KI-generiert Berufsprofil · Ernährung und Gastronomie
Hauswirtschafter/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man hauswirtschaftliche Versorgungsmaßnahmen zur Aktivierung und Motivation zu betreuender Personen einsetzt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.295 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Hauswirtschafter/in versorgst du Menschen im Alltag, indem du Speisepläne aufstellst, Essen zubereitest, Räume reinigst, Textilien pflegst und deine Arbeitsabläufe planst. Außerdem informierst du über hauswirtschaftliche Angebote und kontrollierst deine Arbeitsergebnisse, in Küche, Kantine, Wirtschaftsräumen oder im Hofladen. Hauswirtschafter/in: Duale Ausbildung in Haus- und Landwirtschaft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.295 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.225 €.
Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Hauswirtschafter/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche Bedeutung hauswirtschaftliche Betreuungsleistungen z.B. für die selbstbestimmte Lebensführung und gesellschaftliche Teilhabe haben und wie man individuelle Bedürfnisse ermittelt
- Wie man hauswirtschaftliche Versorgungsmaßnahmen zur Aktivierung und Motivation zu betreuender Personen einsetzt
- Wie man Speisepläne personenorientiert erstellt und Lebensmittel nährstoffschonend vorbereitet, verarbeitet und haltbar macht
- Wie man die Reinigung und Pflege von Räumen sowie Wohnumfeld plant und unter Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten durchführt
- Welche Maßnahmen zur Textilreinigung, -desinfektion und -pflege es gibt, wie man sie durchführt, und wie Textilien nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten ausgebessert werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Unterschiedliche Arbeitsorte: Küche bzw. Kantine
- Speiseräume
- Wirtschaftsräume
- Hofladen
Mehr zum Alltag
Die Aufgabe eines Hauswirtschafters besteht darin Familien, Bewohner, Gäste oder Kunden in Groß-und Privathaushalten hauswirtschaftlich zu betreuen. Dazu gehören das Bereiten und Servieren von Mahlzeiten, Erledigung der Einkäufe, sowie Reinigung von Textilien und Räumen. Hierbei musst du die Budgetverwaltung organisieren und dich auf die Wünsche und Bedürfnisse der jeweiligen Personen einstellen. Auch die Betreuung von Kindern oder unterstützungsbedürftigen Menschen kann in deinen Aufgabenbereich fallen.
Das sind vielseitige Aufgaben, die Organisationstalent und Flexibilität voraussetzen. Je nach Einsatzort können Art und Umfang deiner Arbeit variieren. Du kannst unter anderem in Heimen, Kliniken, Gastronomie-und Hotelbetrieben oder in Privathaushalten tätig werden. Aber auch die Arbeit in ländlichen Haushalten, bei denen Haushalt und landwirtschaftlicher Betrieb verbunden sind, ist denkbar.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- eine Leidenschaft für Sorgfalt und Ordnung hast.
- gerne für das Wohlbefinden anderer sorgst.
- soziale Kompetenzen besitzt.
Schwierig, wenn du …
- wenig Geduld für repetitive Aufgaben hast.
- keine Freude an der Betreuung von Menschen hast.
- hauswirtschaftliche Tätigkeiten uninteressant und langweilig findest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Geschicklichkeitz. B. beim Bügeln, Reinigen, Kochen
- Organisatorische Fähigkeitenz. B. beim Aufstellen von Speise-, Reinigungs-, Personaleinsatzplänen
- Wichtige Schulfächer
-
- Hauswirtschaftslehre, um Versorgungsaufgaben fachgerecht auszuführen
- Deutsch, um Leistungen und Maßnahmen zu dokumentieren
- Mathematik, um Kosten- bzw. Preiskalkulationen durchzuführen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Hauswirtschafter/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.295 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.225 € 1. Jahr
- 1.285 € 2. Jahr
- 1.377 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 86 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Hauswirtschafter/in (Tarif 2025) 1.295 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 5 von 18 in Ernährung und Gastronomie
- 3. Brauer/in, Mälzer/in 1.355 €
- 4. Fachkraft für Lebensmitteltechnik 1.313 €
- 5. Hauswirtschafter/in 1.295 €
- 6. Hotelkaufmann/-frau 1.246 €
- 7. Kaufmann/-frau für Hotelmanagement 1.246 €
- 8. Hotelfachmann/-frau 1.225 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Die Höhe der Vergütung hängt davon ab ob du im öffentlichen Dienst oder in einem Privathaushalt tätig bist.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.869 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.295 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.363 € und 3.523 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Hauswirtschafter/in ab?
Es handelt sich um eine duale Berufsausbildung die du in einem Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule absolvierst. Unter Anleitung von deinen Ausbildern arbeitest du im Ausbildungsbetrieb in allen hauswirtschaftlichen Arbeitsbereichen. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre. Gegebenenfalls kann die Ausbildungszeit jedoch auch verkürzt oder verlängert werden.
Gut zu wissen: Die in der Ausbildung erlernten Kenntnisse über Hygiene, Ernährung, Haushaltsführung und den kompetenten Umgang mit Menschen wirken sich nicht nur auf die individuelle Lebensqualität aus, sondern sind auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Gemeinschaften von wichtiger Bedeutung.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Haus- und Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Hauswirtschafter/in?
Willst du dich als Hauswirtschafter weiterbilden stehen dir viele Möglichkeiten offen. Diese reichen von Kochen und Diätwesen bis hin zu Lebensmittel- und Küchenhygiene. Gegebenenfalls kannst du dich auch auf Einsatzgebiete, wie Ernährung oder Haus-und Textilpflege, spezialisieren. Aufstiegsweiterbildungen, wie die Prüfung zum Meister der Hauswirtschaft oder zum Techniker der Fachrichtung Hauswirtschaft und Ernährung, können dich beruflich weiter bringen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Hauswirtschafter/in?
Die Berufsaussichten für Hauswirtschafter sind gut. Mit der abgeschlossenen Ausbildung kannst du in verschiedenen Einrichtungen oder Privathaushalten eine Anstellung finden. Es besteht für dich auch die Möglichkeit, dich mit einem hauswirtschaftlichen oder sozialpflegerischen Dienstleistungsbetrieb selbstständig zu machen.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025. Der Betrag zeigt den Unterschied zu Hauswirtschafter/in.
Häufige Fragen zum Beruf Hauswirtschafter/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Hauswirtschafter/in?
Die Ausbildung als Hauswirtschafter/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Hauswirtschafter/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.225 € im ersten und 1.377 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.295 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 86 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Hauswirtschafter/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du eine Leidenschaft für Sorgfalt und Ordnung hast; gerne für das Wohlbefinden anderer sorgst; soziale Kompetenzen besitzt.
Wann passt der Beruf Hauswirtschafter/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du wenig Geduld für repetitive Aufgaben hast; keine Freude an der Betreuung von Menschen hast; hauswirtschaftliche Tätigkeiten uninteressant und langweilig findest.
Welche Schulfächer sind für Hauswirtschafter/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Hauswirtschaftslehre, um Versorgungsaufgaben fachgerecht auszuführen; Deutsch, um Leistungen und Maßnahmen zu dokumentieren; Mathematik, um Kosten- bzw. Preiskalkulationen durchzuführen.
Ist Hauswirtschafter/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Hauswirtschafter/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Haus- und Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Hauswirtschafter/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.