Berufsprofil
Holzbearbeitungsmechaniker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man qualitätssichernde Maßnahmen durchführt, wie man kundenorientiert arbeitet.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.150 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Holzbearbeitungsmechaniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie Holz und Rohmaterialien zu sortieren, zu vermessen, zu kontrollieren und einzuteilen sind
- Wie Holz, Rohmaterialien und Erzeugnisse zu transportieren, zu lagern und zu pflegen sind
- Wie Geräte, Maschinen und Anlagen eingerichtet, bedient und instand gehalten werden
- Wie man qualitätssichernde Maßnahmen durchführt, wie man kundenorientiert arbeitet
- Wie man mit Informations- und Kommunikationstechniken umgeht
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Produktions- bzw. Werkhallen bei Maschinenlärm
- Z.T. im Freien bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen
Mehr zum Alltag
Holzbearbeitungsmechaniker bzw. -mechanikerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Holz verarbeitenden Industrie.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Gute körperliche Konstitutionz. B. beim Heben und Tragen schwerer Hölzer
- Sorgfaltz. B. bei Messungen und Qualitätskontrollen
- Handwerkliches Geschickz. B. beim Ausbessern von schadhaften Stellen am Holz
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen
- Physik, um die Eigenschaften von Hölzern zu verstehen
- Werken/Technik, um Skizzen und Pläne anzufertigen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Holzbearbeitungsmechaniker/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.150 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.078 € 1. Jahr
- 1.151 € 2. Jahr
- 1.247 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 59 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
- Holzbearbeitungsmechaniker/in 1.150 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Mehr zum Gehalt
Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.
Wie läuft die Ausbildung als Holzbearbeitungsmechaniker/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
117 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Holzbearbeitungsmechaniker/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Holzbearbeitungsmechaniker/in?
Eine gute Startposition können sich angehende Holzbearbeitungsmechaniker und Holzbearbeitungsmechanikerinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Holzbearbeitungsmechaniker und Holzbearbeitungsmechanikerinnen u.a. in Unternehmen der Säge- sowie der Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoffindustrie.
Häufige Fragen zum Beruf Holzbearbeitungsmechaniker/in
Was verdient man in der Ausbildung als Holzbearbeitungsmechaniker/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.078 € im ersten und 1.247 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.150 €. Diese Ausbildung zahlt 59 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
Welche Schulfächer sind für Holzbearbeitungsmechaniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um den Materialbedarf zu berechnen; Physik, um die Eigenschaften von Hölzern zu verstehen; Werken/Technik, um Skizzen und Pläne anzufertigen.
Ist Holzbearbeitungsmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Holzbearbeitungsmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.