KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.274 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Forstwirt/in fällst du mit der Motorsäge Bäume und erntest Holz mit Maschinen. Du vermisst, sortierst und lagerst das Holz, beurteilst Saat- und Pflanzgut, prüfst Geräte auf Einsatzbereitschaft und arbeitest meist draußen im Wald, auch in unwegsamem Gelände. Forstwirt/in: Duale Ausbildung in der Forstwirtschaft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.274 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.213 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 834 Menschen diese Ausbildung.
Was macht man als Forstwirt/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche heimischen Wildarten es gibt und wie diese sich verhalten
- Welche verschiedenen Holzernteverfahren es gibt und wie man Bäume mit der Motorsäge fällt
- Welche Einsatzbereiche und -grenzen von Maschinen, Geräten, Werkzeugen und Betriebsmitteln es gibt
- Wie man technische Einrichtungen, Maschinen, Geräte und Werkzeuge auf ihre Betriebsbereitschaft prüft, sie auswählt und einsetzt
- Wie man vollmechanisierte Holzerntemaßnahmen vorbereitet und die Holzernte qualitätsorientiert sowie bestands- und bodenschonend durchführt
Wo und wann du arbeitest
- Witterungseinflüsse im Freien
- Z.T. Arbeit in schwierigem und schwer erreichbarem Gelände
Mehr zum Alltag
Forstwirte arbeiten im Freien, abseits von Lärm und Hektik, und übernehmen jeden Tag verschiedene Aufgaben. Bei Wind und Wetter kümmern sich Forstwirte nicht nur ums Bäume fällen, sondern auch um die Walderneuerung, den Wald- und Naturschutz sowie um die Landschaftspflege.
Forstwirte setzen neue Pflanzen an und pflegen den Wald im Allgemeinen, indem sie diesen von Schädlingen befreien. Sie müssen körperlich äußerst fit sein, denn nicht selten wird mit schweren Geräten gearbeitet. Zudem können die Gebiete manchmal schwer begehbar sein, da abgeknickte Bäume, Moosfelder oder andere Unbequemlichkeiten den Weg versperren. Neben der körperlichen Fitness muss man auch psychisch fit sein. Forstwirte verfügen über umfangreiche biologische, betriebswirtschaftliche und technische Kenntnisse, die sie gezielt im Alltag einfließen lassen. Eine weitere Hauptaufgabe in diesem Job ist, die Holzproduktion am Laufen zu halten.
Der Verkauf von Holz sichert das Bestehen eines jeden Forstbetriebes und stellt die wichtigste Einnahmequelle dar. Somit tragen Forstwirte auch eine große Verantwortung, indem sie darauf achten müssen, dass der Waldbestand nicht verringert wird und im Verhältnis zur Neubepflanzung steht.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- ein wahrer Naturliebhaber bist.
- dich für Technik interessierst.
- lieber jeden Tag im Freien statt im Büro arbeiten möchtest.
Schwierig, wenn du …
- dich im Gelände schlecht orientieren kannst.
- schwere körperliche Arbeit vermeiden musst.
- in einem Team schwer Verantwortung übernehmen kannst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Forstwirt/in gehört unter anderem dazu:
- Arbeit in der Höhe
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 4 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Umgang mit Schädlingsbekämpfungsmitteln
- Umsichtz. B. bei Baumfällarbeiten, beim Bedienen forstwirtschaftlicher Fahrzeuge und Maschinen
- Sorgfalt und Geschicklichkeitz. B. beim Schutz junger Bäume, bei der Holzverarbeitung
- Trittsicherheitz. B. bei der Arbeit in schwierigem Gelände
- Wichtige Schulfächer
-
- Biologie, um Vegetationsstörungen im Wald zu analysieren
- Werken/Technik, um Entrindungsmaschinen fachgerecht zu bedienen
- Mathematik, um Flächen- und Raumberechnungen zu erstellen
Wie viel verdient man als Forstwirt/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.274 € über die ganze Ausbildung.
- 1.213 € 1. Jahr
- 1.278 € 2. Jahr
- 1.329 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 65 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Forstwirt/in (Tarif 2025) 1.274 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 4 von 11 in Natur und Umwelt
- 2. Vermessungstechniker/in 1.314 €
- 3. Tierpfleger/in 1.275 €
- 4. Forstwirt/in 1.274 €
- 5. Gärtner/in 1.230 €
- 6. Tierwirt/in 1.080 €
- 7. Pferdewirt/in 1.050 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Nicht jeder ausgebildete Forstwirt ist tarifvertraglich angestellt. Die Vergütungsunterschiede können daher zwischen den beiden Arten der Anstellung sehr groß sein. Aber auch Faktoren wie Berufserfahrung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße können die Höhe deines Gehaltes beeinflussen. Mit Weiterbildungen kannst du mehr verdienen und aufsteigen.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.054 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.274 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.593 € und 4.503 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
8,9 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
8,9 % bei diesem Beruf
Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.
Wie läuft die Ausbildung als Forstwirt/in ab?
Bei der Ausbildung zum Forstwirt handelt es sich um eine duale. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb, also im Wald, sammelst und nebenbei die Theorie in der Berufsschule vermittelt bekommst. Ganze 3 Jahre dauert die Lehre. Vorausgesetzt wird mindestens der Hauptschulabschluss. Ausbildungsträger können Städte, Gemeinden, Privatunternehmen und Forstunternehmen sein. Neben der körperlichen Fitness musst du noch ein gewisses handwerkliches Geschick mitbringen, um die technischen Geräte einwandfrei bedienen zu können. Unter Umständen kann die Lehrzeit auch verkürzt werden.
Gut zu wissen: Die meisten Auszubildenden haben einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss. Ohne Schulabschluss gibt es die Möglichkeit, über Praktika an eine Ausbildungsstelle zu kommen.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Forstwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
834 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Forstwirt/in?
Mit der Prüfung zum Forsttechniker bist du befähigt, Positionen des mittleren Segments im Betrieb zu bekleiden. Damit übernimmst du deutlich mehr Verantwortung.
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Sollte dir das noch nicht ausreichen, dann kommt vielleicht auch die Fortbildung zum Meister in Frage. Mit dieser Zusatzqualifikation leitest du nicht nur andere Mitarbeiter und neue Azubis an, du kannst dich auch selbstständig machen und dein eigenes Unternehmen gründen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Forstwirt/in?
Wer als Forstwirt tätig werden möchte, der muss sich auch mit den späteren Berufsaussichten auseinandersetzen. Und diese sehen je nach Arbeitsstandort unterschiedlich gut aus.
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Nicht selten stellen Städte und Gemeinden nur wenige Mitarbeiter ein, die sich um den Wald kümmern. Auch der Aufstieg innerhalb eines Unternehmens ist nicht einfach, da die Fluktuation in dieser Branche nicht besonders hoch ist. Der Einstieg in die Arbeitswelt kann also mitunter schwierig werden.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeDer Betrag zeigt den Unterschied zu Forstwirt/in.
Häufige Fragen zum Beruf Forstwirt/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Forstwirt/in?
Die Ausbildung als Forstwirt/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Forstwirt/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.213 € im ersten und 1.329 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.274 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 65 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Forstwirt/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du ein wahrer Naturliebhaber bist; dich für Technik interessierst; lieber jeden Tag im Freien statt im Büro arbeiten möchtest.
Wann passt der Beruf Forstwirt/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du dich im Gelände schlecht orientieren kannst; schwere körperliche Arbeit vermeiden musst; in einem Team schwer Verantwortung übernehmen kannst.
Welche Schulfächer sind für Forstwirt/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Biologie, um Vegetationsstörungen im Wald zu analysieren; Werken/Technik, um Entrindungsmaschinen fachgerecht zu bedienen; Mathematik, um Flächen- und Raumberechnungen zu erstellen.
Ist Forstwirt/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Forstwirt/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Forstwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Der Wert gilt für diesen Beruf. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Forstwirt/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.