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Richterin verliest am Richtertisch aus der Akte KI-generiert

Berufsprofil · Sicherheit und Verwaltung

Richter/in

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Weg
Studium
Dauer
9 Semester plus 2 Jahre Referendariat
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Ein typischer Tag

Was macht man als Richter/in?

Damit keine Selbstjustiz droht, wird ein Richter, der zwischen den Konfliktparteien vermittelt, eingesetzt. Der Richter geht der Sachlage auf den Grund, um eine gerechte Lösung zu finden. Richter dürfen sich nicht beeinflussen lassen und sich strikt an das Gesetzbuch halten.

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Wo und wann du arbeitest

  • Bildschirmarbeit
  • Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben
  • Gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten
  • Arbeit in Büroräumen
Mehr zum Alltag

Eigene Ansichten haben dabei keinen Platz. Als neutraler Richter ist man unabhängig vom Staat und wird in Verwaltungsgerichten, Sozialgerichten, Finanzgerichten, Arbeitsgerichten oder Disziplinargerichten eingesetzt. Der Beruf muss tagtäglich vorurteilsfrei ausgeführt werden und frei von Lobbyismus sein. Trotz der angestrebten Objektivität können manchmal falsche Urteile gefällt werden, die schwerwiegende Folgen für den oder die Verurteilten haben können. Daher werden oftmals auch Revisionen von Urteilssprüchen zugelassen. Der Fall wird dann in der nächsthöheren Instanz erneut verhandelt.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • unabhängig entscheiden und begründen willst.
  • sehr sorgfältig abwägst.
  • beide Staatsexamen mit sehr gutem Ergebnis anstrebst.

Schwierig, wenn du …

  • Parteivertretung statt Neutralität willst.
  • Entscheidungen mit weitreichenden Folgen vermeiden möchtest.
  • die hohen Notenanforderungen nicht erfüllen kannst oder willst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Ungestörtes Sprechvermögenz. B. Gerichtsverhandlungen führen; Gerichtsurteile verkünden
  • Nahsehvermögen - auch korrigiertz. B. Urteilsbegründungen am Computer erarbeiten
  • Hörvermögen und Sprachverständnis
  • (Intaktes) Belastbares Nervensystem
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Geld

Wie finanzierst du das Studium?

BAföG

Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.

Alles zum BAföG

Nebenjob

Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.

Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.

Mehr zum Gehalt

Richter dürfen sich über einen vergleichsweise hohen Verdienst freuen. Das ist darin begründet, dass ihre Entscheidungen weitreichende Konsequenzen für Betroffene haben können. Zudem wird mit dem sehr guten Gehalt sichergestellt, dass sich die Beamten nicht bestechen lassen. Die Besoldung erfolgt mit der Tarifgruppe R, welche sich von R1 bis R5 erstreckt. Hinzu kommen eventuelle Zuschläge wie zum Beispiel der Familienzuschlag.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Richter/in ab?

Bis du als Richter arbeiten kannst, ist es ein sehr langer und mühseliger Weg. Zunächst einmal musst du an einer deutschen Hochschule ein Jura-Studium aufnehmen und dieses mit dem ersten und zweiten Staatsexamen abschließen. Im Anschluss daran arbeitest du als Referendar und tauchst in den Berufsalltag ein.

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Als ausgebildeter Jurist bewirbst du dich dann mit einem Antrag auf Einstellung in den Dienst des Richters auf Probe. Dabei ist zu beachten, dass die jeweiligen Landesbehörden selbst festlegen, wie die Auswahlkriterien festgelegt sind. Die sogenannte Probezeit dauert mindestens 3 Jahre, manchmal aber auch 5 Jahre. Ist dieser Zeitraum erfolgreich überstanden, wirst du verbeamtet und darfst die Justiz bei der Urteilsfindung unterstützen.

Gut zu wissen: Für den Richterdienst werden in der Regel Prädikatsexamina verlangt.

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Ausprobieren

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Richter/in?

Um beispielsweise für ein bestimmtes Dezernat arbeiten zu können, lohnt es sich auf jeden Fall, gezielt ausgelegte Kurse und Seminare zu besuchen, um up to date zu bleiben.

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Als Richter musst du dich bestens mit den Gesetzen auskennen und immer alle Neuerungen verinnerlichen. Das hat höchste Priorität. Eine klassische Weiterbildung gibt es allerdings nicht. Daher ist es umso wichtiger, Eigeninitiative zu zeigen. Wer hoch hinaus möchte, muss viel dafür tun.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Richter/in?

Bis zum Jahre 2008 sah die Lage sehr schlecht aus auf dem Arbeitsmarkt. Die einzelnen Bundesländer gaben zu viel Geld aus, weswegen Stellen in der Justiz gestrichen wurden und Vakanzen nicht mehr besetzt wurden. Hinzu kommt, dass kein Geld mehr in die Organe der Rechtsprechung investiert wurde.

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Wer als Richter arbeiten wollte, musste eine Koryphäe seines Fachs sein. Und auch dann sahen die Chancen nicht vielversprechend aus. Seit 2010 gibt es allerdings eine Kehrtwende. Die Kurven zeigen wieder nach oben und dieser Bereich unserer Gesellschaft scheint sich allmählich zu erholen. Jedoch solltest du skeptisch bleiben, wenn du dich für diesen Berufszweig interessierst.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Richter/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Richter/in?

Die Ausbildung als Richter/in dauert 9 Semester plus 2 Jahre Referendariat.

Für wen ist der Beruf Richter/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du unabhängig entscheiden und begründen willst; sehr sorgfältig abwägst; beide Staatsexamen mit sehr gutem Ergebnis anstrebst.

Wann passt der Beruf Richter/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Parteivertretung statt Neutralität willst; Entscheidungen mit weitreichenden Folgen vermeiden möchtest; die hohen Notenanforderungen nicht erfüllen kannst oder willst.

Ist Richter/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Richter/in ist ein Beruf, für den du studierst.

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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