Berufsprofil
Holzmechaniker/in
Als Holzmechaniker im letztgenannten Bereich bist du zuständig fürs Fräsen, Sägen und Schleifen.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.198 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Holzmechaniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Die Arten und Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen voneinander zu unterscheiden
- Wie man Holz, Holzwerk- und sonstige Werkstoffe auftragsbezogen auswählt und be- bzw. verarbeitet
- Wie handgeführte Maschinen einzurichten, zu bedienen und zu warten sind
- Pneumatische , hydraulische , elektrische und elektronische Steuer- und Regeleinrichtungen einzustellen und zu bedienen
- Wie Einzelteile hergestellt werden und welche maschinellen Bearbeitungstechniken man dabei verwendet, z.B. Sägen, Hobeln, Bohren, Fräsen und Schleifen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkstätten und Werkhallen bei Maschinenlärm
- Montageeinsätze auf wechselnden Baustellen bzw. beim Kunden
Mehr zum Alltag
Der Hauptbestandteil des Berufs Holzmechaniker ist der Umgang mit verschiedenen Holzarten. Hinzu kommen die fachgerechte Handhabung der Produktionsanlagen und die Bedienung von Werkzeugen. An der Maserung erkennen Holzmechaniker Holzarten wie Buche, Pappel oder Eiche. Sie sind Experten, wenn es um das richtige Holz für bestimmte Erzeugnisse geht. Treppen müssen aus robustem Material bestehen, wohingegen einige herkömmliche Alltagsgegenstände andere Eigenschaften für sich beanspruchen.
Im Prinzip lässt sich der Job in die Fachbereiche „Möbelbau und Innenausbau“ sowie „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ untergliedern. Beiden Varianten ist gemeinsam, dass stets bestimmte Produktionsanlagen kontrolliert werden müssen. Als Fachmann des erstgenannten Gebietes weiß man aus dem Effeff, welche Härte einer Holzart am besten geeignet ist für ein bestimmtes Erzeugnis. Die ausgewählten Materialien werden anschließend nicht selten von Maschinen verarbeitet. Was unvermeidlich ist, ist Staub und Lärm. Daher ist es wichtig, jederzeit entsprechende Schutzkleidung zu tragen. Gehör- und Atemschutz sind unabdingbar, da beispielsweise beim Lackieren von Oberflächen gifte Dämpfe entstehen können.
Holzmechaniker können außerdem passgenau Teile zusammenfügen. Im Anschluss wird schließlich noch die Funktionsfähigkeit des Produktes überprüft. Dazu gehört das Bohren von Löchern. Außerdem müssen die Teile fachgereicht überprüft und gelagert werden. Um all diese Aufgaben meistern zu können, muss man körperlich fit sein und keine Berührungsängste mit Staub und Lärm haben.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- sorgfältig bist.
- handwerklich geschickt bist.
- technisches Verständnis besitzt.
Schwierig, wenn du …
- schnell abgelenkt bist.
- eine schlechte Augen-Hand Koordination hast.
- ungenau arbeitest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. Einhalten von Maßen und Toleranzen beim Montieren von Holzbauteilen
- Technisches Verständnis und Umsichtz. B. im Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Materialkosten zu berechnen
- Werken/Technik, um Schablonen anzufertigen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Holzmechaniker/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.198 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.092 € 1. Jahr
- 1.194 € 2. Jahr
- 1.282 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt so viel wie der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Was du später verdienst, entscheidet die Branche und nicht die Ausbildungsvergütung.
- Holzmechaniker/in 1.198 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Mehr zum Gehalt
Wie hoch später das Gehalt ausfällt, hängt wie immer von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Da das nicht besonders viel ist, empfiehlt es sich, regelmäßig an Weiterbildungen teilzunehmen.
Wie läuft die Ausbildung als Holzmechaniker/in ab?
Die Ausbildung zum Holzmechaniker dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Berufsschule besuchst. Dort wird dir dann das nötige Know-how vermittelt. Grundvoraussetzung ist in der Regel mindestens der mittlere Schulabschluss. Wie bereits erwähnt, musst du dich auf eines der zwei Gebiete „Möbelbau und Innenausbau“ bzw. „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“ spezialisieren.
Gut zu wissen: Besonders ist, dass die Ausbildung in drei unterschiedlichen Fachrichtungen absolviert werden kann, wie folgt: Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
291 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Holzmechaniker/in?
Eine Weiterbildung zum Industriemeister mit der Fachrichtung Holz dauert in Vollzeit ca. 7 Monate. Mit dieser Qualifizierung übernimmst du Führungsaufgaben und leitest andere Azubis an.
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Als Technischer Fachwirt hast du die Möglichkeit, höhere Positionen im Unternehmen zu bekleiden. Dann führst du hauptsächlich organisierende, planende und verwalterische Tätigkeiten aus. Zu guter Letzt bietet sich noch ein Holztechnik-Studium an, welches in der Regel zwischen 6 und 8 Semestern dauert. Dafür benötigst du allerdings die Hochschulzugangsberechtigung.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Holzmechaniker/in?
Die Aussichten auf eine Festanstellung stehen nach der Ausbildung generell gut. Möchtest du aber mehr Geld als den Durchschnittslohn am Ende des Monats aufs Konto überwiesen bekommen haben, solltest du an Weiterbildungen teilnehmen. Diese versprechen dir nicht nur ein höheres Einkommen, sondern befähigen auch noch zur Übernahme von wesentlich mehr Verantwortung.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Holzmechaniker/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Holzmechaniker/in?
Die Ausbildung als Holzmechaniker/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Holzmechaniker/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.092 € im ersten und 1.282 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.198 €. Diese Ausbildung zahlt so viel wie der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Was du später verdienst, entscheidet die Branche und nicht die Ausbildungsvergütung.
Für wen ist der Beruf Holzmechaniker/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du sorgfältig bist; handwerklich geschickt bist; technisches Verständnis besitzt.
Wann passt der Beruf Holzmechaniker/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du schnell abgelenkt bist; eine schlechte Augen-Hand Koordination hast; ungenau arbeitest.
Welche Schulfächer sind für Holzmechaniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Materialkosten zu berechnen; Werken/Technik, um Schablonen anzufertigen.
Ist Holzmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Holzmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Wusstest du schon?
- Dass bereits unsere Vorfahren, die Primaten, Holz zum Nestbau verwendet haben?
- Dass Papier aus Holz besteht?
- Dass es seit der Pharaonenzeit Möbel gibt?
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.