Berufsprofil · Gesundheit und Pflege
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Hygienemaßnahmen durchführt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.109 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Was es über rechtliche Regelungen, Grenzen und Datenschutzvorgaben zu wissen gibt
- Wie man Patienten empfängt und individuell betreut
- Wie man Patienten über die Gesundheitsförderung und Prophylaxemaßnahmen informiert
- Wie man Hygienemaßnahmen durchführt
- Was es beim Umgang mit Medizinprodukten zu beachten gibt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Kariesprophylaxe im Behandlungszimmer
- Patienten/Patientinnen am Empfang betreuen
- Röntgenaufnahmen im Röntgenraum anfertigen
- Z.T. Bereitschaftsdienst
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r – Einblicke
3 BilderMehr zum Alltag
Als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r übernimmst du Aufgaben in der Verwaltung, bereitest den Behandlungsraum vor und assistierst dem Zahnarzt bei Eingriffen. Im Umgang mit Patientinnen und Patienten trittst du professionell auf.
Langeweile wird in diesem Beruf nicht aufkommen, da jeder Patient unterschiedlich ist.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- Interesse an der Mundhygiene hast.
- Patientenbetreuung schätzt.
- technisch versiert bist.
Schwierig, wenn du …
- wenig Geduld für unruhige oder ängstliche Patienten hast.
- dich unwohl fühlst, in stressigen Situationen konzentriert zu bleiben.
- nicht bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Einfühlungsvermögenz. B. beim Eingehen auf die persönliche Situation von Patienten/Patientinnen
- Geschicklichkeitz. B. beim Vorbereiten von Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke
- Verschwiegenheitz. B. Schweigepflicht beim Umgang mit Patientendaten
- enger Körperkontakt mit Menschen
- Wichtige Schulfächer
-
- Deutsch, um Schriftverkehr mit Patienten/Patientinnen abwickeln zu können
- Mathematik, um Privatrechnungen ausstellen zu können
- Biologie, um den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle zu verstehen
- Chemie, um mit Anästhetika umgehen zu können
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.109 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.021 € 1. Jahr
- 1.115 € 2. Jahr
- 1.213 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 100 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
- Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r 1.109 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 4 von 6 in Gesundheit und Pflege
- 1. Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen 1.306 €
- 2. Pharmakant/in 1.251 €
- 3. Medizinische/r Fachangestellte/r 1.117 €
- 4. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r 1.109 €
- 5. Augenoptiker/in 987 €
- 6. Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (PKA) 925 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Wie läuft die Ausbildung als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ab?
Nach deiner Ausbildung warten humane Arbeitszeiten auf dich. Im Prinzip bist du so lange beschäftigt, wie die Praxis geöffnet hat. Natürlich gibt es auch Bereitschaftsdienste, die dir nicht nur finanzielle Zulagen garantieren, sondern auch Abwechslung.
Weiterlesen
Nach der Lehre kannst du in Zahnarztpraxen, Kliniken, Kiefer- und Mundkliniken sowie in der Zahn- und Kieferheilkunde tätig werden. Um den Beruf erlernen zu können, ist kein Schulabschluss notwendig. Allerdings sind die meisten Bewerber Realschulabgänger. Die Ausbildung ist dual. Während der dreijährigen Lehrzeit arbeitest du in der Praxis und drückst nebenbei die Schulbank. Unter Umständen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.
Gut zu wissen: Du unterstützt Zahnärzte bei der Behandlung und Betreuung von Patienten und trägst somit eine hohe Verantwortung für ihre Sicherheit und das Wohlbefinden sowie für die Qualität der zahnärztlichen Versorgung.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
13.614 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r?
Nach der Ausbildung kannst du dich weiterbilden. Für dich könnte es interessant sein, eine Aufstiegsfortbildung zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin zu beginnen.
Weiterlesen
Ebenso kannst du dein Wissen in den Bereichen Prophylaxe oder Kieferorthopädische Assistenz vertiefen. Mit der Zusatzqualifikation „Prophylaxeassistentin“, „Dental-Hygienikerin“ oder „Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin“ hast du die Chance, höhere Positionen im Management der Praxis zu übernehmen. Natürlich kannst du mit deiner abgeschlossenen Ausbildung auch ein Studium, zum Beispiel im Bereich des Health Care Managements, aufnehmen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r?
Es sollte nicht allzu viel Zeit nach deiner Ausbildung vergehen, ehe du als Zahnmedizinische Fachangestellte oder als Zahnmedizinischer Fachangestellter eine Festanstellung findest. Mit weiteren Fortbildungen hast du zudem beste Aussichten auf einen Job in deiner Wunschstadt.
Häufige Fragen zum Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Wie lange dauert die Ausbildung als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r?
Die Ausbildung als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.021 € im ersten und 1.213 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.109 €. Diese Ausbildung zahlt 100 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
Für wen ist der Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du Interesse an der Mundhygiene hast; Patientenbetreuung schätzt; technisch versiert bist.
Wann passt der Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du wenig Geduld für unruhige oder ängstliche Patienten hast; dich unwohl fühlst, in stressigen Situationen konzentriert zu bleiben; nicht bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
Welche Schulfächer sind für Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Deutsch, um Schriftverkehr mit Patienten/Patientinnen abwickeln zu können; Mathematik, um Privatrechnungen ausstellen zu können; Biologie, um den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle zu verstehen; Chemie, um mit Anästhetika umgehen zu können.
Ist Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r eine Ausbildung oder ein Studium?
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.