Berufsprofil
Produktionsmechaniker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Konstruktionen von linienförmigen Gebilden, Flächen oder Verbundstoffen darstellt und produktionsbezogene Berechnungen durchführt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Produktionsmechaniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche Fertigungstechniken für Textilien es gibt, wie man deren Eigenschaften und Konstruktionsmerkmale bestimmt und wie man Feinheits- bzw. Massenberechnungen durchführt
- Produktionsmaschinen nach Fertigungsverfahren und Prozessstufen auszuwählen
- Werkstücke und Maschinenelemente zu bearbeiten und zu prüfen, Maschinenelemente zu verbinden und Baugruppen zusammenzufügen
- Wie man Konstruktionen von linienförmigen Gebilden, Flächen oder Verbundstoffen darstellt und produktionsbezogene Berechnungen durchführt
- Wie man Produktionsmaschinen und -anlagen vorrichtet, ab- und umrüstet, Austauschteile wechselt und einstellt, Probeläufe durchführt und den Warenausfall prüft
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Maschinenlärm
- Faserstaub
- Z.T. feuchtwarmes Klima in Produktionshallen
- Chemische Gerüche
Mehr zum Alltag
Produktionsmechaniker bzw. -mechanikerin - Textil ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Überwachen von Produktionsprozessen
- Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeitz. B. bei Störungen der Produktionsanlagen
- Sorgfalt
- Organisatorische Fähigkeitenz. B. beim Organisieren des Materialflusses im Verantwortungsbereich
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Mischungsverhältnisse oder Faserstoffkosten zu berechnen
- Werken/Technik, um defekte Teile an Strickmaschinen auszutauschen
- Physik, um aus Qualitätsabweichungen Rückschlüsse auf Maschineneinstellungen zu ziehen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Produktionsmechaniker/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Produktionsmechaniker/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
54 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Produktionsmechaniker/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Produktionsmechaniker/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Produktionsmechaniker/innen - Textil in industriellen Webereien, Strickereien, Wirkereien oder Spinnereien.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Produktionsmechaniker/in
Was verdient man in der Ausbildung als Produktionsmechaniker/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Produktionsmechaniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Mischungsverhältnisse oder Faserstoffkosten zu berechnen; Werken/Technik, um defekte Teile an Strickmaschinen auszutauschen; Physik, um aus Qualitätsabweichungen Rückschlüsse auf Maschineneinstellungen zu ziehen.
Ist Produktionsmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Produktionsmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.