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Auszubildender misst Stahlprofile mit dem Messschieber, Zeichnung daneben KI-generiert

Berufsprofil · Metall und Maschinenbau

Konstruktionsmechaniker/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Betriebsmittel inspiziert, pflegt und wartet.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3,5 Jahre
Vergütung
Ø 1.326 €im Monat, Tarif 2025
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Kurz gesagt

Als Konstruktionsmechaniker/in trennst und formst du Bleche, Rohre und Profile und baust Bauteile nach technischen Unterlagen zusammen. Du richtest Werkzeugmaschinen ein, wartest Maschinen, beurteilst Werkstoffe und wählst sie passend aus und arbeitest in Werkhallen und auf Montagebaustellen. Konstruktionsmechaniker/in: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.326 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.225 €.

Ein typischer Tag

Was macht man als Konstruktionsmechaniker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Werkstoffeigenschaften beurteilt und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählt
  • Die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen sicherzustellen und Werkstücke und Bauteile herzustellen
  • Welche Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme es gibt und wie sie genutzt werden
  • Wie man Betriebsmittel inspiziert, pflegt und wartet
  • Steuerungstechnische Unterlagen auszuwerten und Steuerungstechnik anzuwenden
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Wo und wann du arbeitest

  • In Werkhallen bei Maschinenlärm
  • Auf Montagebaustellen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
  • Schichtarbeit
  • Z.T. längere Abwesenheit vom Wohnort bei Montageeinsätzen
Mehr zum Alltag

Konstruktionsmechaniker arbeiten im Baugewerbe, im Metall-, Maschinen- oder Fahrzeugbau. Der Beruf ist körperlich anstrengend und erfordert auch Konzentration.

Konstruktionsmechaniker müssen konzentriert arbeiten, damit sie komplexe Aufgaben akkurat bewältigen. Dabei werden technische Zeichnungen gelesen, entworfen und richtig interpretiert. Du arbeitest mit schweren Geräten wie Schweißbrenner, Stanzmaschinen oder Bohrmaschinen. Konstruktionsmechaniker setzen Kleinteile zu einem großen Ganzen zusammen und müssen zum Beispiel wiederum schwere und unhandliche Metallplatten verarbeiten. Du setzt Metallkonstruktionen aller Art zusammen.

Hier sind die Puzzleteile nur wesentlich größer und verlangen alles ab von dir. Das Endergebnis deiner Arbeit kannst du jeden Tag aufs Neue bestaunen.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • an handwerklichen Tätigkeiten interessiert bist.
  • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast und verantwortungsbewusst arbeitest.
  • eine gute Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit hast.

Schwierig, wenn du …

  • körperliche Anstrengungen lieber meidest.
  • bei Lärm nicht arbeiten kannst.
  • nur an einem Ort arbeiten möchtest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Konstruktionsmechaniker/in gehört unter anderem dazu:

  • Arbeit in der Höhe
  • Körperlich anstrengende Arbeit
  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
  • Lärm
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, in der Höhe zu arbeiten, zum Beispiel auf Leitern, Gerüsten oder Dächern?
Wäre es okay für dich, körperlich anzupacken, zum Beispiel zu heben und zu tragen?
Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, an wechselnden Orten oder auf Baustellen zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Technisches Verständnisz. B. beim Warten der Maschinen und Anlagen
  • Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. Herstellen von Werkstücken nach technischen Zeichnungen
  • Gute körperliche Konstitution und Schwindelfreiheitz. B. Heben schwerer Bauteile oder Arbeiten auf Gerüsten
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Technik, um Fräs- , Bohr- und Schneidemaschinen zu bedienen
  • Mathematik, um Längen, Flächen, Winkel und den Materialbedarf zu berechnen
  • Physik, um Werkstoffeigenschaften für einen Auftrag zu beurteilen
  • Informatik, um mit CNC-Maschinen und Diagnosesystemen zu arbeiten
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Gehalt

Wie viel verdient man als Konstruktionsmechaniker/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.326 € über die ganze Ausbildung.

  1. 1.225 € 1. Jahr
  2. 1.295 € 2. Jahr
  3. 1.381 € 3. Jahr
  4. 1.451 € 4. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 117 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

  • Konstruktionsmechaniker/in (Tarif 2025) 1.326 €
  • Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €

Platz 2 von 12 in Metall und Maschinenbau

  1. 1. Anlagenmechaniker/in 1.381 €
  2. 2. Konstruktionsmechaniker/in 1.326 €
  3. 3. Fertigungsmechaniker/in 1.324 €
  4. 4. Industriemechaniker 1.318 €
  5. 5. Zerspanungsmechaniker/in 1.317 €
  6. 6. Oberflächenbeschichter/in 1.305 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Bereits die Vergütung während der Lehrzeit kann sich im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen sehen lassen. Auch dein Einstiegsgehalt fällt relativ hoch aus. Dabei muss erwähnt werden, dass es ein großes Ost-West-Gefälle in der Bundesrepublik Deutschland gibt. Hinzu kommen Faktoren wie Betriebsgröße und Berufserfahrung, die die Höhe des Gehalts beeinflussen können.

Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.760 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.326 €.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.179 € und 4.476 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.

Wie oft Ausbildungen vorzeitig enden

Im Bereich Industrie und Handel: 26,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

26,8 % im Bereich

Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).

Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.

Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in ab?

Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker oder zur Konstruktionsmechanikerin dauert 3,5 Jahre. Sie findet dual statt. Das heißt, dass du erste praktische Erfahrungen in deinem Betrieb sammelst und dir das theoretische Wissen in der Schule aneignest. Dir sollten die Fächer Mathematik, Physik und Englisch liegen.

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Gute Kenntnisse in diesen Bereichen erleichtern dir die Ausbildung. Zuerst erlernst du alle notwendigen handwerklichen Fertigkeiten, die du später in diesem Beruf benötigen wirst. Dazu gehören Grundlagen aus den Bereichen Stahl- und Metallbau, Schweißtechnik, Feinblechbau und Ausrüstungsbau. Nebenbei wird dir dann das theoretische Know-how in der Berufsschule vermittelt.

Gut zu wissen: Die Ausbildung zum/r Konstruktionsmechaniker/-in wird je nach Betrieb in verschiedenen Fachrichtugen angeboten, zu diesen zählen zum Beispiel Formtechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik und Vorrichtungstechnik.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Angebote unserer Partner

Wo du das lernen oder studieren kannst

9 Angebote aus dem Partnernetzwerk von Schülerpilot – hier eine Auswahl, alle weiteren nach Bundesland darunter.

Angebote in Bayern

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Angebote in Nordrhein-Westfalen

Angebote in Rheinland-Pfalz

Ein weiteres Angebot nach Bundesland

Angebote in Nordrhein-Westfalen 1

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Konstruktionsmechaniker/in?

Es gibt nur wenige Berufe, bei denen Weiterbildungen so lukrativ sind. Mit entsprechenden Spezialisierungen kannst du dein Einkommen kräftig aufbessern.

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So hast du die Möglichkeit, dich beispielsweise in den Fachgebieten CNC-Technik, Blechbearbeitung, Stahl- und Metallbau, Schiffbau, Offshoretechnik oder Schweißverfahren zu spezialisieren. Mit einer Weiterbildung zum Industriemeister kannst du nicht nur führende Positionen bekleiden, sondern auch Azubis ausbilden und deinen eigenen Betrieb gründen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kommt noch der Studiengang Konstruktionsmechanik in Frage, womit du nach Abschluss ebenfalls deutlich mehr Verantwortung übernehmen kannst.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Konstruktionsmechaniker/in?

Konstruktionsmechaniker haben auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr gute berufliche Aussichten. Ebenso können sie mit einem überdurchschnittlichen Gehalt rechnen und sich kontinuierlich weiterbilden, um Karriere zu machen. Es gibt wesentlich schlechtere Perspektiven.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Konstruktionsmechaniker/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in?

Die Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in dauert 3,5 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.225 € im ersten und 1.451 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.326 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 117 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

Für wen ist der Beruf Konstruktionsmechaniker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du an handwerklichen Tätigkeiten interessiert bist; ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast und verantwortungsbewusst arbeitest; eine gute Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit hast.

Wann passt der Beruf Konstruktionsmechaniker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du körperliche Anstrengungen lieber meidest; bei Lärm nicht arbeiten kannst; nur an einem Ort arbeiten möchtest.

Welche Schulfächer sind für Konstruktionsmechaniker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Fräs- , Bohr- und Schneidemaschinen zu bedienen; Mathematik, um Längen, Flächen, Winkel und den Materialbedarf zu berechnen; Physik, um Werkstoffeigenschaften für einen Auftrag zu beurteilen; Informatik, um mit CNC-Maschinen und Diagnosesystemen zu arbeiten.

Ist Konstruktionsmechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Konstruktionsmechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Vorzeitig gelöste Verträge
BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Konstruktionsmechaniker/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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