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Fachkraft für Wasserwirtschaft nimmt am Flussufer eine Wasserprobe, neben ihr liegen Messsonde und Klemmbrett KI-generiert

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Fachkraft für Wasserwirtschaft

Du überwachst Gewässer, Abwasseranlagen von Gewerbe und Industrie sowie deren Einleitungen.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Du überwachst Gewässer sowie Abwasseranlagen, nimmst Wasserproben und wertest Messdaten aus. Außerdem erstellst du Pläne und Zeichnungen für wasserwirtschaftliche Anlagen, rechnest Längen, Flächen und Volumen und arbeitest dabei teils im Gelände, teils im Büro, je nach Aufgabe und Wetterlage. Fachkraft für Wasserwirtschaft: Duale Ausbildung in der Industrie und im öffentlichen Dienst. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Ein typischer Tag

Was macht man als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Überprüfungen an Gewässern durchführt
  • Welches die Grundlagen für bautechnische Berechnungen sind, z.B. Längen-, Flächen- und Volumenberechnungen
  • Wie man Baustoffe und Böden nach Eigenschaften bzw. Verwendung unterscheidet
  • Wie man mit Zeichengeräten umgeht und Zeichnungen manuell sowie am Computer erstellt
  • Wie beispielsweise Lagepläne von Gewässern oder Planungsunterlagen von wasserwirtschaftlichen Anlagen gezeichnet werden
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Wo und wann du arbeitest

  • Z.T. Arbeit im Freien bei Kälte
  • Regen und Zugluft
Mehr zum Alltag

Du entnimmst Proben, etwa an Gewässern, bei Altlasten oder Grundwasserschäden, und hältst die Ergebnisse fest. Dazu kommen Messungen im Gelände und das Auswerten der Daten.

Du zeichnest Lagepläne von Gewässern und Planungsunterlagen wasserwirtschaftlicher Anlagen, per Hand und am Computer. Du rechnest Längen, Flächen und Volumen, unterscheidest Baustoffe und Böden und erledigst bei Bedarf Schriftverkehr und Ablage erledigen. Teile der Arbeit finden draußen bei jedem Wetter statt.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • dich für Gewässer, Wasserqualität und Umweltschutz interessierst.
  • gern draußen unterwegs bist und im Gelände misst und Proben nimmst.
  • sorgfältig zeichnest, rechnest und Daten auswertest.

Schwierig, wenn du …

  • bei Kälte, Regen und Zugluft nicht draußen arbeiten magst.
  • lieber ganz ohne technische Zeichnungen und Berechnungen auskommst.
  • Genauigkeit beim Dokumentieren als lästig empfindest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Fachkraft für Wasserwirtschaft gehört unter anderem dazu:

  • Kreativ gestalten
  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, kreativ zu gestalten und eigene Ideen einzubringen?
Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Erstellen von Plänen und Unterlagen, beim Analysieren von Wasserproben
  • Technisches Verständnisz. B. bei der Wartung von Wasserver- und -entsorgungsanlagen
  • Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. bei Gelände- und Gewässervermessungen
  • Zeichnerische Fähigkeitenz. B. beim Anfertigen von Bauzeichnungen
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um Material zu berechnen
  • Werken/Technik, um Schaubilder für wasserwirtschaftliche Anlagen zu erstellen
  • Informatik, um CAD -Programme anzuwenden
  • Deutsch, um umweltrechtliche Unterlagen zu erstellen
  • Physik, um mit diversen Messgeräten zu arbeiten
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Gehalt

Wie viel verdient man als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.888 € brutto im Monat.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 4.170 € und 5.883 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Du lernst im Ausbildungsbetrieb, etwa in einer Behörde oder einem Unternehmen der Wasserversorgung, und in der Berufsschule.

Im Betrieb lernst du Gewässerkontrollen, bautechnische Berechnungen, Zeichnen sowie Kalkulationsverfahren und Datennetze kennen. In der Berufsschule stehen Lernfelder wie das Messen, Erfassen und Auswerten wasserwirtschaftlicher Daten und wasserrechtliche Verfahren auf dem Plan, dazu allgemeinbildende Fächer. Das Gesetz verlangt keinen bestimmten Schulabschluss.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie und im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

Nach der Ausbildung kannst du dich fortbilden, zum Beispiel zur Europaassistentin oder zum Europaassistenten. Das erweitert dein Wissen über Waren- und Wirtschaftsrecht. Welche Fortbildung zu dir passt, hängt von deinen Interessen und deinem Betrieb ab.

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Auch ohne Abitur kannst du nach einem Meister- oder Technikerabschluss in ganz Deutschland studieren. So kannst du dich später auch an einer Hochschule weiterqualifizieren. Ein Gespräch mit deinem Ausbildungsbetrieb zeigt dir, welche Wege dort üblich sind.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachkraft für Wasserwirtschaft?

Fachkräfte für Wasserwirtschaft arbeiten vor allem in der öffentlichen Verwaltung, etwa in Wasserwirtschaftsämtern, Umweltämtern und Schifffahrtsverwaltungen. Auch Unternehmen der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung beschäftigen sie. Praktische Erfahrung aus der Ausbildung hilft dir beim Berufseinstieg.

Wer schon während der Ausbildung zusätzliche Qualifikationen erwirbt, zum Beispiel zum europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, verbessert die Startposition. Sorgfalt, technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen helfen dir im Berufsalltag.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Fachkraft für Wasserwirtschaft

Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Fachkraft für Wasserwirtschaft geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du dich für Gewässer, Wasserqualität und Umweltschutz interessierst; gern draußen unterwegs bist und im Gelände misst und Proben nimmst; sorgfältig zeichnest, rechnest und Daten auswertest.

Wann passt der Beruf Fachkraft für Wasserwirtschaft eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du bei Kälte, Regen und Zugluft nicht draußen arbeiten magst; lieber ganz ohne technische Zeichnungen und Berechnungen auskommst; Genauigkeit beim Dokumentieren als lästig empfindest.

Welche Schulfächer sind für Fachkraft für Wasserwirtschaft wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Material zu berechnen; Werken/Technik, um Schaubilder für wasserwirtschaftliche Anlagen zu erstellen; Informatik, um CAD -Programme anzuwenden; Deutsch, um umweltrechtliche Unterlagen zu erstellen; Physik, um mit diversen Messgeräten zu arbeiten.

Ist Fachkraft für Wasserwirtschaft eine Ausbildung oder ein Studium?

Fachkraft für Wasserwirtschaft ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie und im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Fachkraft - Wasserwirtschaft“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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