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Fotolaborantin übergibt Abzüge im Fotogeschäft

Berufsprofil · Chemie und Labor

Fotolaborant/in

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
Diese Ausbildung gibt es nicht mehr. Diese Ausbildung kann nicht mehr neu begonnen werden. Sie ist im aktuellen Verzeichnis nicht mehr enthalten. Heute gibt es den Beruf Fotomedienfachmann/-frau. Wer heute in diesem Bereich starten will, schaut sich den Nachfolgeberuf an.
Früher: Fotolaborant/in · Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2026 (Stand 1. Oktober 2025), Teil 1.4 Genealogie
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Ein typischer Tag

Was macht man als Fotolaborant/in?

Fotolaboranten entwickeln Filme und stellen in erster Linie Abzüge her.

Der Arbeitsalltag findet unter anderem auch im Verkaufsraum statt, wo Kunden beraten und bedient werden müssen. Daher ist es umso wichtiger, serviceorientiert zu handeln und Feingefühl zu besitzen. Fotolaboranten sollten zudem ein gewisses Gespür für Farben und Formen mitbringen, denn letztlich handelt es sich bei dem breiten Thema Fotografie auch um ästhetische Aspekte. Konzentrationsfähigkeit spielt außerdem eine bedeutende Rolle. Fotolaboranten brauchen außerdem ein gut ausgeprägtes technisches Verständnis.

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Mehr zum Alltag

Bis heute wird für die Entwicklung der Filme und Fotos mit Chemikalien gearbeitet, daher ist es essentiell, jederzeit die Sicherheitsvorschriften zu beachten. Fotolaboranten sind die ganze Zeit auf den Beinen und arbeiten eher selten am Computer. Sorgfalt hat höchste Priorität. Der Beruf zeichnet sich durch praktische Tätigkeit aus. Ein wesentlicher Vorteil dieses Jobs ist, dass man nicht allzu lange in der Lehre festhängt, ehe man durchstarten kann.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • genau arbeitest und ein Auge für Bilder hast.
  • gern mit Technik und Material umgehst.
  • dich für Bildbearbeitung interessierst.

Schwierig, wenn du …

  • einen wachsenden Arbeitsmarkt brauchst.
  • fotografieren statt bearbeiten willst.
  • keine Lust auf technische Details hast.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Gehalt

Wie viel verdient man als Fotolaborant/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Arbeitsstandort, Berufserfahrung und Betriebsgröße. Im Laufe der Zeit und nach ein paar Jahren im Job steigt das Einkommen kontinuierlich an. Wem das nicht ausreicht, der sollte über eine Weiterbildung nachdenken.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Fotolaborant/in ab?

Die Ausbildung zum Fotolaboranten dauert 2 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel der mittlere Schulabschluss. Auch auf gute Noten in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik wird viel Wert gelegt.

Gut zu wissen: Der Ausbildungsberuf heißt heute Fotomedienfachmann beziehungsweise Fotomedienfachfrau.

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Ausprobieren

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Fotolaborant/in?

Da Fotolaboranten nur eine 2-jährige Ausbildung absolvieren müssen, ist man schnell für den Arbeitsmarkt startklar, allerdings kann man gleich eine Weiterbildung zum Fotomedienlaboranten, Chemielaboranten, Mediengestalter in Bild und Ton, Film- und Videoeditor, Fotomedienfachmann, Mediengestalter in Digital und Print sowie zum Physiklaboranten machen. Natürlich musst du dich unabhängig davon auch immer auf dem Laufenden halten, denn gefühlt jeden Tag gibt es Innovationen, die den Markt bereichern.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fotolaborant/in?

Nach der Ausbildung finden Fotolaboranten eine Anstellung bei Fotofachgeschäften, industriellen Großlabors, allgemein in Labors und in Verkaufsräumen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dank der starken deutschen Konjunktur, solltest du nicht allzu lange auf der Suche sein, ehe du eine passende Stelle ergattert hast. Wer möchte, kann sich auch selbstständig machen und später sein eigener Chef sein.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Fotolaborant/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Fotolaborant/in?

Die Ausbildung als Fotolaborant/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Fotolaborant/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Für wen ist der Beruf Fotolaborant/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du genau arbeitest und ein Auge für Bilder hast; gern mit Technik und Material umgehst; dich für Bildbearbeitung interessierst.

Wann passt der Beruf Fotolaborant/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du einen wachsenden Arbeitsmarkt brauchst; fotografieren statt bearbeiten willst; keine Lust auf technische Details hast.

Ist Fotolaborant/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Fotolaborant/in ist ein Ausbildungsberuf.

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Quellen: Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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