Berufsprofil · Kaufmännische Berufe
Verkäufer/in
Als Verkäufer bist du für Waren und Dienstleistungen zuständig, bietest Serviceleistungen an und berätst die Kunden in deiner Filiale.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.138 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Verkäufer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man sich einen Überblick über das Warensortiment des Ausbildungsbetriebes verschafft und Kunden über das Angebot informiert
- Wie man Waren ansprechend und absatzfördernd präsentiert und Werbemittel einsetzt
- Kundenwünsche zu ermitteln, im Kundengespräch situationsgerecht zu reagieren und die Kaufentscheidung zu fördern
- Wie man Waren verkauft, die Kasse bedient, Zahlungen abwickelt und die Kassenabrechnung durchführt
- Was bei der Bearbeitung von Beschwerden und Reklamationen zu beachten ist
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Verkaufsräume
- Bildschirmarbeit in Büroräumen
- Auch Arbeit im Freien bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen
- I.d.R. Schichtbetrieb
Ein Tag im Verkauf
3 BilderMehr zum Alltag
Viele Verkäufer übernehmen außerdem Aufgaben im Bereich Verwaltung und kontrollieren die Warenqualität und die Bestände. Du übernimmst also die Verantwortung für Waren jeder Art und kümmerst dich auch um deren Präsentation. Weitere Aufgaben bestehen aus den Tages-, Monats- und Jahresabrechnungen.
Bist du als Verkäufer eingestellt, arbeitest du hauptsächlich in Einzelhandelsgeschäften, Verbrauchermärkten, Fachgeschäften, Warenhäusern, Discountern und Supermärkten. Beispiele hierfür wären z. B. Sanitätsläden oder Sportfachhandel. Fähigkeiten die von Vorteil wären, sind ein kommunikatives Talent, insbesondere bei der Kundenberatung, mathematisches Geschick und die Tatsache, dass du Interesse am Produktangebot besitzt.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- Organisation und Kommunikation als deine Stärken betrachtest.
- gerne Kundinnen und Kunden berätst.
- gerne Waren präsentierst und Ordnung hältst.
Schwierig, wenn du …
- nicht gerne lange stehst.
- ungern mit fremden Menschen sprichst.
- nicht an Samstagen arbeiten möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kundenorientierung
- Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaftz. B. bei der Kundenberatung
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Kassenabrechnungen durchzuführen
- Deutsch, um Kunden/Kundinnen zur angebotenen Ware zu beraten
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.138 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.084 € 1. Jahr
- 1.195 € 2. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 71 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
- Verkäufer/in 1.138 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 16 von 18 in Kaufmännische Berufe
- 13. Drogist/in 1.190 €
- 14. Schifffahrtskaufmann/-frau 1.186 €
- 15. Automobilkaufmann/-frau 1.154 €
- 16. Verkäufer/in 1.138 €
- 17. Buchhändler/in 1.091 €
- 18. Tourismuskaufmann/-frau 918 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Wie läuft die Ausbildung als Verkäufer/in ab?
Die Ausbildung zum Verkäufer dauert im Allgemeinen zwei Jahre und wird im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich. Möchtest du den Beruf des Verkäufers ergreifen, brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss. Erzielst du besonders gute Leistungen kannst du die Abschlussprüfung vorziehen und deine Ausbildung dadurch verkürzen.
Gut zu wissen: Als Verkäufer/in arbeitest du zum Beispiel in Supermärkten, Fachgeschäften, Warenhäusern oder Discountern.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
19.710 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Verkäufer/in?
Im Verkaufsbereich hast du viele Möglichkeiten aufzusteigen. Zum einen kannst du die Ausbildung um ein drittes Jahr verlängern und den Abschluss Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel machen. Außerdem besteht für dich die Chance, dich vom einfachen Verkäufer zum Erstverkäufer, dann zum Erststellvertreter und anschließend zum Filialverantwortlichen zu steigern.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Verkäufer/in?
Die Ausbildung zum Verkäufer gehört zu den gefragtesten Ausbildungsplätzen in Deutschland. In Zeiten der Globalisierung, in der jedes Produkt immer bereit stehen muss und Kundenwünsche immer individueller werden, ist der Beruf des Verkäufers sehr wichtig.
Häufige Fragen zum Beruf Verkäufer/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Verkäufer/in?
Die Ausbildung als Verkäufer/in dauert 2 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Verkäufer/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.084 € im ersten und 1.195 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.138 €. Diese Ausbildung zahlt 71 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
Für wen ist der Beruf Verkäufer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du Organisation und Kommunikation als deine Stärken betrachtest; gerne Kundinnen und Kunden berätst; gerne Waren präsentierst und Ordnung hältst.
Wann passt der Beruf Verkäufer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du nicht gerne lange stehst; ungern mit fremden Menschen sprichst; nicht an Samstagen arbeiten möchtest.
Welche Schulfächer sind für Verkäufer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Kassenabrechnungen durchzuführen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zur angebotenen Ware zu beraten.
Ist Verkäufer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Verkäufer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.