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Zollbeamtin kontrolliert einen Koffer am Flughafen KI-generiert

Berufsprofil · Sicherheit und Verwaltung

Zollbeamter/-beamtin

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Wege
Ausbildung · Duales Studium · Beamtenlaufbahn
Dauer
2–3 Jahre
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Ein typischer Tag

Was macht man als Zollbeamter/-beamtin?

Im Fokus steht das Aufdecken von Straftaten, darunter auch das Aufspüren gefälschter Waren. Zollbeamte decken Vergehen gegen das Import- und Exportgesetz auf. Sie sind überall dort zu finden, wo Waren transportiert und Grenzen überquert werden. Oft halten sie sich verdeckt im Hintergrund auf und kaum jemand nimmt Notiz von ihnen. Zollbeamte haben eine sehr gute Beobachtungsgabe. Eine Hauptaufgabe ist, Menschen zu observieren, die nach Deutschland mit Gepäckstücken einreisen. Einsatzgebiete sind meistens Flughäfen, Seehäfen und Autobahnen.

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Mehr zum Alltag

Natürlich müssen Beamte im mittleren Zolldienst auch im Schichtdienst arbeiten. Wie du dir denken kannst, schlagen Kriminelle rund um die Uhr zu. Dein Tagesablauf sieht immer anders aus. Klar, die Geräte und Handgriffe ähneln sich, aber da Zollbeamte häufig im Kontakt mit Menschen stehen, kommt keine Langeweile auf. Die Ideenvielfalt der Schmuggler ist grenzenlos. Beamte müssen den Gaunern immer einen Schritt voraus sein. Dabei untersuchen sie Gepäck, Pässe, Genehmigungen, Unternehmen und sogar Baustellen. Zudem müssen sie kontrollieren, ob bestimmte Waren auch versteuert wurden. Dabei gibt es etliche Vorschriften, die es zu beachten gilt.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • dich in Zoll- und Steuerrecht einarbeitest.
  • in Kontrollen ruhig und bestimmt auftrittst.
  • eine sichere Laufbahn im öffentlichen Dienst suchst.

Schwierig, wenn du …

  • Schicht- und Wechseldienste ausschließt.
  • Konfliktsituationen vermeiden willst.
  • keine bundesweite Versetzung akzeptierst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Gehalt

Wie viel verdient man als Zollbeamter/-beamtin?

Im Vorbereitungsdienst bekommst du als Beamtenanwärter:in Anwärterbezüge nach dem Besoldungsrecht. Wie hoch sie sind, hängt vom Dienstherrn ab – Bund oder Bundesland.

Nach der Vorbereitungszeit werden Beamte tariflich entlohnt. Als Zollbeamter im mittleren Dienst landest du in der Besoldungsgruppe A, die wiederum von A2 bis A16 reicht. Je höher du die Karriereleiter steigst, umso höher fällt auch der Verdienst aus. Mit ein paar Jahren im Beruf steigst du automatisch in den Besoldungsgruppen auf. Hinzu kommen Sonderzahlungen wie Überstunden, Nachtarbeit und Familienzuschläge.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Zollbeamter/-beamtin ab?

Eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Zolldienst dauert 2 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen sammelst und die Theorie in der Schule vermittelt bekommst. Grundvoraussetzung ist mindestens der mittlere Schulabschluss.

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Als Beamter genießt du einen besonderen Status. Du bist quasi unkündbar, darfst aber auch nicht streiken. Insgesamt gibt es 4 Ebenen, in denen man sich zum Zollbeamten ausbilden lassen kann: den einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst. Die Lehre setzt sich aus 2 Teilen zusammen. Die Praxis erlernst du in Hauptzollämtern, Zollämtern, Zollkriminalämtern oder beim Wasserzoll.

Der theoretische Part wird dir in einem der Bildungs- und Wissenschaftszentren der Bundesfinanzverwaltung beigebracht. Dazu gehören unter anderem rechtliche Grundlagen und Gesetzestexte. Weitere Voraussetzungen sind die EU-Staatsbürgerschaft und keine Vorstrafen. Außerdem wird auch der Bronze-Rang als Deutsches Sportabzeichen verlangt.

Gut zu wissen: Mittlerer Dienst zwei Jahre, gehobener Dienst drei Jahre als duales Studium.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Zollbeamter/-beamtin?

Mit zunehmender Berufserfahrung steigst du nicht nur in den Besoldungsgruppen auf, vielmehr ändert sich damit auch deine Berufsbezeichnung. So steigst du im Laufe der Zeit vom Zollobersekretär über Zollhauptsekretär bis hin zum Zollamtsinspektor auf.

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Einhergehend mit dem beruflichen Werdegang steigt proportional auch der Verdienst. Außerdem wirst du dann mehr Verantwortung übernehmen müssen. Um in den gehobenen Dienst aufsteigen zu können, benötigst du mindestens die Fachhochschulreife und musst verschiedene Prüfungen ablegen. Gelingt dir das, dann bist du Diplom-Finanzwirt.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Zollbeamter/-beamtin?

Die Perspektiven sind nach der Ausbildung natürlich sehr gut. Es werden immer nur so viel Bewerber eingestellt, wie der Staat auch tatsächlich benötigt. Daher hast du quasi eine Jobgarantie und kannst fast nicht gekündigt werden. Die Aufstiegsmöglichkeiten machen den Beruf zusätzlich besonders attraktiv.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Zollbeamter/-beamtin

Wie lange dauert die Ausbildung als Zollbeamter/-beamtin?

Die Ausbildung als Zollbeamter/-beamtin dauert 2–3 Jahre.

Für wen ist der Beruf Zollbeamter/-beamtin geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du dich in Zoll- und Steuerrecht einarbeitest; in Kontrollen ruhig und bestimmt auftrittst; eine sichere Laufbahn im öffentlichen Dienst suchst.

Wann passt der Beruf Zollbeamter/-beamtin eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Schicht- und Wechseldienste ausschließt; Konfliktsituationen vermeiden willst; keine bundesweite Versetzung akzeptierst.

Ist Zollbeamter/-beamtin eine Ausbildung oder ein Studium?

Zu Zollbeamter/-beamtin führen mehrere Wege: eine Ausbildung, ein duales Studium oder die Beamtenlaufbahn.

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