Berufsprofil · Metall und Maschinenbau
Verfahrenstechnologe/-technologin Metall
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren bearbeitet werden.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.215 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren bearbeitet werden
- Wie man Bauteile zu Baugruppen fügt, montiert und Verbindungen z.B. durch Klemmen, Verschrauben, Kleben oder Verschweißen herstellt
- Wie man Messwerte abliest, Signaleinrichtungen beobachtet, Regelungs- und Steuerungskomponenten überwacht und einstellt
- Wie man pneumatische , hydraulische und elektrotechnische Bauteile montiert, einstellt und in Betrieb nimmt
- Produktionsanlagen zu beschicken, Produktionsprozesse zu überwachen, Prozessdaten auszuwerten und Prozesse zu optimieren
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkhallen bei Hitze
- Dämpfen und Gerüchen
- Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Verfahrenstechnologe bzw. -technologin Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Berechnen von Legierungen und Brennstoffen, beim Zugeben von Zuschlägen
- Umsichtz. B. beim Vergießen von Schmelzen
- Handwerkliches Geschickz. B. beim Vorbereiten von Einrichtungen zum Vergießen
- Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeitz. B. beim Eingreifen bei Störungen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Anteile verschiedener Metalle an Legierungen zu berechnen
- Chemie/Physik, um Roheisenproben im Labor zu analysieren
- Werken/Technik, um Ersatzteile für Produktionsmaschinen selbst anzufertigen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.215 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.115 € 1. Jahr
- 1.173 € 2. Jahr
- 1.258 € 3. Jahr
- 1.359 € 4. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt so viel wie der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Was du später verdienst, entscheidet die Branche und nicht die Ausbildungsvergütung.
- Verfahrenstechnologe/-technologin Metall 1.215 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 8 von 9 in Metall und Maschinenbau
- 4. Zerspanungsmechaniker/in 1.317 €
- 5. Werkzeugmechaniker/in 1.304 €
- 6. Gießereimechaniker/in 1.265 €
- 7. Fachkraft für Metalltechnik 1.251 €
- 8. Verfahrenstechnologe/-technologin Metall 1.215 €
- 9. Feinwerkmechaniker/in 1.139 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.
Wie läuft die Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall ab?
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
120 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Verfahrenstechnologe/-technologin Metall?
Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie vor allem in Betrieben der Eisen- und Stahlindustrie, z.B. in Hochofen-, Stahl- und Hüttenwerken.
Häufige Fragen zum Beruf Verfahrenstechnologe/-technologin Metall
Was verdient man in der Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.115 € im ersten und 1.359 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.215 €. Diese Ausbildung zahlt so viel wie der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Was du später verdienst, entscheidet die Branche und nicht die Ausbildungsvergütung.
Welche Schulfächer sind für Verfahrenstechnologe/-technologin Metall wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Anteile verschiedener Metalle an Legierungen zu berechnen; Chemie/Physik, um Roheisenproben im Labor zu analysieren; Werken/Technik, um Ersatzteile für Produktionsmaschinen selbst anzufertigen.
Ist Verfahrenstechnologe/-technologin Metall eine Ausbildung oder ein Studium?
Verfahrenstechnologe/-technologin Metall ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.