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Fertigungsmechanikerin entsorgt Betriebsstoffe getrennt KI-generiert

Berufsprofil · Metall und Maschinenbau

Fertigungsmechaniker/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Hilfs- und Betriebsstoffe zuordnet, einsetzt und entsorgt.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
Ø 1.324 €im Monat, Tarif 2025
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Kurz gesagt

Als Fertigungsmechaniker/in stellst du Werkstücke durch Feilen, Sägen, Drehen und Fräsen her. Du verbindest Teile durch Schrauben, Löten, Schweißen oder Kleben, baust sie zu Gesamtprodukten zusammen, verlegst nach Plänen Leitungen und prüfst Bauteile auf Fehler. Fertigungsmechaniker/in: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.324 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.250 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 645 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Fertigungsmechaniker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Hilfs- und Betriebsstoffe zuordnet, einsetzt und entsorgt
  • Wie man Werkstücke mit spanabhebenden Verfahren manuell und maschinell fertigt (Feilen, Sägen, Drehen , Fräsen , Gewindeschneiden)
  • Wie man lösbare und nichtlösbare Verbindungen herstellt (zum Beispiel durch Schraub-, Stift- und Steckverbindungen bzw. durch Löten , Schweißen, Kleben)
  • Wie man nach technischen Unterlagen Bauteile und Baugruppen zur Montage und Demontage vorbereitet
  • Wie Bauteile auf fehlerfreie Beschaffenheit sichtzuprüfen sind

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • In Fertigungs- und Montagehallen bei Maschinenlärm
  • Dämpfen und unangenehmen Gerüchen
  • Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Fertigungsmechaniker montieren verschiedene Produkte, zum Beispiel Geschirrspüler, Autos oder Windräder.

Neben der Montage gehört zum Arbeitsalltag auch, die Produktionsabläufe vor und nach der Herstellung zu kontrollieren. Dabei werden die einzelnen Prozesse geprüft und die industriellen Serienerzeugnisse gewartet. Besonders wichtig ist Handarbeit. Aber auch der Umgang mit zum Teil schweren Geräten, die dich unterstützen, sollte geübt sein. Ein wesentlicher Bestandteil deiner Tätigkeit ist das Ausmessen der Erzeugnisse, da kein Teil zu groß bzw. zu klein sein darf. Das würde den Produktionsprozess beeinträchtigen. Daher ist exaktes und millimetergenaues Arbeiten essentiell.

Bei größeren Bauteilen gibt es Prüfstrecken, auf denen kontinuierlich geprüft wird, ob alle Handlungsvorgänge sorgfältig ausgeführt werden. Daher haben einwandfreie Abläufe höchste Priorität. Fertigungsmechaniker sind dafür verantwortlich, dass die Qualitätsstandards während der Montage eingehalten werden. Als verantwortungsbewusster Angestellter bringst du noch Verbesserungsvorschläge ein, die den gesamten Produktionsprozess verbessern können.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern montierst und Abläufe verstehst.
  • sorgfältig und im Takt arbeitest.
  • im Team in der Produktion arbeiten willst.

Schwierig, wenn du …

  • Schichtarbeit ausschließt.
  • wechselnde statt getakteter Aufgaben brauchst.
  • körperliche Arbeit vermeiden möchtest.

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Fertigungsmechaniker/in unter anderem dazu:

  • Körperlich anstrengende Arbeit
  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
  • Lärm
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, körperlich anzupacken, zum Beispiel zu heben und zu tragen?
Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, an wechselnden Orten oder auf Baustellen zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordinationz. B. beim Montieren und genauen Einpassen der Bauteile
  • Sorgfaltz. B. beim Prüfen und Einstellen von Funktionen an Baugruppen oder kompletten Produkten
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschickz. B. beim Warten der Maschinen, Werkzeuge und Systeme
  • Gute körperliche Konstitutionz. B. Heben schwerer Bauteile oder längeres Arbeiten im Stehen
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Technik, um Baugruppen zu löten und zu verschweißen
  • Mathematik, um Maschineneinstellwerte für Fertigungsverfahren zu berechnen
  • Physik, um elektrische Komponente fachgerecht anzuschließen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Fertigungsmechaniker/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.324 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.250 € 1. Jahr
  2. 1.316 € 2. Jahr
  3. 1.401 € 3. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 115 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

  • Fertigungsmechaniker/in (Tarif 2025) 1.324 €
  • Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €

Platz 3 von 12 in Metall und Maschinenbau

  1. 1. Anlagenmechaniker/in 1.381 €
  2. 2. Konstruktionsmechaniker/in 1.326 €
  3. 3. Fertigungsmechaniker/in 1.324 €
  4. 4. Industriemechaniker 1.318 €
  5. 5. Zerspanungsmechaniker/in 1.317 €
  6. 6. Oberflächenbeschichter/in 1.305 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Wie hoch dein Gehalt als Fertigungsmechaniker später ausfallen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Betriebsgröße, Art der Anstellung und Arbeitsstandort. Wem das zu wenig ist, der sollte sich weiterbilden.

Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.926 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.324 €.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.122 € und 4.830 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.

Wie oft Ausbildungen vorzeitig enden

Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

26,8 % im Bereich

Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).

Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.

Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Fertigungsmechaniker/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Theorie in der Berufsschule paukst. Mögliche Ausbildungsstätten findest du im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsindustrie und auch bei Herstellern medizinischer Erzeugnisse. Jeder kann Fertigungsmechaniker werden. In der Regel werden aber nur Bewerber mit mittlerem Schulabschluss berücksichtigt. Vorausgesetzt werden gute Kenntnisse vor allem in den Fächern Mathematik und Physik. Außerdem sollten Statistiken und Datenbanken analysiert und ausgewertet werden können.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

645 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

Ausprobieren

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Fertigungsmechaniker/in?

Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. Sofern du daran interessierst bist, deinen Horizont zu erweitern, steht dir neben zahlreichen Fortbildungen innerhalb des Betriebes noch die Weiterbildung zum Industriemeister in einer bestimmten Richtung offen.

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Damit bist du die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Produktion. Wer planende und organisatorische Tätigkeiten übernehmen möchte, der sollte sich zum Technischen Fachwirt ausbilden lassen. Als Techniker mit der Fachrichtung Maschinentechnik unterstützt du später Ingenieure und Fertigungsplaner bei deren Arbeit. Zu guter Letzt bleibt noch die Weiterbildung zum Industriebetriebswirt, dessen Arbeit hauptsächlich im Büro hinter dem Schreibtisch stattfindet.

Am meisten Verantwortung wird übernommen, wenn man sich selbstständig macht und andere Mitarbeiter anleitet. Aber auch ein Studium im Bereich Maschinenbau könnte eines Tages für dich in Frage kommen, sofern du die Hochschulzugangsberechtigung vorweisen kannst.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fertigungsmechaniker/in?

Als Fertigungsmechaniker kannst du in sämtlichen Branchen der Industrie eine Festanstellung finden. Und auch die geringe Arbeitslosenquote spricht für diesen Job. Unersetzlich machst du dich, indem du dich weiterbildest. Somit bist du später heiß begehrt auf dem Arbeitsmarkt. Gar keine allzu schlechten Aussichten, oder?

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Fertigungsmechaniker/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Fertigungsmechaniker/in?

Die Ausbildung als Fertigungsmechaniker/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Fertigungsmechaniker/in?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.250 € im ersten und 1.401 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.324 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 115 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

Für wen ist der Beruf Fertigungsmechaniker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern montierst und Abläufe verstehst; sorgfältig und im Takt arbeitest; im Team in der Produktion arbeiten willst.

Wann passt der Beruf Fertigungsmechaniker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Schichtarbeit ausschließt; wechselnde statt getakteter Aufgaben brauchst; körperliche Arbeit vermeiden möchtest.

Welche Schulfächer sind für Fertigungsmechaniker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Baugruppen zu löten und zu verschweißen; Mathematik, um Maschineneinstellwerte für Fertigungsverfahren zu berechnen; Physik, um elektrische Komponente fachgerecht anzuschließen.

Ist Fertigungsmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Fertigungsmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Vorzeitig gelöste Verträge
BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Fertigungsmechaniker/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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