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Keramikerin formt an der Töpferscheibe in der Werkstatt eine Vase aus nassem Ton KI-generiert

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Keramiker/in

Du stellst Zierkeramik und andere Keramikwaren her.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Du formst, glasierst und dekorierst Keramik. Du fertigst Skizzen, stellst Rohlinge her, bereitest Glasuren und Farben auf, bedienst Brennöfen und erkennst Fehler im Material und beim Brennen. Du arbeitest in der Werkstatt. Keramiker/in: Duale Ausbildung im Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 27 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Keramiker/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Skizzen und Werkzeichnungen insbesondere unter Berücksichtigung technologischer Berechnungen anfertigt und anwendet
  • Wie Rohlinge geformt, angefertigt und bis zum gewünschten Feuchtigkeitsgrad getrocknet und gelagert werden
  • Wie man Glasuren, Engoben und Farben aufbereitet
  • Wie man Material-, Aufbereitungs-, Formgebungs- und Trocknungsfehler erkennt und Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreift
  • Wie man Rohlinge zuschneidet, anpasst, verbindet und verputzt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • In Werkstätten und Werkhallen bei Hitze
  • Dämpfen von Farben und Lacken sowie Farb- und Tonstaub
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Du beginnst mit Skizzen und Werkzeichnungen, formst Rohlinge, trocknest sie bis zur passenden Feuchte und lagerst sie. Rohlinge schneidest du zu, passt sie an, verbindest und verputzt sie, etwa wenn Henkel oder Verzierungen angebracht werden.

Oberflächen gestaltest du mit Glasuren, Engoben und Farben, die du selbst aufbereitest, und du entwickelst eigene Dekore. Brennöfen bedienst du und überwachst den Brand. Fehler beim Formen, Trocknen oder Brennen erkennst du und behebst sie. Du arbeitest in Werkstätten und Werkhallen, wo es heiß ist und Farb- und Tonstaub entsteht.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern mit Ton, Farben und Glasuren gestaltest.
  • Spaß an Entwürfen hast und sie von Hand umsetzen möchtest.
  • genau und geduldig arbeitest.

Schwierig, wenn du …

  • Hitze, Staub und Dämpfe in der Werkstatt meiden möchtest.
  • lieber am Bildschirm statt in der Werkstatt arbeitest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Keramiker/in unter anderem dazu:

  • Kreativ gestalten
  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, kreativ zu gestalten und eigene Ideen einzubringen?
Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Anbringen von Verzierungen und Henkeln
  • Handwerkliches Geschickz. B. beim Gießen oder Einformen der Arbeitsmasse in Gipsformen
  • Kreativität und Sinn für Ästhetikz. B. beim Entwerfen von Zierkeramik sowie beim Umsetzen der Entwürfe
Wichtige Schulfächer
  • Werken/ Technik, um verschiedene keramische Produkte und Gipsformen herzustellen
  • Kunst, um Skizzen und Entwürfe anzufertigen
  • Mathematik, um die Zusammensetzung der Rohstoffe zu berechnen
  • Chemie, um chemische Zusammensetzungen der Rohstoffe, Farben und Glasuren zu bestimmen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Keramiker/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.482 € brutto im Monat.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.019 € und 3.998 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Keramiker/in ab?

Bis zum Gesellenbrief vergehen 3 Jahre. Der Beruf gehört zum Handwerk. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und besuchst parallel die Berufsschule.

Im Betrieb arbeitest du an Aufträgen und lernst Formen, Glasieren, Dekorieren und Brennen. In der Berufsschule bekommst du die fachlichen Grundlagen dazu. Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Wichtig sind Sorgfalt, handwerkliches Geschick sowie Kreativität und ein Gefühl für Gestaltung, etwa wenn du Zierkeramik entwirfst und deine Entwürfe dann umsetzt.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

27 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

Ausprobieren

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Keramiker/in?

Schon in der Lehrzeit kannst du Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel als Betriebsassistent oder Betriebsassistentin für Handwerksbetriebe oder im europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht. Anpassungsweiterbildungen gibt es zu Keramikverarbeitung und zu Produktgestaltung.

Zum Aufstieg passt die Meisterprüfung im Keramikerhandwerk. Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du Keramik- und Glastechnik mit Bachelorabschluss studieren.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Keramiker/in?

Du arbeitest vor allem bei kleinen und mittelgroßen Betrieben des Keramikerhandwerks.

Wer einen eigenen Betrieb führen möchte, kann sich selbstständig machen, zum Beispiel mit einer Keramikwerkstatt. Dafür bietet sich nach der Ausbildung der Meisterabschluss an.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Keramiker/in

Was verdient man in der Ausbildung als Keramiker/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Keramiker/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Ton, Farben und Glasuren gestaltest; Spaß an Entwürfen hast und sie von Hand umsetzen möchtest; genau und geduldig arbeitest.

Wann passt der Beruf Keramiker/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Hitze, Staub und Dämpfe in der Werkstatt meiden möchtest; lieber am Bildschirm statt in der Werkstatt arbeitest.

Welche Schulfächer sind für Keramiker/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/ Technik, um verschiedene keramische Produkte und Gipsformen herzustellen; Kunst, um Skizzen und Entwürfe anzufertigen; Mathematik, um die Zusammensetzung der Rohstoffe zu berechnen; Chemie, um chemische Zusammensetzungen der Rohstoffe, Farben und Glasuren zu bestimmen.

Ist Keramiker/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Keramiker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Keramiker/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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