Berufsprofil · Kaufmännische Berufe
Automobilkaufmann/-frau
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Teile und Zubehör einkauft, lagert und verkauft.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.154 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Automobilkaufmann/-frau?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Teile und Zubehör einkauft, lagert und verkauft
- An Diagnose-, Wartungs-, Service- und Reparaturaufgaben mitzuwirken
- Wie man Informationssysteme nutzt und was bei der Anwendung des Datenschutzes zu beachten ist
- Was bei Erstellung von Werkstattaufträgen zu beachten ist und wie man Termine plant
- Wie man Kunden berät und Gewährleistungs- oder Kulanzanträge bearbeitet
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte
- Samstagsarbeit
Mehr zum Alltag
Automobilkaufmann bzw. Automobilkauffrau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
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Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
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- Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeitz. B. beim Beraten und Bedienen der Kunden/Kundinnen
- Kaufmännisches Denken und Sorgfaltz. B. bei der Preisgestaltung, beim Berechnen von Finanzierungsangeboten
- Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögenz. B. bei Verhandlungen mit Lieferunternehmen
- Wichtige Schulfächer
-
- Wirtschaft/Recht, um Aufgaben im Rechnungswesen zu übernehmen
- Deutsch, um mit der Kundschaft zu verhandeln und Verträge abzuschließen
- Mathematik, um Preise und Finanzierungen zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Automobilkaufmann/-frau?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.154 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.101 € 1. Jahr
- 1.147 € 2. Jahr
- 1.222 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 55 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
- Automobilkaufmann/-frau 1.154 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 15 von 18 in Kaufmännische Berufe
- 13. Drogist/in 1.190 €
- 14. Schifffahrtskaufmann/-frau 1.186 €
- 15. Automobilkaufmann/-frau 1.154 €
- 16. Verkäufer/in 1.138 €
- 17. Buchhändler/in 1.091 €
- 18. Tourismuskaufmann/-frau 918 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.
Wie läuft die Ausbildung als Automobilkaufmann/-frau ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Automobilkaufmann/-frau?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Automobilkaufmann/-frau?
Eine gute Startposition können sich angehende Automobilkaufleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Fremdsprachen für kaufmännische Auszubildende.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Automobilkaufleute im Kraftfahrzeug- und Kraftfahrzeugteilehandel sowie bei Automobilherstellern.
Häufige Fragen zum Beruf Automobilkaufmann/-frau
Was verdient man in der Ausbildung als Automobilkaufmann/-frau?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.101 € im ersten und 1.222 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.154 €. Diese Ausbildung zahlt 55 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
Welche Schulfächer sind für Automobilkaufmann/-frau wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Wirtschaft/Recht, um Aufgaben im Rechnungswesen zu übernehmen; Deutsch, um mit der Kundschaft zu verhandeln und Verträge abzuschließen; Mathematik, um Preise und Finanzierungen zu berechnen.
Ist Automobilkaufmann/-frau eine Ausbildung oder ein Studium?
Automobilkaufmann/-frau ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.