Berufsprofil · Kaufmännische Berufe
Musikfachhändler/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Belege erfasst, Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeitet und dabei betriebliche und rechtliche Regelungen berücksichtigt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Musikfachhändler/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Warenbereiche und Dienstleistungen im Musikfachhandel unterscheidet und wie man Kunden über Musikalien, Musikinstrumente und Tonträger informiert
- Welche Werbemaßnahmen es gibt, wie man Werbemittel und Werbeträger des Ausbildungsbetriebes einsetzt und wie man Waren verkaufswirksam präsentiert
- Wie man Belege erfasst, Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeitet und dabei betriebliche und rechtliche Regelungen berücksichtigt
- Wie man den Musikmarkt beobachtet, analysiert und die Einflüsse von Mode, Freizeit, Sport und Massenmedien auf die Entwicklung von Musiktrends beurteilt
- Wie man Wareneingänge erfasst und kontrolliert, wie man Waren annimmt, lagert und pflegt und wie man Bestände kontrolliert sowie Inventuren durchführt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Verkaufs-
- Lagerräume
- Samstagsarbeit üblich
Mehr zum Alltag
Musikfachhändler bzw. -fachhändlerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kommunikationsfähigkeitz. B. Kunden/Kundinnen beraten
- Kunden- und Serviceorientierungz. B. auf Kundenwünsche eingehen
- Musikalische Fähigkeitenz. B. Anspielen von Musikinstrumenten
- Kaufmännische Fähigkeiten und Sorgfaltz. B. beim Kassieren und Kontieren
- Wichtige Schulfächer
-
- Musik, um Musikinstrumente anzuspielen
- Deutsch, um Kunden/Kundinnen über aktuelle Trends zu informieren
- Wirtschaft, um den Musikmarkt zu beobachten
- Mathematik, um Kassenabrechnungen durchzuführen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Musikfachhändler/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Musikfachhändler/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
9 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Musikfachhändler/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Musikfachhändler/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Musikfachhändler/innen z.B. in Musikfachgeschäften, im Musik-Versandhandel, in Musikverlagen sowie in Betrieben der Veranstaltungsbranche oder bei Instrumentenherstellern.
Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Verkaufskunde bis hin zu Rechnungswesen.
Häufige Fragen zum Beruf Musikfachhändler/in
Was verdient man in der Ausbildung als Musikfachhändler/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Musikfachhändler/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Musik, um Musikinstrumente anzuspielen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen über aktuelle Trends zu informieren; Wirtschaft, um den Musikmarkt zu beobachten; Mathematik, um Kassenabrechnungen durchzuführen.
Ist Musikfachhändler/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Musikfachhändler/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.