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Geomatiker/in: Grundlagen des Raumbezugs, Grundzüge der

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Geomatiker/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, welche vermessungstechnischen Methoden und Geräte es gibt und wie sie angewendet werden.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
Ø 1.315 €im Monat, Tarif 2025
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Ein typischer Tag

Was macht man als Geomatiker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Grundlagen des Raumbezugs, Grundzüge der Fotogrammetrie und Fernerkundungsmethoden zu unterscheiden
  • Welche vermessungstechnischen Methoden und Geräte es gibt und wie sie angewendet werden
  • Geodaten auf Aktualität, Genauigkeit, Korrektheit, Vollständigkeit und Plausibilität zu überprüfen
  • Wie sich Geodaten in Plänen, Karten und Datenmodellen konstruieren und darstellen lassen und wie man mehrdimensionale Objekte und Modelle daraus ableiten, darstellen und auswerten kann
  • Welche Datenbankmodelle und Datenbankmanagementsysteme es gibt und wie Datenbanken eingesetzt werden

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Bildschirmarbeit in Büroräumen
  • Witterungseinflüsse im Freien
Mehr zum Alltag

Geomatiker bzw. Geomatikerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um statistische Unterlagen auszuwerten und visuell aufzubereiten
  • Erdkunde/Geografie, um geografische Darstellungen zu beschreiben
  • Informatik, um Daten mithilfe von Geoinformationssystemen zu erfassen
  • Deutsch, um Visualisierungen zu beschriften und textlich zu erläutern
  • Physik, um Merkmale des Lichts und des Farbsehens zu berücksichtigen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Geomatiker/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.315 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.265 € 1. Jahr
  2. 1.318 € 2. Jahr
  3. 1.370 € 3. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Diese Ausbildung zahlt 106 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

  • Geomatiker/in 1.315 €
  • Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
  • Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €

Platz 1 von 7 in Natur und Umwelt

  1. 1. Geomatiker/in 1.315 €
  2. 2. Vermessungstechniker/in 1.314 €
  3. 3. Tierpfleger/in 1.275 €
  4. 4. Forstwirt/in 1.274 €
  5. 5. Landwirt/in 1.019 €
  6. 6. Tiermedizinische/r Fachangestellte/r 1.014 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Geomatiker/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Geomatiker/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Geomatiker/in?

Eine gute Startposition können sich angehende Geomatiker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Geomatiker/innen in Behörden des Vermessungswesens oder in Betrieben, die Geoinformationssysteme einsetzen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Geomatiker/in

Was verdient man in der Ausbildung als Geomatiker/in?

Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.265 € im ersten und 1.370 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.315 €. Diese Ausbildung zahlt 106 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

Welche Schulfächer sind für Geomatiker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um statistische Unterlagen auszuwerten und visuell aufzubereiten; Erdkunde/Geografie, um geografische Darstellungen zu beschreiben; Informatik, um Daten mithilfe von Geoinformationssystemen zu erfassen; Deutsch, um Visualisierungen zu beschriften und textlich zu erläutern; Physik, um Merkmale des Lichts und des Farbsehens zu berücksichtigen.

Ist Geomatiker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Geomatiker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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