Berufsprofil
Sportfachmann/-frau
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man angemessen mit den Kunden umgeht.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Sportfachmann/-frau?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Trainingspläne zu erstellen und umzusetzen, verschiedene Trainingsmethoden und Bewegungstechniken anzuwenden
- Den technischen Betriebsablauf sicherzustellen, für die Wartung der Anlagen, Einrichtungen und Geräte zu sorgen und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu kontrollieren
- Wie man Kosten ermittelt, Beiträge einzieht und Aufgaben im Rechnungswesen erledigt
- Wie man angemessen mit den Kunden umgeht
- Sport- und Fitnessangebote für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln, anzubieten und zu verkaufen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Bildschirmarbeit in Büroräumen
- Arbeit in den Räumen der jeweiligen Sporteinrichtung
- Im Freien
- Auf Sportplätzen
Mehr zum Alltag
Sportfachmann bzw. Sportfachfrau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Sport- und Fitnessbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kommunikationsfähigkeit
- Pädagogische Fähigkeiten
- Organisatorische Fähigkeitenz. B. Trainings- und Wettkampfveranstaltungen planen und organisieren
- Kaufmännisches Denken
- Wichtige Schulfächer
-
- Sport, um Bewegungsabläufe zu demonstrieren
- Deutsch, um Übungen verständlich zu erklären
- Mathematik, um Kosten für die Neuanschaffung von Fitnessgeräten zu kalkulieren
- Wirtschaft, um Leistungsangebote an aktuelle Trends anzupassen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Sportfachmann/-frau?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Sportfachmann/-frau ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Sport- und Fitnessbranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
27 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Sportfachmann/-frau?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Sportfachmann/-frau?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Sportfachleute im Geschäfts- und Trainingsbetrieb von Sportvereinen und -verbänden sowie in Sport- und Fitnessstudios.
Häufige Fragen zum Beruf Sportfachmann/-frau
Was verdient man in der Ausbildung als Sportfachmann/-frau?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Sportfachmann/-frau wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Sport, um Bewegungsabläufe zu demonstrieren; Deutsch, um Übungen verständlich zu erklären; Mathematik, um Kosten für die Neuanschaffung von Fitnessgeräten zu kalkulieren; Wirtschaft, um Leistungsangebote an aktuelle Trends anzupassen.
Ist Sportfachmann/-frau eine Ausbildung oder ein Studium?
Sportfachmann/-frau ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Sport- und Fitnessbranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.