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Umwelttechnologe/-technologin: wie man Umweltbelastungen der Luft, des Wassers und des Bodens erkennt und Maßnahmen zu deren Vermeidung einleitet

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Umwelttechnologe/-technologin

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Umweltbelastungen der Luft, des Wassers und des Bodens erkennt und Maßnahmen zu deren Vermeidung einleitet.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Umwelttechnologe/-technologin?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Umweltbelastungen der Luft, des Wassers und des Bodens erkennt und Maßnahmen zu deren Vermeidung einleitet
  • Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsmittel auszuwählen, zu handhaben und betriebsbereit zu halten
  • Wie man Entwässerungssysteme, z.B. Sonderbauwerke oder Pumpwerke, betreibt, unterhält, instand hält, Störungen erkennt und Maßnahmen zu deren Beseitigung einleitet
  • Wie man Auswirkungen wetterbedingter Ereignisse auf nachgeschaltete abwassertechnische Anlagen beurteilt und Maßnahmen zur nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung ableitet
  • Wie man abwassertechnische Einrichtungen bedient, unterhält und dabei Verfahren der mechanischen und der chemisch-biologischen Abwasserreinigung berücksichtigt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Witterungseinflüsse im Freien
  • Gerüche in Abwasserkanälen
  • Wechselnde Arbeitsorte
  • Maschinenlärm durch Energiegewinnungsanlagen bzw. in klärwerkstechnischen Anlagen
Mehr zum Alltag

Umwelttechnologe bzw. -technologin für Abwasserbewirtschaftung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst und in der Industrie.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Reaktionsgeschwindigkeitz. B. für das schnelle Eingreifen bei Störungen
Wichtige Schulfächer
  • Biologie/Chemie/Physik, um die Reinigung von Abwasser in Kläranlagen zu überwachen
  • Mathematik, um Stoffanteile in Klärbecken zu berechnen
  • Werken/Technik, um Rohrleitungssysteme zu sanieren

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Umwelttechnologe/-technologin?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Umwelttechnologe/-technologin ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im öffentlichen Dienst und in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Umwelttechnologe/-technologin?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Umwelttechnologe/-technologin?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Umwelttechnologen und -technologinnen für Abwasserbewirtschaftung z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen, in Wirtschaftsbetrieben mit eigener Abwasserreinigung, bei Abwasserverbänden oder Umweltämtern.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Umwelttechnologe/-technologin

Was verdient man in der Ausbildung als Umwelttechnologe/-technologin?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Umwelttechnologe/-technologin wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Biologie/Chemie/Physik, um die Reinigung von Abwasser in Kläranlagen zu überwachen; Mathematik, um Stoffanteile in Klärbecken zu berechnen; Werken/Technik, um Rohrleitungssysteme zu sanieren.

Ist Umwelttechnologe/-technologin eine Ausbildung oder ein Studium?

Umwelttechnologe/-technologin ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im öffentlichen Dienst und in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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