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Notar erläutert einem Paar eine Urkunde am Besprechungstisch KI-generiert

Berufsprofil · Sicherheit und Verwaltung

Notar/in

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Wege
Studium · Beamtenlaufbahn
Dauer
9 Semester plus 2 Jahre Referendariat
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Ein typischer Tag

Was macht man als Notar/in?

Die Hauptaufgabe besteht darin, Grundstücksverträge, Hypotheken, Gründungen von GmbHs, Erbverträge und viele weitere Verträge zu beurkunden.

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Wo und wann du arbeitest

  • Bildschirmarbeit
  • Kundenkontakt
  • Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben
  • Arbeit in Büroräumen
Mehr zum Alltag

Dabei belehrst du die anwesenden Parteien und hilfst bei der Erstellung von Verträgen, damit ein mögliches Risiko weitgehend ausgeschlossen wird. Auch nachdem alle notwendigen Unterschriften gesetzt wurden, ist dein Job an dieser Stelle noch nicht beendet. Du musst zudem Zahlungen überwachen, treuhänderische Gelder verwahren sowie Eintragungen kontrollieren. Doch im Vordergrund steht immer die eigene Unabhängigkeit und Neutralität. Wesentlicher Bestandteil ist der Umgang mit Klienten. Dabei nimmst du eine beratende Funktion ein. Notare müssen sich in ihr Gegenüber hineinversetzen können, um deren Anliegen richtig zu interpretieren. Hinzu kommt ein hohes Maß an Verantwortung.

Auch deswegen unterliegt deine Arbeit später der Schweigepflicht. Aber ehe es so weit ist und du den Beruf des Notars ausüben darfst, ist es ein langer und mühseliger Weg.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • sehr genau formulierst und Verantwortung übernimmst.
  • neutral zwischen Parteien vermittelst.
  • ein langes Studium mit Staatsexamen durchhältst.

Schwierig, wenn du …

  • Parteivertretung statt Neutralität willst.
  • kein zweites Staatsexamen anstrebst.
  • Urkundenarbeit als eintönig empfindest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

Mach den Test (5 Min.)
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Ungestörtes Sprechvermögenz. B. Details von Eheverträgen erläutern
  • Nahsehvermögen - auch korrigiertz. B. Urkunden am Computer erstellen
  • Hörvermögen und Sprachverständnis
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Geld

Wie finanzierst du das Studium?

BAföG

Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.

Alles zum BAföG

Nebenjob

Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.

Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.

Im Vorbereitungsdienst bekommst du als Beamtenanwärter:in Anwärterbezüge nach dem Besoldungsrecht. Wie hoch sie sind, hängt vom Dienstherrn ab – Bund oder Bundesland.

Mehr zum Gehalt

Notare verdienen in Deutschland sehr gut. Obwohl sie im Öffentlichkeitsdienst arbeiten, sind sie selbstständig. Je nach Auftragslage fällt dein Monatsgehalt unterschiedlich hoch aus.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Notar/in ab?

Bevor du überhaupt an eine Notariatsstelle denken kannst, muss du Jura an einer Hochschule studieren. Dafür ist eine Hochschulzugangsberechtigung notwendig. Nach mindestens 5 Jahren und dem erfolgreich abgeschlossenen zweiten Staatsexamen folgt eine Vorbereitungszeit als Notarassessor. Um diese Position einnehmen zu können, musst du überdurchschnittlich gute Noten vorweisen können. Nach einem bestimmten Zeitraum kannst du dich beim Justizministerium auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben. Des Weiteren gibt es in Hessen und Berlin die Möglichkeit, nebenberuflich als Anwaltsnotar zu arbeiten. Dafür benötigst du eine notarielle Fachprüfung und mehrere Jahre Berufserfahrung.

Gut zu wissen: Danach folgt der Anwärterdienst; die Zahl der Notarstellen ist begrenzt.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Notar/in?

Damit die hohe Qualität der notariellen Amtstätigkeit gewährleistet werden kann, müssen sich Notare nach der intensiven Ausbildung stets weiter fortbilden. Darum kümmert sich die Bundesnotarkammer. Diese macht die Notare, Notarinnen, Notarassessorinnen und Notarassessoren mit den neuesten Gesetzen und den Möglichkeiten der Vertragsgestaltung vertraut. Die Ausbildungs-Center des DAI (Deutsches Anwaltsinstitut e. V.) befinden sich in Berlin, Bochum und Heusenstamm.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Notar/in?

Derzeit gibt es in Deutschland ca. 7.500 Notare, wovon wiederum nur ca. 1.500 hauptberuflich als solche tätig sind. Die Anzahl der tätigen Notare ist begrenzt.

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Wie hoch diese Grenze jeweils ausfällt, legen die einzelnen Bundesländer fest, da nie mehr Stellen ausgeschrieben werden als überhaupt benötigt werden. Es ist sehr schwer, eine freie Stelle zu ergattern, da die Konkurrenz sehr gut ausgebildet ist. Aber sollte es nicht klappen, bleibt dir immer noch die Aussicht, als Rechtsanwalt zu fungieren. Auch keine allzu schlechte Alternative.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Notar/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Notar/in?

Die Ausbildung als Notar/in dauert 9 Semester plus 2 Jahre Referendariat.

Für wen ist der Beruf Notar/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du sehr genau formulierst und Verantwortung übernimmst; neutral zwischen Parteien vermittelst; ein langes Studium mit Staatsexamen durchhältst.

Wann passt der Beruf Notar/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Parteivertretung statt Neutralität willst; kein zweites Staatsexamen anstrebst; Urkundenarbeit als eintönig empfindest.

Ist Notar/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Zu Notar/in führen mehrere Wege: ein Studium oder die Beamtenlaufbahn.

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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