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Investmentfondskaufmann/-frau: Abteilung einer Bank, in der Wertsachen aufbewahrt werden bzw. Form der Verwahrung von Wertpapieren, z.B. Fondsanteilen

Berufsprofil · Kaufmännische Berufe

Investmentfondskaufmann/-frau

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Depotkonten eröffnet, führt, abschließt und kontrolliert.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Investmentfondskaufmann/-frau?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Depotkonten eröffnet, führt, abschließt und kontrolliert
  • Was es bei der Bearbeitung der Geldeingänge und -ausgänge zu beachten gibt
  • Wie Meldungen für das Depotgeschäft zu erstellen sind und wie man interne und externe Statistiken anfertigt
  • Wie der Anlegerschutz im Vertrieb funktioniert, z.B. die Klassifizierung der Fondsprodukte nach Risikogruppen und der zielorientierte Vertrieb
  • Wie man Investmentfonds mit konkurrierenden Finanzprodukten vergleicht

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Bildschirmarbeit in Büroräumen
  • Unregelmäßige Arbeitszeiten
Mehr zum Alltag

Investmentfondskaufmann bzw. Investmentfondskauffrau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Kreditgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Sorgfalt
  • Psychische Belastbarkeitz. B. beim Arbeiten unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um Inventarwerte zu berechnen
  • Wirtschaft, um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren
  • Deutsch, um Berichte und Meldungen zu erstellen
  • Englisch, um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Investmentfondskaufmann/-frau?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Investmentfondskaufmann/-frau ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

15 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Investmentfondskaufmann/-frau?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Investmentfondskaufmann/-frau?

Eine gute Startposition können sich angehende Investmentfondskaufleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. Fremdsprachenkenntnisse für kaufmännische Auszubildende.

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Investmentfondskaufleute in Kreditinstituten, Kapitalverwaltungsgesellschaften und an Börsen, aber auch im Versicherungsgewerbe.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Investmentfondskaufmann/-frau

Was verdient man in der Ausbildung als Investmentfondskaufmann/-frau?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Investmentfondskaufmann/-frau wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Inventarwerte zu berechnen; Wirtschaft, um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren; Deutsch, um Berichte und Meldungen zu erstellen; Englisch, um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten.

Ist Investmentfondskaufmann/-frau eine Ausbildung oder ein Studium?

Investmentfondskaufmann/-frau ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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