KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.239 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Du fährst Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen und bringst Fahrgäste sicher ans Ziel. Außerdem kontrollierst du die Fahrzeuge vor der Fahrt, gibst Auskünfte, achtest auf die Bedürfnisse aller Fahrgäste und weißt, wie du bei Störungen, Gefahren oder Unfällen richtig handelst. Fachkraft im Fahrbetrieb: Duale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.239 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.159 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 513 Menschen diese Ausbildung.
Was macht man als Fachkraft im Fahrbetrieb?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Busse, Straßenbahnen bzw. U-Bahnen im Netz des Unternehmens führt und dabei auf Sicherheit, Kundenfreundlichkeit, Umweltbelange und Wirtschaftlichkeit achtet
- Was in Gefahrensituationen und bei Unfällen zu tun ist
- Wie man für Fahrzeugservice und -bereitstellung einschließlich Kontrolle der Verkehrs- und Betriebssicherheit sorgt
- Welche Informationsmedien es gibt und wie man sie einsetzt
- Wie man Auskünfte in einer Fremdsprache erteilt
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte: im Führerhaus am Steuer
- Auf Bahnhöfen oder Bahnsteigen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
- In Büroräumen am Bildschirm
- Am Kundenschalter
Mehr zum Alltag
Vor der Fahrt kontrollierst du, ob Fahrzeug und Bremsen betriebssicher sind, und sorgst für Service und Bereitstellung. In Gefahrensituationen und nach Unfällen weißt du, wie du richtig handelst.
Du gibst Fahrgästen Auskunft, bei Bedarf in einer Fremdsprache, und berücksichtigst die Belange von Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Du hilfst mit, die Angebote deines Unternehmens kundengerecht zu verbessern. Dein Arbeitsplatz ist das Führerhaus, dazu kommen Bahnsteige bei jedem Wetter, das Büro und der Kundenschalter.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern Verantwortung für Fahrgäste und Fahrzeug übernimmst.
- in unerwarteten Situationen schnell und überlegt reagierst.
- dich für Fahrzeugtechnik und den öffentlichen Nahverkehr interessierst.
Schwierig, wenn du …
- feste Arbeitszeiten ohne Schichtdienst brauchst.
- lieber im Büro oder am Schreibtisch arbeitest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Fachkraft im Fahrbetrieb gehört unter anderem dazu:
- Bildschirmarbeit
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 5 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Verantwortungsbewusstseinz. B. Überprüfen der Betriebssicherheit der Fahrzeuge
- Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeitz. B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen
- Technisches Verständnisz. B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen
- Wichtige Schulfächer
-
- Technik, um die Betriebssicherheit von Bussen zu prüfen
- Deutsch, um Auskunft über Linienverbindungen zu geben
- Mathematik, um Fahrkartenpreise zu ermitteln
Wie viel verdient man als Fachkraft im Fahrbetrieb?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.239 € über die ganze Ausbildung.
- 1.159 € 1. Jahr
- 1.255 € 2. Jahr
- 1.331 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 30 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Fachkraft im Fahrbetrieb (Tarif 2025) 1.239 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 6 von 9 in Verkehr und Logistik
- 4. Lokführer/in 1.314 €
- 5. Fachkraft für Lagerlogistik 1.251 €
- 6. Fachkraft im Fahrbetrieb 1.239 €
- 7. Berufskraftfahrer/in 1.195 €
- 8. Fachlagerist/in 1.192 €
- 9. Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice 1.166 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Die Ausbildungsvergütung liegt nach den tariflichen Durchschnittswerten des Bundesinstituts für Berufsbildung zwischen 1.159 € im ersten und 1.331 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto im Monat.
Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. Was du nach der Ausbildung verdienst, hängt von Branche, Region und Betriebsgröße ab.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.733 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.239 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.403 € und 4.118 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
26,8 % im Bereich
Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.
Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft im Fahrbetrieb ab?
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Beruf ist staatlich anerkannt und gehört zum öffentlichen Nahverkehr. Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb lernst du, Fahrzeuge zu führen und zu pflegen, Wartungen anzustoßen und Fahrgäste auch bei Störungen zu informieren.
In der Berufsschule geht es um Fahrzeugpflege und Wartung sowie um die Durchführung des Personenverkehrs, dazu kommen allgemeine Fächer wie Deutsch sowie Wirtschaft und Soziales. Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Betriebe erwarten aber meist ein Mindestalter, einen Pkw-Führerschein und einen Beleg für deine gesundheitliche Eignung.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
513 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fachkraft im Fahrbetrieb?
Nach der Ausbildung kannst du dich in Güter- und Personenverkehr oder Marketing weiterbilden. Für den Aufstieg bietet sich die Prüfung zum Fachwirt oder zur Fachwirtin im Bereich Güterverkehr und Logistik an.
Mit Hochschulzugangsberechtigung ist ein Studium möglich, zum Beispiel in Logistik oder Supply-Chain-Management. Schon in der Ausbildung kannst du eine Zusatzqualifikation zum europäischen Wirtschaftsrecht erwerben, den Europaassistenten bzw. die Europaassistentin.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb?
Nach der Ausbildung arbeitest du bei Unternehmen, die den öffentlichen Personennahverkehr betreiben. Dort führst du Fahrzeuge, achtest auf Betriebssicherheit, hilfst bei Störungen und hast jeden Tag Kontakt zu Fahrgästen.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeDer Betrag zeigt den Unterschied zu Fachkraft im Fahrbetrieb.
Häufige Fragen zum Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb
Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft im Fahrbetrieb?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.159 € im ersten und 1.331 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.239 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 30 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern Verantwortung für Fahrgäste und Fahrzeug übernimmst; in unerwarteten Situationen schnell und überlegt reagierst; dich für Fahrzeugtechnik und den öffentlichen Nahverkehr interessierst.
Wann passt der Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du feste Arbeitszeiten ohne Schichtdienst brauchst; lieber im Büro oder am Schreibtisch arbeitest.
Welche Schulfächer sind für Fachkraft im Fahrbetrieb wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Technik, um die Betriebssicherheit von Bussen zu prüfen; Deutsch, um Auskunft über Linienverbindungen zu geben; Mathematik, um Fahrkartenpreise zu ermitteln.
Ist Fachkraft im Fahrbetrieb eine Ausbildung oder ein Studium?
Fachkraft im Fahrbetrieb ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Fachkraft - Fahrbetrieb“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.