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Maschinenführerin überwacht an einer Produktionsanlage am Bedienfeld die fertigen Kunststoffteile KI-generiert

Berufsprofil · Metall und Maschinenbau

Maschinen- und Anlagenführer/in

Du richtest Maschinen und Anlagen in der Produktion ein, bedienst sie und überwachst den Ablauf.

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Weg
Ausbildung
Dauer
2 Jahre
Vergütung
Ø 1.211 €im Monat, Tarif 2025
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Kurz gesagt

Du richtest Produktionsmaschinen und Anlagen ein, bedienst sie und überwachst, dass der Ablauf störungsfrei bleibt. Außerdem rüstest du Maschinen für neue Aufträge um, wartest Werkzeuge und Anlagen und behebst Fehler im Produktionsprozess, damit die Fertigung für Industrieprodukte ohne lange Unterbrechungen weiterläuft. Maschinen- und Anlagenführer/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.211 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.177 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 4.146 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Maschinen- und Anlagenführer/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie Werkzeuge, Maschinen und Anlagen kontrolliert und gewartet werden
  • Welche maschinellen und manuellen Techniken zum Trennen, Umformen und Verbinden von Erzeugnissen der Druckweiterverarbeitung und Papierverarbeitung es gibt und wie man sie anwendet
  • Wie man Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe der Druckweiter- und Papierverarbeitung bereitstellt und Zwischenprodukte zur Weiterverarbeitung vorbereitet
  • Was bei der Erstellung von Mustern nach Vorgaben zu beachten ist und wie man bei Abweichungen Korrekturen durchführt
  • Wie man Bedruckstoffe auftragsbezogen auswählt und zuführt sowie spezifische Maschinenparameter einstellt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • In Produktionshallen mit Maschinenlärm
  • Chemische Gerüche
  • Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Du stellst Maschinenparameter ein, führst Material zu und rüstest Anlagen für neue Aufträge um. Wenn eine Störung auftritt, suchst du die Ursache und beseitigst sie.

Du kontrollierst Werkzeuge und Anlagen und wartest sie. Dazu gehören Steuerungen und Regelungen, die du bedienst, und Muster, die du nach Vorgaben anfertigst und korrigierst. Du arbeitest in Produktionshallen, wo es laut sein kann, oft im Schichtbetrieb.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern an Maschinen arbeitest und technische Abläufe verstehen willst.
  • aufmerksam bleibst, wenn du Prozesse über längere Zeit beobachtest.
  • handwerkliches Geschick und Sorgfalt mitbringst.

Schwierig, wenn du …

  • Lärm in Produktionshallen als störend empfindest.
  • Schichtarbeit ausschließen möchtest.
  • lieber im Büro statt in der Halle arbeitest.

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Maschinen- und Anlagenführer/in unter anderem dazu:

  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Lärm
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Einstellen von Produktionsmaschinen
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschickz. B. beim Umrüsten von Maschinen, bei Wartungsarbeiten
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Überwachen von Produktionsprozessen
Wichtige Schulfächer
  • Physik, um die Funktionsweise von Druckmaschinen zu verstehen
  • Werken/Technik, um Produktionsmaschinen zu kontrollieren und zu warten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Maschinen- und Anlagenführer/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.211 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.177 € 1. Jahr
  2. 1.247 € 2. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 2 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

  • Maschinen- und Anlagenführer/in (Tarif 2025) 1.211 €
  • Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €

Platz 11 von 12 in Metall und Maschinenbau

  1. 7. Werkzeugmechaniker/in 1.304 €
  2. 8. Gießereimechaniker/in 1.265 €
  3. 9. Fachkraft für Metalltechnik 1.251 €
  4. 10. Verfahrenstechnologe/-technologin Metall 1.215 €
  5. 11. Maschinen- und Anlagenführer/in 1.211 €
  6. 12. Feinwerkmechaniker/in 1.139 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Die Ausbildungsvergütung liegt nach den tariflichen Durchschnittswerten des Bundesinstituts für Berufsbildung zwischen 1.177 € im ersten und 1.247 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto im Monat.

Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. Was du nach der Ausbildung verdienst, hängt von Branche, Region und Betriebsgröße ab.

Wie oft Ausbildungen vorzeitig enden

Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

26,8 % im Bereich

Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).

Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.

Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in ab?

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Die Ausbildung ist in Schwerpunkte gegliedert: Druckweiter- und Papierverarbeitung, Lebensmitteltechnik, Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik und Textilveredelung.

Im Betrieb übst du das Warten von Maschinen, das Einstellen von Parametern, das Rüsten und das Überwachen von Materialfluss und Prozessen. Welche Materialien und Verfahren du kennenlernst, hängt vom Schwerpunkt ab. In der Berufsschule kommen berufsbezogene Lernfelder und allgemeine Fächer dazu. Das Gesetz verlangt keinen bestimmten Schulabschluss.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

4.146 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Maschinen- und Anlagenführer/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, etwa Kurse der IHK zu digitalen Fertigungsprozessen. So bleibst du bei neuen Techniken in der Produktion auf dem Stand.

Weiterlesen

Mit einem Meister- oder Technikerabschluss darfst du in allen Bundesländern studieren, auch ohne Abitur. Das eröffnet dir Leitungsaufgaben oder den Weg an die Hochschule. Ein Gespräch mit deinem Ausbildungsbetrieb zeigt dir, welche Wege dort üblich sind.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Maschinen- und Anlagenführer/in?

Du arbeitest in industriellen Produktionsbetrieben. Je nach Schwerpunkt sind das zum Beispiel Betriebe für Druckerzeugnisse oder Hersteller von Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe. Wer in der Ausbildung zusätzliche Qualifikationen erwirbt, verbessert die Startposition.

Weiterlesen

Schichtarbeit gehört in diesem Beruf oft dazu. Sorgfalt, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und Aufmerksamkeit helfen dir, Anlagen störungsfrei laufen zu lassen. Je mehr du im Betrieb ausprobierst, desto klarer wird dein Bereich.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Maschinen- und Anlagenführer/in

Was verdient man in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.177 € im ersten und 1.247 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.211 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 2 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

Für wen ist der Beruf Maschinen- und Anlagenführer/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern an Maschinen arbeitest und technische Abläufe verstehen willst; aufmerksam bleibst, wenn du Prozesse über längere Zeit beobachtest; handwerkliches Geschick und Sorgfalt mitbringst.

Wann passt der Beruf Maschinen- und Anlagenführer/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Lärm in Produktionshallen als störend empfindest; Schichtarbeit ausschließen möchtest; lieber im Büro statt in der Halle arbeitest.

Welche Schulfächer sind für Maschinen- und Anlagenführer/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Physik, um die Funktionsweise von Druckmaschinen zu verstehen; Werken/Technik, um Produktionsmaschinen zu kontrollieren und zu warten.

Ist Maschinen- und Anlagenführer/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Maschinen- und Anlagenführer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Vorzeitig gelöste Verträge
BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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