- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre (Nachfolgeberufe)
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Früher: Film- und Fernsehlaborant/in · Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2026 (Beruf nicht mehr enthalten); BERUFENET führt keinen Eintrag
Gibt es den Beruf Film- und Fernsehlaborant noch?
Der Beruf Film- und Fernsehlaborant entstand, als Filmmaterial chemisch entwickelt, kopiert und bearbeitet wurde. Mit der Umstellung auf digitale Produktion ist diese Tätigkeit weitgehend verschwunden – die zugehörige Ausbildung wird nicht mehr angeboten.
Was blieb, ist die Aufgabe dahinter: Bildmaterial technisch aufbereiten, sichern, korrigieren und in Sendequalität bringen. Sie liegt heute in der digitalen Postproduktion.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- technisch genau arbeitest und ein Auge für Bilder hast.
- gern am Rechner mit Material arbeitest.
- geduldig bist.
Schwierig, wenn du …
- vor der Kamera stehen willst.
- keine Lust auf technische Details hast.
- unregelmäßige Arbeitszeiten in der Produktion ausschließt.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Was verdienst du in der Ausbildung?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Welche Ausbildung ersetzt den Film- und Fernsehlaboranten?
An die Stelle des alten Berufs sind die Ausbildungen zur Film- und Videoeditorin, zum Mediengestalter Bild und Ton sowie zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik getreten. Alle dauern drei Jahre und werden dual ausgebildet.
Ein weiterer Weg führt über Studiengänge in Film-, Medien- oder Kameratechnik an Fachhochschulen und Filmhochschulen.
Gut zu wissen: Der Ausbildungsberuf wird nicht mehr angeboten. Nachfolger sind Film- und Videoeditor sowie Mediengestalter Bild und Ton.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Wo arbeitet man heute in der Postproduktion?
Arbeitgeber sind Postproduktionshäuser, Fernsehsender, Produktionsfirmen, Streaminganbieter und Unternehmen mit eigener Medienabteilung.
Spezialgebiete sind Farbkorrektur, Bildbearbeitung, Restaurierung alter Filmbestände und Datenmanagement am Set. Gerade die Restaurierung historischer Filme verbindet altes und neues Handwerk.
Welche Zukunftsaussichten hat die Bildbearbeitung?
Der Bedarf an Bewegtbild steigt weiter, und damit an Menschen, die Material technisch sauber aufbereiten. Die Digitalisierung von Filmarchiven ist ein eigenes Arbeitsfeld.
Wer die klassische Ausbildung noch hat, findet in der Restaurierung und Archivarbeit eine Nische mit besonderem Wert.
Häufige Fragen zum Beruf Film- und Fernsehlaborant/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Film- und Fernsehlaborant/in?
Die Ausbildung als Film- und Fernsehlaborant/in dauert 3 Jahre (Nachfolgeberufe)
Was verdient man in der Ausbildung als Film- und Fernsehlaborant/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Für wen ist der Beruf Film- und Fernsehlaborant/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du technisch genau arbeitest und ein Auge für Bilder hast; gern am Rechner mit Material arbeitest; geduldig bist.
Wann passt der Beruf Film- und Fernsehlaborant/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du vor der Kamera stehen willst; keine Lust auf technische Details hast; unregelmäßige Arbeitszeiten in der Produktion ausschließt.
Ist Film- und Fernsehlaborant/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Film- und Fernsehlaborant/in ist ein Ausbildungsberuf.