Berufsprofil · Ernährung und Gastronomie
Brenner/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man die Rohstoffe vorbereitet, ein- und auslagert.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Brenner/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man mit Geräten und technischen Einrichtungen zum Wiegen, Messen, Reinigen und Zerkleinern der Rohstoffe umgeht
- Maisch- und Gärbottiche vorzubereiten
- Wie man die Rohstoffe vorbereitet, ein- und auslagert
- Wie das Maischen und Hefeführen nach verschiedenen Verfahren durchgeführt wird
- Wie Verzuckerungsstoffe hergestellt und verarbeitet werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Temperaturschwankungen
- Gerüche und Maschinenlärm in Produktionshallen und Kellern
- Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Brenner bzw. Brennerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Landwirtschaft.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
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- Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Überwachen von Produktionsanlagen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Mengenverluste zu berechnen
- Chemie, um Alkohol durch Erhitzen und Trennen zu gewinnen
- Biologie, um natürliche Rohstoffe zu beurteilen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Brenner/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Brenner/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Brenner/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Brenner/in?
Eine gute Startposition können sich angehende Brenner/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Brenner/innen in Brennereien.
Häufige Fragen zum Beruf Brenner/in
Was verdient man in der Ausbildung als Brenner/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Brenner/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Mengenverluste zu berechnen; Chemie, um Alkohol durch Erhitzen und Trennen zu gewinnen; Biologie, um natürliche Rohstoffe zu beurteilen.
Ist Brenner/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Brenner/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.