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Fachkraft für Fruchtsafttechnik prüft neben Edelstahltanks eine Saftprobe und misst sie mit einem Refraktometer KI-generiert

Berufsprofil · Ernährung und Gastronomie

Fachkraft für Fruchtsafttechnik

Du stellst Fruchtsäfte, Fruchtmark und Konzentrate her.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Du verarbeitest Obst und Gemüse zu Saft, Fruchtmark und Konzentrat. Dabei bedienst du die Anlagen, prüfst die Qualität mit Messgeräten, mischst Rezepturen und bereitest die fertigen Produkte für Lagerung und Versand vor, damit sie sicher beim Handel ankommen. Fachkraft für Fruchtsafttechnik: Duale Ausbildung in der Industrie. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 27 Menschen diese Ausbildung.

Ein typischer Tag

Was macht man als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie die einzelnen Rohwaren (Obst und Gemüse) angenommen, gelagert, geprüft, verlesen und gereinigt bzw. ggf. aufgetaut werden
  • Wie Obst und Gemüse sortenbedingt entsteint, zerkleinert, gedämpft, passiert und enzymatisch behandelt wird
  • Woran man beim Vorklären, Separieren, Schönen und Filtrieren von Säften denken muss
  • Was beim Umgang mit Oechsle-Waagen, Refraktometern und pH-Metern beachtet werden muss
  • Wie man Geräte und Anlagen, zum Beispiel Entsteinungsmaschinen und Obstreinigungsanlagen, bedient und wartet
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Wo und wann du arbeitest

  • Maschinenlärm an Zerkleinerungs- und Abfüllanlagen
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Zuerst nimmst du Obst und Gemüse an, lagerst es, prüfst es und reinigst es. Danach wird es je nach Sorte entsteint, zerkleinert, gedämpft und mit Enzymen behandelt. Aus dem Saft entfernst du Trübstoffe, indem du ihn klärst, trennst und filtrierst.

Du bedienst und wartest Maschinen wie Entsteinungs- und Reinigungsanlagen und kontrollierst die Qualität mit Messgeräten wie Oechsle-Waage, Refraktometer und pH-Meter. Zum Schluss mischst du den Saft, füllst ihn ab und machst ihn versandfertig. Dabei ist es in der Produktion oft laut.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • dich für Lebensmittel und deren Herstellung interessierst.
  • aufmerksam bist und gern Maschinen im Blick behältst.
  • mit Lärm von Produktionsanlagen gut zurechtkommst.

Schwierig, wenn du …

  • lieber im Büro oder im Verkauf arbeitest.
  • Schichtarbeit vermeiden möchtest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Fachkraft für Fruchtsafttechnik gehört unter anderem dazu:

  • Lärm
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Überwachen von Produktionsanlagen
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um Volumen- und Mischungsverhältnisse zu berechnen
  • Chemie, um Fruchtsaftkonzentrate herzustellen
  • Physik, um Entsteinungsmaschinen zu warten
  • Biologie, um Früchte und Gemüse zu lagern
  • Werken/Technik, um Produktionsanlagen einzurichten
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Gehalt

Wie viel verdient man als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik ab?

Die Ausbildung ist ein staatlich anerkannter Beruf der Industrie. Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb lernst du die gesamte Herstellung kennen, von der Rohware bis zur fertigen Ware, dazu eigene Rezepturen für Säfte, Nektare und Fruchtsaftgetränke und die Herstellung von Fruchtwein.

In der Berufsschule erfährst du, welche Inhaltsstoffe Obst und Gemüse haben und wie die Technik der Saftherstellung funktioniert. Dazu kommen allgemeine Fächer wie Deutsch sowie Wirtschaft und Soziales. Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Wie verbreitet ist der Beruf?

27 neue Azubis im Jahr 2024

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?

Nach der Ausbildung kannst du dich in Getränkeherstellung oder Lebensmittelrecht weiterbilden, um dein Fachwissen zu erweitern. Für den Aufstieg bietet sich die Prüfung zum Getränkebetriebsmeister oder zur Getränkebetriebsmeisterin an.

Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du zum Beispiel Brauerei- und Getränketechnologie studieren. Schon in der Ausbildung ist eine Zusatzqualifikation zum europäischen Wirtschaftsrecht möglich, der Europaassistent bzw. die Europaassistentin.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachkraft für Fruchtsafttechnik?

Nach der Ausbildung arbeitest du bei Saftherstellern, die zur Fruchtsaftindustrie zählen, oder bei Herstellern von Obstwein. Dort verarbeitest du Rohware zu Saft, Mark und Konzentrat und überwachst die Anlagen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Fachkraft für Fruchtsafttechnik

Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Fachkraft für Fruchtsafttechnik geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du dich für Lebensmittel und deren Herstellung interessierst; aufmerksam bist und gern Maschinen im Blick behältst; mit Lärm von Produktionsanlagen gut zurechtkommst.

Wann passt der Beruf Fachkraft für Fruchtsafttechnik eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du lieber im Büro oder im Verkauf arbeitest; Schichtarbeit vermeiden möchtest.

Welche Schulfächer sind für Fachkraft für Fruchtsafttechnik wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Volumen- und Mischungsverhältnisse zu berechnen; Chemie, um Fruchtsaftkonzentrate herzustellen; Physik, um Entsteinungsmaschinen zu warten; Biologie, um Früchte und Gemüse zu lagern; Werken/Technik, um Produktionsanlagen einzurichten.

Ist Fachkraft für Fruchtsafttechnik eine Ausbildung oder ein Studium?

Fachkraft für Fruchtsafttechnik ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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