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Patentanwaltsfachangestellte/r: wie man Gespräche adressatenorientiert führt und auf Mandanten- oder Beteiligtenverhalten angemessen reagiert

Berufsprofil

Patentanwaltsfachangestellte/r

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Zahlungsvorgänge abwickelt und überwacht.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Patentanwaltsfachangestellte/r?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Gespräche adressatenorientiert führt und auf Mandanten- oder Beteiligtenverhalten angemessen reagiert
  • Welche rechtlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr zu beachten sind
  • Wie man Zahlungsvorgänge abwickelt und überwacht
  • Wie die Grundlagen des grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs zu unterscheiden und zu berücksichtigen sind
  • Wie Anmeldungsunterlagen für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs, auch in elektronischer Form, eingereicht und Fristen überwacht werden

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Bildschirmarbeit in Büroräumen
  • Kundenverkehr
Mehr zum Alltag

Patentanwaltsfachangestellter bzw. Patentanwaltsfachangestellte ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Rechtswesen (Ausbildungsbereich Freie Berufe).

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Wichtige Schulfächer
  • Wirtschaft/Recht, um Mandanten/Mandantinnen in Rechtsangelegenheiten zu informieren
  • Deutsch, um Verträge und Schriftstücke fehlerfrei zu formulieren
  • Mathematik, um Kosten und Gebühren zu berechnen
  • Englisch, um internationale Mandanten/Mandantinnen zu betreuen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Patentanwaltsfachangestellte/r?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Rechtswesen (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

87 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Patentanwaltsfachangestellte/r?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Patentanwaltsfachangestellte in Patentanwaltskanzleien sowie in Patentabteilungen von größeren Unternehmen.

Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Finanz- und Rechnungswesen bis hin zu Büro und Sekretariat.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Patentanwaltsfachangestellte/r

Was verdient man in der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Patentanwaltsfachangestellte/r wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Wirtschaft/Recht, um Mandanten/Mandantinnen in Rechtsangelegenheiten zu informieren; Deutsch, um Verträge und Schriftstücke fehlerfrei zu formulieren; Mathematik, um Kosten und Gebühren zu berechnen; Englisch, um internationale Mandanten/Mandantinnen zu betreuen.

Ist Patentanwaltsfachangestellte/r eine Ausbildung oder ein Studium?

Patentanwaltsfachangestellte/r ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Rechtswesen (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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