlor- und pH-Werte messen und dokumentieren, Filteranlagen bedienen, Reinigung und Wartung organisieren. Ein dritter Teil ist die Anleitung – Schwimmkurse, Aquafitness, Betreuung von Gruppen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- sicher schwimmst und körperlich fit bist.
- in Notfällen ruhig und schnell handelst.
- gern mit Menschen jeden Alters arbeitest.
Schwierig, wenn du …
- Schicht- und Wochenenddienste ausschließt.
- keine Verantwortung für die Sicherheit anderer tragen willst.
- Technik und Dokumentation vermeiden möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was verdienst du in der Ausbildung?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.330 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.283 € 1. Jahr
- 1.336 € 2. Jahr
- 1.381 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 121 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.
- Fachangestellte/r für Bäderbetriebe 1.330 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Wie läuft die Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ab?
Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet in kommunalen Bädern, Freizeitbädern oder Thermen statt. Voraussetzung ist in der Regel ein mittlerer Schulabschluss, dazu sicheres Schwimmen und gesundheitliche Eignung.
Die Ausbildung ist tariflich vergütet – im öffentlichen Dienst nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder oder Kommunen. Schicht- und Wochenenddienste gehören von Anfang an dazu.
Gut zu wissen: Fachkräfte fehlen bundesweit – viele Bäder können wegen Personalmangels nicht voll öffnen.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?
Der nächste Schritt ist der Geprüfte Meister für Bäderbetriebe. Er qualifiziert für die Leitung eines Bades mit Verantwortung für Personal, Technik und Wirtschaftlichkeit.
Zusatzqualifikationen gibt es für Schwimmunterricht, Rettungsschwimmen, Aquafitness und Bädertechnik.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?
Fachkräfte fehlen bundesweit. Viele Kommunen können Bäder nur eingeschränkt öffnen, weil das Personal fehlt – wer die Ausbildung abschließt, findet ohne Probleme eine Stelle.
Die Beschäftigung liegt überwiegend im öffentlichen Dienst mit den entsprechenden Vorteilen: tarifliche Bezahlung, Zusatzversorgung, sichere Anstellung. Schicht- und Wochenendarbeit ist der Preis dafür.
Häufige Fragen zum Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?
Die Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.283 € im ersten und 1.381 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.330 €. Diese Ausbildung zahlt 121 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.
Für wen ist der Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du sicher schwimmst und körperlich fit bist; in Notfällen ruhig und schnell handelst; gern mit Menschen jeden Alters arbeitest.
Wann passt der Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Schicht- und Wochenenddienste ausschließt; keine Verantwortung für die Sicherheit anderer tragen willst; Technik und Dokumentation vermeiden möchtest.
Ist Fachangestellte/r für Bäderbetriebe eine Ausbildung oder ein Studium?
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein Ausbildungsberuf.
Wusstest du schon?
- dass die Wasserqualität in öffentlichen Bädern mehrmals täglich gemessen und dokumentiert werden muss?
- dass viele Kommunen ihre Bäder wegen fehlenden Fachpersonals nur eingeschränkt öffnen können?
- dass der Meister für Bäderbetriebe zur Leitung eines gesamten Bades qualifiziert?
Quellen: Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.