- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.355 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Brauer/in, Mälzer/in?
Brauer und Mälzer stellen Bier her. Die Produktion besteht nämlich aus mehreren Schritten, die sehr viel Sorgfalt verlangen. Zunächst stellen die Fachleute Malz her, das zusammen mit Wasser in ein riesiges Gefäß gegeben wird. Anschließend muss die Maische geläutert werden. Das bedeutet, dass die festen von den flüssigen Bestandteilen getrennt werden. Darauf aufbauend muss die Würze vorbereitet werden, bei der Hopfenextrakte beigefügt werden.
Mehr zum Alltag
Dann setzt der Gärprozess ein und zum Schluss muss das Erzeugnis nur noch gefiltert und in entsprechende Behälter abgefüllt werden. Die einzelnen Arbeitsschritte werden dabei von Maschinen unterstützt. Heutzutage wird so gut wie kein Handgriff mehr ausschließlich manuell getätigt. Das garantiert den großen Brauereien, große Mengen produzieren zu können.
Wenn auch du ein Faible für Bier hast, auch wenn es alkoholfrei ist, dann lies jetzt einfach weiter und erfahre alles Wissenswerte rund um Ausbildung, Gehalt und Co.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- einen Beruf mit Leidenschaft ausüben willst.
- auch mal kräftig zupacken kannst.
- selbstständig und verantwortungsbewusst bist.
Schwierig, wenn du …
- lieber allein als im Team arbeitest.
- dich nicht für Geschmack und Unterschiede zwischen Biersorten interessierst.
- dich vom Umgang mit Technik abschrecken lässt.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie viel verdient man als Brauer/in, Mälzer/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.355 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.221 € 1. Jahr
- 1.364 € 2. Jahr
- 1.486 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 146 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.
- Brauer/in, Mälzer/in 1.355 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 3 von 13 in Ernährung und Gastronomie
- 1. Milchtechnologe/-technologin 1.463 €
- 2. Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 1.403 €
- 3. Brauer/in, Mälzer/in 1.355 €
- 4. Fachkraft für Lebensmitteltechnik 1.313 €
- 5. Hotelkaufmann/-frau 1.246 €
- 6. Hotelfachmann/-frau 1.225 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Arbeitsstandort, Betriebsgröße und Berufserfahrung. Mit zunehmender Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit steigt das Einkommen kontinuierlich an. Wem das nicht ausreicht oder schnell genug geht, der sollte unbedingt an Weiterbildungen teilnehmen.
Wie läuft die Ausbildung als Brauer/in, Mälzer/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitsjahr praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel der mittlere Schulabschluss. Auch auf gute Noten in den Fächern Mathematik und Chemie wird besonders viel Wert gelegt.
Gut zu wissen: Im Jahr 2013 gab es in den Ausbildungsbereichen Indstrie und Handel sowie in Hadwerk 330 neue Ausbildungsanfänger/-innen.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Brauer/in, Mälzer/in?
Nach der Ausbildung hast du natürlich noch lange nicht ausgelernt. Als Brauer- und Mälzermeister übernimmst du nicht nur mehr Verantwortung, sondern auch Fach- und Führungsaufgaben.
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Ähnlich verhält es sich als Betriebsbraumeister, der hauptsächlich für die Überwachung der Geräte und Maschinen zuständig ist. Getränkebetriebsmeister sind hingegen für die Herstellung von Getränken aus Obst, Fruchtsaftkonzentraten und Wasser zuständig. Techniker für Betriebswirtschaft bekleiden höhere Positionen innerhalb des Unternehmens und klettern die Karriereleiter ein gutes Stück hinauf. Zu guter Letzt bleibt noch ein Studium. Wie wäre es beispielsweise mit dem Studiengang Nahrungsmittel- und Getränketechnologie?
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Brauer/in, Mälzer/in?
Wer es einfacher auf dem Arbeitsmarkt haben und seine Chancen erhöhen möchte, sollte sich so früh wie möglich Zusatzqualifikationen aneignen. Brauer müssen immer auf dem neuesten Stand sein und ihr Fachwissen kontinuierlich vertiefen. Fällt es hierzulande noch etwas schwer, schnell eine Festanstellung zu finden, sehen die Aussichten im Ausland schon viel besser aus.
Häufige Fragen zum Beruf Brauer/in, Mälzer/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Brauer/in, Mälzer/in?
Die Ausbildung als Brauer/in, Mälzer/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Brauer/in, Mälzer/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.221 € im ersten und 1.486 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.355 €. Diese Ausbildung zahlt 146 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.
Für wen ist der Beruf Brauer/in, Mälzer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du einen Beruf mit Leidenschaft ausüben willst; auch mal kräftig zupacken kannst; selbstständig und verantwortungsbewusst bist.
Wann passt der Beruf Brauer/in, Mälzer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du lieber allein als im Team arbeitest; dich nicht für Geschmack und Unterschiede zwischen Biersorten interessierst; dich vom Umgang mit Technik abschrecken lässt.
Ist Brauer/in, Mälzer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Brauer/in, Mälzer/in ist ein Ausbildungsberuf.
Wusstest du schon?
- Dass die Produktion der 1.300 deutschen Brauereien jährlich rund 100 Millionen Hektoliter Bier hervorbringt?
- Dass der 23. April der Tag des deutschen Bieres ist? Im Jahre 1516 wurde an jenem Tag das deutsche Reinheitsgebot proklamiert.
- Dass in Deutschland über 500 verschiedene Biersorten gebraut werden?
- Dass die Deutschen nicht die Weltmeister im Biertrinken sind? Die Tschechen trinken mit 159,3 Liter pro Person im Jahr fast 50 Liter mehr als der durchschnittliche Deutsche.
- Dass das stärkste Bier der Welt aus einer Privatbrauerei in Schottland kommt und einen Alkoholgehalt von 65 Prozent hat?
Quellen: Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.