KI-generiert - Wege
- Ausbildung · Beamtenlaufbahn
- Dauer
- 2 - 2,5 Jahre
Was macht man als Justizvollzugsbeamte/-beamtin?
Im Vordergrund stehen die Betreuung von Gefängnisinsassen und gegebenenfalls auch die Wiedereingliederung ins öffentliche Leben.
Mehr zum Alltag
Von Justizvollzugsbeamten werden Spaß am Umgang mit Menschen, ein gewisses Organisationstalent und oft auch Fingerspitzengefühl verlangt. Natürlich sollten die Betreuer stabil in ihrer psychischen Konstitution sein, da sie nicht selten in prekäre Situationen geraten können. In solchen Momenten ist dann Entscheidungs- und Reaktionsschnelligkeit gefragt. Von Vorteil ist ebenfalls körperliche Fitness. Justizvollzugsbeamte arbeiten meistens im Schichtdienst, welcher sich aus Früh-, Spät- und Nachtdienst zusammensetzt. Neben der Betreuung von Inhaftierten kommt es in diesem Beruf auch darauf an, die Gefangenen zu versorgen und zu unterstützen. Hinzu kommen etliche Sicherungs- und Überwachungsaufgaben. Außerdem müssen sich Anwärter spezialisieren.
Dann hat man die Wahl zwischen Erwachsenenvollzug, Jugendvollzug oder Werkdienst. Unter Umständen kommt später auch eine Tätigkeit im Verwaltungs- oder Sanitätsdienst in Frage. In der Regel werden Justizvollzugsbeamte, wie der Name schon sagt, verbeamtet. Dieser Aspekt macht das Berufsfeld besonders attraktiv. Neben einem lukrativen Einkommen und einer sicheren Zukunftsperspektive spielen zudem die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten eine wichtige Rolle.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- ein starkes Verantwortungsbewusstsein hast.
- die Fähigkeit zur Deeskalation und Konfliktlösung besitzt.
- physische und mentale Belastbarkeit aufbringst.
Schwierig, wenn du …
- dir ethischer Standards nicht umfassend bewusst bist.
- ein ruhiges Arbeitsumfeld ohne Spitzen brauchst.
- nicht bereit bist, Schichtarbeit zu leisten.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Wie viel verdient man als Justizvollzugsbeamte/-beamtin?
Im Vorbereitungsdienst bekommst du als Beamtenanwärter:in Anwärterbezüge nach dem Besoldungsrecht. Wie hoch sie sind, hängt vom Dienstherrn ab – Bund oder Bundesland.
Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt in erster Linie vom jeweiligen Besoldungsgesetz ab. Außerdem genießen die Staatsdiener eine lebenslange Beschäftigungsgarantie und finanzielle Vorteile.
Wie läuft die Ausbildung als Justizvollzugsbeamte/-beamtin ab?
Die Ausbildung verläuft in Deutschland nahezu identisch, jedoch kann es von Bundesland zu Bundesland kleinere Unterschiede geben. Letztlich obliegt es dem Bundesland, welche Rahmenbedingungen und Inhalte es festlegt. Vorausgesetzt wird meistens der mittlere Schulabschluss. Außerdem können sich Interessierte mit einem Hauptschulabschluss bewerben, sofern sie zusätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.
Weiterlesen
Es gibt einige Kriterien, die man erfüllen muss. Dazu gehören die Deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft, ein sauberes Vorstrafenregister, die physische und psychische Eignung sowie das Einhalten der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Zudem werden Zeugnisnoten berücksichtigt und ein Einstellungstest durchgeführt. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 2 Jahre und findet dual statt.
Gut zu wissen: Der Justizvollzug kann riskant sein, da du potenziell mit gefährlichen Personen und Situationen konfrontiert wirst und daher auf mögliche Risiken vorbereitet sein solltest. Deine Arbeit ist jedoch auch sehr lohnend, da du einen wichtigen Beitrag zu Resozialisierung und Rehabilitation leistest.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Justizvollzugsbeamte/-beamtin?
Klassische Weiterbildungen gibt es in diesem Berufsfeld nicht. Mit zunehmender Berufserfahrung und Arbeitsjahren steigen Justizvollzugsbeamte in den Besoldungsgruppen auf. Wer nicht für immer im mittleren Dienst tätig sein möchte, kann sich auch für den gehobenen oder höheren Dienst bewerben. Dafür muss man sich rechtzeitig über die Zulassungsvoraussetzungen informieren.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Justizvollzugsbeamte/-beamtin?
Pauschal kann man sagen, dass der Staat der beste Arbeitgeber ist. Beamte genießen mehrere Vorteile und können sich über eine Beschäftigungsgarantie freuen, die einem finanzielle Sicherheit verschafft und leichter für die Zukunft planen lässt.
Weiterlesen
Außerdem fällt der Lohn stattlich aus, der zudem jedes Jahr aufs Neue mit Weihnachts- und Urlaubsgeld aufgestockt wird. Wer sich also nicht nur Sicherheit in vielerlei Hinsicht wünscht, sondern auch noch mit Menschen arbeiten möchte, der sollte sich für eine Laufbahn zum Justizvollzugsbeamten entscheiden.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Justizvollzugsbeamte/-beamtin
Wie lange dauert die Ausbildung als Justizvollzugsbeamte/-beamtin?
Die Ausbildung als Justizvollzugsbeamte/-beamtin dauert 2 - 2,5 Jahre.
Für wen ist der Beruf Justizvollzugsbeamte/-beamtin geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du ein starkes Verantwortungsbewusstsein hast; die Fähigkeit zur Deeskalation und Konfliktlösung besitzt; physische und mentale Belastbarkeit aufbringst.
Wann passt der Beruf Justizvollzugsbeamte/-beamtin eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du dir ethischer Standards nicht umfassend bewusst bist; ein ruhiges Arbeitsumfeld ohne Spitzen brauchst; nicht bereit bist, Schichtarbeit zu leisten.
Ist Justizvollzugsbeamte/-beamtin eine Ausbildung oder ein Studium?
Zu Justizvollzugsbeamte/-beamtin führen mehrere Wege: eine Ausbildung oder die Beamtenlaufbahn.